Fotodokumentation (Teil 5) zur Entwicklung der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" im Jahr 2011

1. Januar 2011, kurz nach 0.00 Uhr

Wenn Sie auf das Blid klicken, kommen Sie zu einer größeren Ansicht. Viel Spaß und ein Schönes Neues Jahr wünscht die LOKALE AGENDA.

 

  

16. Januar 2011 - Diebstahl auf der Ausgleichsfläche?

Vor kurzem ist einem aufmerksamen Beobachter der Ausgleichsfläche am Wingertsweg aufgefallen, dass einige der Bäume "sorgfältig ausgegraben" sind und möglicherweise "gestohlen" wurden. Er hat in der Gemeinde nachgefragt, was da los ist. In dem Fall können wir Entwarnung geben. In der Tat sind im Laufe des letzten Jahres noch einmal 4 der 26 Bäume eingegangen. Grund sind der kalte Winter und die Trockenphase im Sommer (trotz Wässerns). Die LOKALE AGENDA hat die ersten zu ersetzenden Bäume bereits ausgegraben und wartet auf neue junge Bäume, die sobald sie da sind, eingesetzt werden.

Wir bedauern natürlich, wenn Bäume nicht angehen, freuen uns aber noch mehr über die vielen Pflanzen, die schon bald im Frühjahr wieder grün sein werden.

 

 

Einige der angepflanzten Bäume sind verschwunden ...

... sie sind im letzten Jahr eingegangen und die Pflanzlöcher warten auf die neuen Bäume.

Bäume, die nicht angegangen sind, sollen auf der Fläche als Naturmaterial bleiben.

Die meisten der angepflanzten Bäume stehen gut im Saft - mit etwas Glück und kräftigem Wässern im vergangenen Sommer.

  

21. Januar 2011

Der erste von vier Bäumen, die im letzten Jar eingegangen sind, ist neu gepflanzt worden, es ist eine Kirsche. Die anderen drei Bäume werden kommen sobald die Gärtnerei liefern kann. Drücken Sie sich und uns die Daumen, dass alle anderen Bäume den Winter überstanden haben.

 

5. Februar 2011 - die hoffentlich letzte Nachpflanzaktion auf der Ausgleichsfläche

An diesem Wochenende wurde weitere drei Bäume ersetzt, die im strengen Winter 2009/2010 eingegangen sind, darunter eine Eiche, die eigentlich im Sommer und Herbst 2009 noch sehr gut ausgesehen hatte. Drücken Sie mit uns die Daumen, dass alle Bäume durch den jetzigen Winter, der nicht so kalt und trocken wie der letzte ist, durch gekommen sind. Allerdings: Experten sagen z.B.. dass man erst nach 5 Jahren bei Eichen sicher sein kann, dass sie angegangen sind. Es bleibt also spannend.

In Aktion: Dr. Irene Wellershoff, Werner Eckert,  Leon Wellershoff, Minh Tu Tran, Bodo Witzke

  

13. Februar 2011 - Impressionen

 

Im Bienenhotel muss nur noch eine Ausfachung mit Nistmaterial ausgefüllt werden, dann ist alles fertig.

  

4. März 2011 - Einladung zur Einweihung des Bienenhotels 

 

  

12. März 2011 - Einweihung des Bienenhotels

Bei bestem Wetter fand die feierliche Einweihung des Bienenhotels statt. In der Tat summten einige Bienen bereits um ihr neues Haus - dem Fotografieren haben sie sich aber entzogen.

Das Bienenhotel war im letzten Jahr von Mitgliedern der LOKALEN AGENDA KLEIN-WINTERNHEIM unter Mithilfe einiger Firmen des Ortes und mit Unterstützung der Gemeinde errichtet worden. (Details zu den Unterstützern finden Sie auf unserer "Danke"-Seite)

Josef Pötsch hatte die Idee zu dem Bienenhotel. Der studierte Bauingenieur entwarf die Pläne und wurde so zum Baumeister der neuen Attraktion auf der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg", die er hier Elvira Seckert und Sophie Lopez zeigt. Übrigens: Wenn Sie Interesse an den Plänen haben, dann können Sie die hier finden oder klicken Sie auf das kleine Bild des Bauplans:

Dr. Irene Wellershoff (rechts), die Vorsitzende der LOKALEN AGENDA, fand bei der Orstbürgermeisterin und Bundestagsabgeordneten Ute Granold volle Unterstützung für das Vorhaben des Bienenhotels - wie auch bei vielen Mitgliedern des Gemeinderates in den  unterschiedlichen Fraktionen.

Gunhild und Jürgen Fleischmann (links) zusammen mit Tom Zurmühlen (rechts)

Herr Roth, Roman Becker und Heinrich Mockenhaupt

Die Vorsitzende der LOKALEN AGENDA unterstrich die Wichtigkeit der Unterstützung von Bienen, insbesondere von den Wild-Bienen. Ohne Bienen, so zitierte sie den Physiker Albert Einstein, würde die Menschheit nur vier Jahre überleben. Bereits heute sind 38 Arten der Wildbienen ausgestorben und 294 seien gefährdert. Ihnen fehlen oft die Möglichkeiten geeignete Orte für die Aufzucht ihres Nachwuchs zu finden.

Wellershoff dankte allen, die das Bienenhotel durch tatkräftige Hilfe ermöglicht hatten.   

Insbesondere bedankte sie sich bei den beiden Mitstreitern von Josef Pötsch, bei Hans-Peter Steinbrugger (links) und Tom Zurmühlen. Beide haben viele Stunden der Freizeit in das Hotel investiert.

Josef Pötsch (links) sagte, sie hätten  die Stunden nicht gezählt und zusammen viel Spaß bei der Arbeit gehabt. 

Ute Granold überreichte  Irene Wellershoff als Dank der Gemeinde einen Blumenstrauß. Die drei Erbauer bekamen Wein geschenkt.

Granold sagte, die Gemeinde hätte die AGENDA gerne ideel und auch materiell bei dem Vorhaben unterstützt und deshalb auch einige der Kosten übernommen. Sie freue sich, dass die LOKALE AGENDA mit ihrer Arbeit in der Gemeinde anerkannt sei und mit Vorschlägen zur Renaturierung des Haybaches weitere gute Ideen einbringe.

Heinrich Mockenhaupt

Ulli Leiner (rechts) von der LOKALEN AGENDA

Frank Baumeister (links) von der Schreinerei Baumeister, hatte das Holz für den Bau gespendet. Noch auf dem Bild: Gisela Zurmühlen (dritte von links) von der LOKALEN AGENDA, Roman Becker (rechts)

Von der Firma RECK GMBH ALLES FÜRS DACH, die die komplette Dacheindeckung des Bienenhotels mit traditionellen Biberschwanzziegeln inklusive Montage vor Ort gespendet hatte, konnte leider niemand an der Einweihung teilnehmen.

Die LOKALE AGENDA hatte die Preisgelder, die sie bei einem Ehrenamtspreis der Verbandsgemeinde und einem Umweltschutzpreis des Kreises gewonnen hatte, ebenfalls für das Bienenhotel und ein Infoschild eingesetzt. Alleine hätte das aber bei Weitem nicht gereicht.

(v.l.n.r.) Ulli Leiner, Gisela Zurmühen, Josef Pötsch, Irene Wellershoff, Ute Granold, Tom Zurmühlen, Hans-Peter Steinbrugger- 

Rechts im Bild Mitglieder der Pfadfinder, die sich daran beteiligt hatten, die Fächer des Bienenhotels mit geeigneten Nistmaterialien auszubauen.

... und dann gab es noch einen Schluck zum Trinken.

Vorne v.l.n.r.: Ulli Leiner, Gabi Lopez (Beigeordnete), Ute Granold

Die Pfadfinder von Klein-Winternheim

Rechts: Jörg von den Steinen

                                                                                                   c. Fotos Bodo Witzke

  

12. März 2011 - Atom-Katastrophe in Japan

Zur selben Zeit am anderen Ende der Welt: In Japan droht nach einem Erdbeben und einem Tsunami eine Umweltkatastrophe von unvorstellbarem Ausmass, ein atomarer GAU. Es ist ein Desaster, das Menschen zu verantworten haben, das Entsetzen und Anteilnahme weltweit hervorruft. Es zeigt die Grenzen der Beherrschbarkeit moderner Grosstechnologie.

  

15. März 2011

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3. April 2011 - von Blüten und Bienen

Wie jedes Jahr erfreut die Vogelkirsche die Spaziergänger als erste mit ihren Frühjahrsblüten. Am Bienenhotel herrscht reger Flugverkehr. Die Wildbienen haben die neue Nistmöglichkeit angenommen und sind fleißig dabei, die Kinderstuben für ihren Nachwuchs fertig zu machen.

 

  

11. April 2011

Immer wieder findet sich Unrat auf der Fläche und klettern Passanten auf den Felsblöcken. Aus rechtlichen und ökologischen Gründen ist die Agenda verpflichtet, alle Spaziergänger aufzufordern, die Fläche nicht zu betreten.

 

  

12. April 2010

Weinbergs-Tulpen in der Abendsonne

  

5. Mai 2011

  

20. Mai 2011

Seit Wochen regnet es nicht. Die neuen Bäume werden regelmäßig gewässert. Alles sieht gut aus (bis auf eine Elsbeere, die sogar aus der ersten Pflanzung stammt und jetzt auch massiv mit Wasser versorgt wird.)

  

12. Juni 2011

19. Juni 2011: Umweltpreis 2011 des Landkreises für die LOKALE AGENDA Klein-Winterheim

Umweltpreis 2011 für LOKALE AGENDA Klein-WinternheimIn Oppenheim hat der Landrat des Landkreises Mainz-Bingen, Claus Schick, am 19. Juni 2011 den Umweltpreis des Kreises verliehen. Geehrt wurden mehrere Gruppen und Einzelpersonen, die in den vergangenen zwei Jahren Beispielhaftes für die Umwelt im Landkreis getan haben.

Die LOKALE AGENDA Klein-Winternheim bekam einen Preis  für die Errichtung eines großen Wildbienen-Hotels auf der "Ausgleichsfläche Am Wingertsweg". Neben Landrat Claus Schick verliehen der Bürgermeister von Oppenheim Marcus Held und der Staatssekretär im rheinlandpfälzischen Umweltministerium Dr. Thomas Griese den Preis, den die Vorsitzende der LOKALEN AGENDA Klein-Winternheim, Dr. Irene Wellershoff, entgegennahm.

Das Wildbienen-Hotel war im Jahr 2010 von Mitgliedern der LOKALEN AGENDA gebaut worden . Federführend war Jupp Pötsch, unterstützt von Tom Zurmühlen und Hans-Peter Steinbrugger. Im März 2011 wurde es eröffnet. Mehr Infos gibt es hier.

  

06. Juli 2011

  

29. Juli 2011

Und immer mal wieder: Pflegearbeiten auf der Ausgleichsfläche. Hier werden die Brombeeren etwas eingedämmt.

 

  

6. August 2011

Der Sommer im Juli und Anfang August ist kühler und feuchter als üblich. Für die Vegetation auf der Ausgleichsfläche ist das gut. Trotzdem leidet die einzige Eiche, die in der ersten Pflanzung Ende 2008 gesetzt wurde. Anfang diesen Jahres hatten wir zwei neue Eichen gesetzt, im Ausgleich für zwei eingegangene Bäume. Der einen neuen Eiche geht es prima, die zweite neue ist aus unbekannten Gründen eingegangen.  

Die einzige Eiche, die seit der ersten Pflanzung Ende 2008 auf der Ausgleichsfläche wächst, leidet trotz des feuchten Sommers und trotz der Wässerungen Anfangs des Jahres, als es recht trocken war.

Eine der beiden Anfang 2011 gesetzten neuen Eichen hat es leider nicht geschafft.

Trotzdem ist und bleibt die Ausgleichsfläche ein buntes Dorado für die Natur. Die anderen Bäume und die vielen Büsche entwickeln sich prächtig.

 

12.September 2011

  

4. November 2011

Herbst auf der Ausgleichsfläche. Eine (ganz) kleine Eiche wird gepflanzt als Ausgleich für diejenige, die den heißen Sommer nicht überstanden hat.  

 

Der Baumstamm der eingegangenen Eiche wird ausgegraben um Platz für eine neue kleine Eichen-Pflanze zu machen. Die Eichen haben es ja schwer anzuwachsen. Es ist ein Versuch, ob es eine kleine Pflanze vielleicht besser schafft als die großen.

 

 

 

 

 

ACHTUNG: Wegen der vielen Bilder kann es länger dauern, bis eine neue Fotoseite geladen ist. Haben Sie bitte etwas Geduld.

 

Zur Fotodokumentation (Teil 1) ab 05/07

Zur Fotodokumentation (Teil 2) ab 11/08

Zur Fotodokumentation (Teil 3) ab 01/09 

Zur Fotodokumentation (Teil 4) ab 01/10

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Zur  Fotodokumentation (TEIL 11)  ab 01/17

 

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