Fotodokumentation (TEIL 11) über die Entwicklung der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" ab Januar 2017

  

3. Januar 2017

 Frostig geht es ins Neue Jahr.

 

 10. Januar 2017

... und dann schneit es mal richtig!!

 

 

 

4. März 2017

Die Kornell-Kirsche ist eines der am frühesten blühenden Gehölze. Die Insekten lieben sie dafür.

Die Haselnuss blüht etwas dezenter aber nicht weniger Schön.

 

 12. März 2017

Am Bienenhaus summt es gewaltig. die Rote Mauerbiene ist unterwegs, eine der über 500 Wildbienenarten in Deutschland.

Ein Turmfalke ist auf der Ausgleichsfläche - manchmal sind sie sogar zu zweit.

  

19. März 2017

Es lebe die Artenvielfalt. Ein bisschen hilft die LOKALE AGENDA Klein-Winternheim nach, mehr als fünfzig standortgerechte Pflänzchen werden ausgebracht. Wir sind neugierig, was sich durchsetzen kann.

 

 

25. März 2017

Im letzten Jahr mussten wir entdecken, dass einer der Bäume einfach abgesägt wurde. Der Baum blieb zuerst verschwunden. Jetzt sehen wir: Die Vandalen haben den abgesägten Baum über den Zaun ins Gebüsch geworfen. Welche - pardon - Arschl.... machen so etwas?

 

 

29. März 2017

Innerhalb von Tagen verändert sich die Wiese bei sonnigem Wetter spürbar.

Vor Jahr und Tag hatte die LOKALE AGENDA einige Schlüsselblumen gepflanzt. Sie haben sich wunderbar vermehrt.

Die Taubnessel ist von Anfang an auf der Ausgleichsfläche dabei.

Im letztem Jahr ist eine wilde Primel zugezogen.

Erste Schmetterlinge sind unterwegs, ein Tagpfauenauge sonnt sich auf der Wiese.

Und noch etwas Ungewöhnliches gibt es zu berichten, die beiden Turmfalken sitzen heute ausnahmsweise mal zusammen auf einem Baum.

3. April 2017

Die Vogelkirsche blüht und die beiden Turmfalken sitzen auf unterschiedlichen Ecken der Ausgleichsfläche, zusammengeholt durch Fotoshop in einem Bild.

 

 

4. April 2017

Der Blick einer Drohne auf die Ausgleichsfläche und ales blüht. Wenn Sie hier auf das Bild klicken, kommen Sie zu einer größeren Ansicht.

 

 

25. April 2017

Es ist kühler geworden, in der Zwischenzeit hat es in der Nacht massiv gefroren. Bauern klagen, die meisten Blüten der Obstbäume seien dem Frost zum Opfer gefallen und sie erwarten große Ernteverluste. Auch auf der Ausgleichsfläche hat die Kälte ihre Spuren hinterlassen.

Eine der grossen Eichen ist schon vor Jahren eingegangen. Wir haben sie vor einiger Zeit durch einen Eichenschössling ersetzt, in der Erwartung, dass sich eine kleine Pflanze von Anfang an besser an den Standort anpassen kann. Sie ist auch schön gekommen, hatte schon  tolle Knospen, die der Frost jetzt braun gefärbt hat.

Aber wir sind sicher, dass sie wieder neu ausschlagen wird.

In dem "Gestrüpp", das sie schützt, ist sie kaum zu sehen. Eines Tages wird sie ein mächtiger Baum sein, alles eine Frage der Zeit, wir haben in diesem Fall keine Zweifel ;)

Die zweite große Eiche aus der Pflanzung 2008 (siehe unten) schwächelte schon lange - noch ist die nach diesem Winter nicht wieder gekommen. Mal schauen. Eine zweite kleine Eiche steht noch innerhalb der Umfriedung, in die wir aber zur Zeit nicht Nachschauen gehen, wegen der möglicherweise dort noch lebenden Bodenbrüter.

Ein Baum hat es bereits schon im letzten Jahr nicht mehr gemacht, ein Wildapfel, hier im Kreis der anderen Bäume, die es alle prima über den Winter geschafft haben.

Auch die anderen Bäume auf der Fläche wirken vital. Nur die Wallnussbäume zeigen, wie empfindlich sie auf  den harten Frost vor ein paar Tagen reagiert haben. Ihre Blätter sind braun geworden und aus der Ferne sehen auch sie eher trostlos aus.

Aber wenn man näher hinschaut, sieht man, wie schon neue grüne Blätter neben den - wegen des Frostes abgestorbenen - alten dabei sind zu wachsen.

Die Hauptfarbe auf der Ausgleichfläche ist trotz allem ein sattes Grün - und so soll es auch sein.

Was hat sich noch getan?

In das Bienen-Hotel sind zwei neue Querhölzer aus Buchenholz mit Bohrungen als Unterschlupf für die Wildbienen eingesetzt worden.

Sie sind ein voller Erfolg, alle Löcher sind zu, das heißt, sie wurden von Bienen bezogen. (Die Hölzer sind übrigens eine kleine Sachspende der Schreinerei Baumeister aus dem Ort, die vor Jahren schon als große Spende das Bau-Holz für das ganze Bienenhotel gestiftet hatte.)

 Die Infotafel ist stark verblasst. Wir arbeiten daran, sie zu ersetzen. Aber in das Nebenfenster, das lange leer stand, sind wieder Informationen gekommen. Dafür war das Fach auch ursprünglich gedacht.

Die Info selbst ist wenig erfreulich, es geht um den Vandalismus auf der Fläche, die Tatsache, dass einer der Bäume abgesägt und in das abgezäunte Gebiet geworfen wurde.

Die beiden Nachbarn der Ausgleichsfläche, zwei Pferde, haben eine größere Futterstelle bekommen.

Und viele Pflanzen bereiten sich auf ein buntes Wiesenleben im Sommer vor. Wir freuen uns mit ihnen und Ihnen darauf.

 

 

 12. Mai 2017

Die Gräser und die Wiesenblumen sind flächendeckend kräftig gewachsen.

 

Die "große" Eiche, die sich immer schwer getan hat, ist wieder gekommen und hat Blätter ausgetrieben. Toll, auch wenn sie immer noch angeschlagen aussieht. Wir drücken die Daumen für einen guten Sommer.

Die kleine Eiche in ihrer, Nähe, gerade einige Handspannen hoch, hat die Frostschäden gut überstanden und treibt kräftig aus. Das nährt die Hoffnung, dass sie sich langfristig wird besser an den Standort anpassen, als es die großen Eichen konnten.

Überall hat es begonnen zu blühen: Der Wiesensalbei, die Flockenblume, der Wegerich und die anderen ...

Was auch blüht, ist das Orientalische Zackenschötchen, ein Neophyt, der die anderen Wiesenpflanzen verdrängen kann.

Er wird herausgenommen, wo es geht.

 

 

 

25. Mai 2017

Schon seit einiger Zeit ist das Info-Schild an der Ausgleichsfläche, das kurz nach den Anpflanzungen 2008 aufgestellt wurde,  verblasst ...

... und irgendjemand hat mit einem scharfen Gegenstand Kratzer hinein gemacht.

Das war Anlass für die LOKALE AGENDA, ein neues Schild zu entwickeln.

 

Die technische Endfertigung, den Druck und die Montage, hat Manfred Marx aus Klein-Winternheim für uns übernommen, der das mit großem Engagement und fachmännischer Detailkenntnis gemacht hat. Vielen Dank dafür.

Das Schild entworfen hat Bodo Witzke, von dem auch die meisten Fotos stammen, die alle im Laufe der Jahre auf der Ausgleichsfläche gemacht worden sind. Ein seltenes Motiv, ein Rebhuhn-Gelege, hat Tom Zurmühlen beigesteuert.

Wenn Sie auf das Foto des neuen Schildes (unten) klicken, kommen Sie zu einer größeren Ansicht.

Wir hoffen, dass das neue Schild die Spaziergänger und Naturfreunde erfreut und für den Reichtum, den uns ein Gelände wie die Ausgleichsfläche schenkt, werben kann.

 

Ende Mai / Anfang Juni 2017

Die Ausgleichsfläche und ihre Wiese sind einfach nur großartig !

 

 

 

 

13. Juni 2017

Bei einer Begehung des abgezäunten Bereichs der Ausgleichsfläche müssen wir feststellen, dass eine kleine Eiche halb abgefressen ist und dass die Rinde zweier Linden extrem beschädigt ist. Vermutlich haben es Rehe und Hasen in den inneren Bereich geschafft. Wir schützen die Bäume mit Maschendraht und hoffen, dass es noch nicht zu spät ist ... 

Der erste Baum hat nur noch einen grünen Ast, er bekommt seinen "Sicherheits-Käfig"

Zwischen den Pflanzpfählne unten wächst seit einigen Jahren eine kleine Eiche, die inzwischen vielleicht schon 1.20m gross war. Die ist verbissen worden und nur noch halb so groß, wie sie schon war, das heißt, der Haupttrieb ist braun und verdorrt. Aber unten am Stamm sind noch grüne Blätter!

Unten, die Winter-Linde, hat es am Stamm besonders schlimm erwischt. Das könnte ein "Fegeschaden" sein, d.h. ein Rehbock hat  die juckende "Basthaut" seines neuen Geweihs hier abgekratzt. Ein Wunder, dass der Baum zur Zeit  noch eine intakte grüne Krone trägt.

 

10. Juli 2017

Nach etlichen heißen Tagen wird es etwas regnerischer ...

Zahlreiche "Bluttröpfchen" sind unterwegs (und auch weiter viele Schmetterlinge).

 

 

20. August 2017

Hoch über der Fläche fliegen zwei Greifvögel, vielleicht ein Bussard-Pärchen, einen bekommen wir auf den Speicherchip.

Neben den Pflanzen wie der Wilden Möhre, verschiedenen Klee-Soten etc. gibt es in diesem Jahr ganz farbkräftig den Wilden Dost (Oregano), eine wahre Bienenweide ist er ...

... genauso wie der Natternkopf, mit seinen zauberhaften kleinen Blüten, den wir bisher hier auch noch nicht auf der Ausgleichsfläche gesehen hatten.

Vieles ist im späten August schon verblüht und die Brauntöne überwiegen in der Gesamtansicht.

 

1. September 2017

Langsam verabschiedet sich der Sommer. 

Die "große" Eiche kämpft weiter, ein paar grüne Blätter hat sie noch.

Nebenan, hier ist eine andere "große" Eiche bereits vor Jahren eingegangen, steht eine neue "kleine" Eiche, die hier "von Anfang an aufwächst", noch voll im Grün, geschützt mit Maschendraht vor Verbiss.

Obwohl der Hang eigentlich gut für Eichen geeignet ist, haben es die zuerst gepflanzten großen Bäume, die ohne Wurzelballen kamen, die im Wuzelbereich stark beschnitten waren, schwer.

Eine Radnetzspinne erfreut - mit ihrer für Insekten gefährlichen Kunst - den Fotografen.

Und einiges blüht immer noch ...

,,,  aber auch die verbühten Pflanzen haben ihren Charme.

 

 21. September 2017

  

 

 26. September 2017

 

 

26. September 2017

 

17. Oktober 2017

 

 3. November 2017

Das Info-Fach bekommt einen aktuellen Artikel zum dramatischen Verschwinden der Insekten und der Vögel. Wenn Sie lesen wollen, hier geht es zu einer größeren, besser lesbaren Version, oder auf den Artikel klicken.

 

 

 

18. November 2017 - eine neue Pflanzaktion

Versteckt, zwischen dem Totholz auf der Ausgleichsfläche, liegen seit gestern zwei neue Bäume, die Wurzeln eingeschlagen in Stoff, gegen den Frost und um sie feucht zu halten. Die beiden Bäume sind eine Spende von einer Klein-Winternheimerin, die dafür bei ihrem Geburtstag gesammelt hatte - vielen Dank dafür, sagt die LOKALE AGENDA.

Es sind "Echte Mehlbeeren", gut für den trockenen Hang geeignet. Und: Sie werden von Insekten und Vögeln geliebt.

Ihren Namen verdankt die Baumart der Tatsache, dass ihre Früchte in Notzeiten getrocknet und als Mehlersatz für Brot verwandt wurden.

Pünktlich zum Arbeitsbeginn am Pflanztag geht die Sonne auf - so soll es sein.

Die beiden neuen Bäume ersetzen einen eingegangen Baum  und einen zweiten, der Vandalen zum Opfer gefallen ist, die ihn einfach abgesägt und über den nächsten Zaun geworfen haben.

Hoffentlich haben diese Bäume mehr Glück.

Ordentlich Wasser bekommen sie ....

 

... und ein paar Kokosschnüre für den nötigen Halt.

Zwei neue Bewohner auf der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg".

... und dann eine kleine Brotzeit für die Mitglieder und Helfer der LOKALEN AGENDA von Klein-Winternheim.

 

 

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