ERÖFFNET: Unsere Fotoaustellung zur Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" läuft bis in den Februar 2016

(9/2015) Unter dem Titel "Vom Scheinbock und dem Wilden Mohn - Sieben Jahre Renaturierungsfläche 'Am Wingertsweg' in Klein-Winternheim" wurde die Fotoausstellung des Journalisten und Lokale-Agenda-Fotografen Bodo Witzke am 19. September 2015 im Rathaus von Klein-Winternheim eröffnet. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit der Ortsgemeinde mit der Lokalen Agenda. Sie wird bis in den Februar hinein im Feiersaal zu besichtigen sein, am besten nach Absprache mit der Ortsgemeinde (Tel. 06136-99420).

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die Ausstellung, dokumentieren in vielen Bildern die Eröffnungsfeier und zeigen den Zeitungsartikel unseres Nachrichtenblattes dazu (ganz unten) - viel Spaß.

Zum Hintergrund: Etwas Märchenhaftes hat es, wenn in unserer modernen Welt an einem Ort Natur noch ungestört Natur sein darf. Vor sieben Jahren, 2008, wurde in Klein-Winternheim die Ausgleichsfläche „Am Wingertsweg" mit ortstypischen Büschen und Bäumen unter tätiger Hilfe vieler Bürger bepflanzt, ökologisch wertvolle Wiese wurde eingesät. Ziel war eine Offenlandschaft, eine Art „Trittstein" für Pflanzen und Tiere in der intensiv genutzten Landschaft Rheinhessens. Initiiert wurde das Unternehmen damals von der Ortsgemeinde und der Lokalen Agenda. Belohnt wurden in der Folge alle: Tiere und Pflanzen nutzen das Refugium und die Spaziergänger erfreuen sich seit dem an den jahreszeitlich wechselnden attraktiven Anblicken des Geländes.

Für den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilmer aus Klein-Winternheim ist das Fotografieren der Ausgleichsfläche ein Plädoyer gegen die dramatisch voranschreitende Versiegelung der Landschaft. Gleichzeitig sei jede Fotosession auf der Ausgleichsfläche „erholsam wie ein Kurzurlaub". An diesen Urlaubsgefühlen und an seiner Freude an einer zauberhaften Natur, lässt er die Besucher der Ausstellung mit seinen Bildern teilhaben.

Seine Bilder zeigen den Reichtum und die Schönheit eines Fleckchens Erde, bei dem das Motto heißt: Laß’ es doch einfach wachsen, fanden auch die Besucher der Ausstellung.

Ortsbürgermeisterin Ute Granold begrüßte die Renaturierung, an der viele Bürger mitgewirkt hatten, im Besonderen die Lokale Agenda. Das Rathaus sei der richtige Ort, um die eindrucksvollen Bilder der Langzeitdokumentation zu zeigen. Sie freue sich über das ehrenamtliche fotografische Engagement. Sie sähe  in der Ausgleichsfläche eine wesentliche Bereicherung der Landschaftsqualität für den Ort, die sich in den Bildern. für jeden sichtbar, widerspiegele.

Dr. Irene Wellershoff von der Lokalen Agenda erinnerte daran, dass die Ortsbürgermeisterin selbst vor vielen Jahren die Agenda mit aus der Taufe gehoben hatte und zeichnete für die Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" den langen Weg vom "Rübenacker bis zum Biotop" nach. Sie sprach sich für weitere Aktionen, wie die Renaturierung des Haibaches aus. Die Fotos würden die staunenswerte Vielfalt der Natur in wunderbarer Weise zeigen und einladen in diesem Sinne weiter zu machen. Sie wünscht sich neben de Entwicklung des Haibaches weitere Renaturierungsflächen, um langfristig auch seltenen Arten in Klein-Winternheim einen sicheren Schutzraum bieten zu können.

Und jetzt zu den weiteren Bildern der Eröffnung:

Unter den Gästen, Mitglieder der Lokalen Agenda, Gisela Zumühlen (3.v.l.) und Gundhild Fleischmann (1.v.r.)

Die Saxophon-Spieler des Musikvereins sorgten für Schwung und bereicherten den festlichen Rahmen.

Als einen Höhepunkt der Veranstaltung, verloste Bodo Witzke 10 Original-Natur-Fotos aus Rheinhessen unter den Anwesenden.

 

... hier geht es zu einer größeren Ansicht des Artikels des Nachrichtenblattes zur Ausstellungseröffnung

Die Fotos der Ausstellungseröffnung stammen übrigens von Joachim Mahrholdt und Rokarth Piontek.

 

Wenn Sie mehr über die Ausgleichfläche erfahren wollen, können Sie hier starten