Demonstration gegen die Eröffnung der neuen Landebahn des Frankfurter Flughafens

(Mainz, den 22.10.2011, B.W.) Mit einer Demonstration gegen die Eröffnung der neuen Landebahn des Frankfurter Flughafens wehren sich die Betroffenen gegen die massive Verlärmung ihrer Region. Besonders hart belasten die neuen Flugbewegungen Teile des Landkreises Mainz-Bingen und hier im Besonderen Teile der Verbandsgemeinde Nieder-Olm und hier  im Besonderen die Ortsgemeinden Ober-Olm und Klein-Winterheim. Neben massiven gesundheitlichen Gefährdungen befürchten Experten, dass das Wohneigentum einen Wertverlust von 10 bis 20 % erleiden wird. Die Bürger von Klein-Winternheim stellten mit über 200 Demonstranten eine der größten Einzel-Gruppen im Zug. Die deutsche Presseagentur dpa geht in ersten Meldungen von circa 10.000 Demonstranten aus.

Eine der stärksten Gruppen von Demonstranten gegen den Fluglärm stellen die Klein-Winternheimer, die besonders von den neuen Flugrouten betroffen sind.

 

Ortsbürgermeisterin von Klein-Winternheim, Ute Granold (MdB), zusammen mit Mitstreitern wie Uwe Unterschütz (rechts). Beide gehören zur CDU-Fraktion des Gemeinderates von Klein-Winternheim.

Roman Becker und Monika Hoffmann von der SPD-Fraktion des Gemeinderates von Klein-Winternheim.

Am "Schulterschluss" zwischen Ute Granold (CDU, Ortsbürgermeisterin Klein-Winternheim) und Ralph Spiegler (SPD, Verbandsbürgermeister Nieder-Olm) wird deutlich, wie parteiübergreifend in Rheinhessen der Protest gegen die Lärmbelastung des Frankfurter Flughafens ist.

(v.l.n.r.) Ulli Leiner, Werner Eckert, Dr. Irene Wellershoff von der LOKALEN AGENDA Klein-Winternheim.

 Der Landrat des Kreises Mainz-Bingen Claus Schick (SPD), zusammen mit Roman Becker, Fraktionsvorsitzenderm der SPD-Fraktion im Gemeinderat von Klein-Winternheim.

 

Vor dem Bahnhof versammeln sich  die Gruppen aus den verschiedenen Gemeinden aus Rheinland-Pfalz und Hessen  zu einem eindrucksvollen Demonstrationszug.

 

 

 

 

Als einer der wichtigsten Initiatoren mittendrin: Dietrich Elsner von der Bürgerinitiative Mainz-Lerchenberg, der unermüdlich seit Jahren auf die aktuellen und die kommenden Fluglärmprobleme aufmerksam macht. 

 

Und los geht der Zug unter einem Motto, das alle eint ...

 

Viele Eltern aus den betroffenen Regionen haben die Sorge, dass der permanente Lärm ihre Kinder krank macht. Dass Lärmbelastungen gravierende gesundheitliche Folgen haben können ist inzwischen medizinisch bewiesen.

 

Die Wagenbauer des Mainzer Karnevals haben ihren Beiträg zur Demonstration geliefert, einen Motivwagen:  FLUGLÄRM - NEIN DANKE !!

 

                                                                 (Foto Motivwagen am Rhein: c. Andreas Coerper)

 

"MainzPirat" hat auf youtube die Aktion auf der Theodor-Heuss-Brücke dokumentiert, bei der tausende von Luftballons fliegen gelassen wurden:

 

Ein tolles Video, wie der Protestzug über die Theodor-Heus-Brücke zieht hat Andreas Coerper auf vimeo publiziert: Klicken Sie hier

Klein-Winternheim in der FAZ vom 24.10.2011 (Clicken Sie auf den kleinen Zeitungsartikel und kommen so zu einer größeren Darstellung)

 

Im Rahmen der Demonstration wurden Reden gehalten, die Sie hier  nachlesen können:

- Prof. Dr. Thomas Münzel (Mediziner aus Mainz)

- Dr. Michael Wilk (Bündnis der Bürgerinitiativen gegen die Flughafenerweiterung)

- Winfried Schwab-Posselt ( Netzwerk Umwelt und Klima Rhein-Main )

 

 

 

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