Gespräche zur Haybach-Renaturierung

(6/2011) Kann man den Haybach auf ganzer Länge renaturieren, ihn wieder frei mäandern lassen und ihm wieder bewachsene Ufer geben? Kann er Bach wieder zu einer Ader des Lebens im Haybachtal werden?

Um diese Frage ging es bei einem Gespräch, zu dem Ralph Spiegler, der Verbandsbürgermeister Nieder-Olms eingeladen hatte. Grundlage der Gespräche war eine Diplomarbeit zur Renaturierungsmöglichkeiten des Haybaches, die zahlreiche Vorschläge gemacht hatte. Bei den genannten Zielen waren sich alle Gesprächteilnehmer einig, doch der Weg dahin sei schwierig. Die Quellen des Baches im Klein-Winternheimer Quellborn seien leider an den Abwasserkanal angeschlossen. Der Abwassersammler, der nahe am Haybach verläuft, begrenze den Bach auf einer Seite, der Mangel an landwirtschaftlichen Flächen mache einen Landtausch schwierig und die Rohrdurchlässe unter den Brücken lägen so tief, dass man den Bach im Oberlauf nicht anheben könne.

Trotzdem wollen die Bürgermeister Ralph Spiegler, Ute Granold sowie die Vertreter des Fachbereiches "Bauen, Umwelt, Verkehr" Bernd Schumacher, Jörg Raudszus und die Vertreter der LOKALEN AGENDA das Ziel den Haybach ein Stück naturnäher werden zu lassen nicht aufgeben. Ein nächster Schritt bestünde darin, ein Teilstück für eine Uferbegrünung zu finden. 

v.l.n.r.: Ralph Spiegler, Bernd Schumacher, Ute Granold, Jörg Raudszus,  Gundhild Fleischmann, Dr. Irene Wellershoff

(Fotos: Leon Wellershoff - 6/2011)

 

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