Kinder an die Instrumente! Musikverein bietet Gelegenheit zum Tuten und Blasen

September 2011 - Klein-Winternheim

„Wie fühlt sich eine Trompete an und schaffe ich es, einen Ton drauf zu Blasen?“ Kinder und Jugendliche, die sich das fragen, haben die Gelegenheit eine Antwort zu bekommen. Ob es wohl einfacher ist, auf einem Horn zu spielen oder eine Klarinette zum Klingen zu bringen, ein Glockenspiel zu schlagen oder doch eine Trommel? Der Verein stellt am Sonntag, 18. September, von 11 bis 13 Uhr im Feierraum der Haybachhalle alle Instrumente eines Blasorchesters vor. Interessierte Kinder sind mit ihren Eltern eingeladen. Wer Spaß daran findet, dem bietet der Musikverein auf Wunsch ein Leihinstrument für die ersten zwei Jahre und professionell ausgebildete Lehrer in allen Bereichen. „Ganz besonders würden wir uns über einen Tuba-Spieler freuen“, sagt der musikalische Leiter des Vereins, Konrad Meier. Einem Interessenten an diesem Bassinstrument winken ein Jahr Unterricht und Leihinstrument völlig kostenlos. Der Verein setzt auf eine gute Ausbildung, die aber durch gemeinsames Spiel in der Gruppe ergänzt wird. In drei Abteilungen fasst Meier derzeit die jüngsten Mitglieder zusammen: die Blechbläser, das Mini- und das Jugendorchester. Probetermine sind mittwochs 16.15 und 17 Uhr.


Hacke und Bohrhammer sind derzeit "Instrumente" des Musikvereins Eigenleistung bringt Proberaum näher

September 2011 - Klein-Winternheim

Hier spielt die Musik zurzeit: am ehemaligen "Nahkauf" in der Raiffeisenstrasse sind die Bläser und Trommler des Musikvereins Klein-Winternheim mit ganz neuen Instrumenten zu Gange: Bohrhämmer, Hacken und Schaufeln haben ihren ganz eigenen Sound. Arbeitseinsatz für einen Proberaum. Für ein festes Domizil, endlich! "Mit den Eigenleistungen für den Umbau sichern wir uns einen Ehrenamtszuschuss des Landkreises von 50.000 Euro", erläutert Peter Bugner, der Vorsitzende des Musikvereins. Und nur dadurch ist es der Gemeinde möglich, diese Lösung mit zu tragen. Für den Verein bedeutet das, dass seine Mitglieder, Förderer und Freunde eine Menge Stunden abarbeiten müssen. Zu tun gibt es genug, auch für Laien. Dabei stellen sich die Musiker offenbar nicht schlecht an, wie Architekt Haym bestätigt. Der war von den ersten Einsätzen schon sehr begeistert. "Wir brauchen vor allem für die Jugendarbeit endlich und möglichst schnell feste Räume, in denen auch die großen Pauken und das gesamte Schlagwerk stehen bleiben können", bestätigt der musikalische Leiter, Konrad Meier, den Bedarf. Derzeit im Nebenraum der Haybachhalle, sagt er, gehe ein guter Teil der Probezeit mit Auf- und Abräumen verloren. Zudem werde es immer schwieriger, für die vielen Ensembles des Vereins flexibel Übungsmöglichkeiten zu finden. Jugendorchester und die junge Bläsergruppe, die Oberkrainer-Besetzung, Saxophon- und Blechbläser-Ensembles, die Band "Noppers" und das große Orchester… Sie alle müssen üben. Und vor Konzerten gerne auch zwei-dreimal die Woche oder das ganze Wochenende über. Derzeit etwa laufen die Vorbereitungen für das Neujahrskonzert am 22. Januar. Und parallel dazu eben nun auch noch die Umbauarbeiten sowie die Vorbereitungen für den nun schon traditionellen Kerbeausschank des Musikvereins am 02.10.2011 im Haus Ritzinger. Mit Feuereifer und reichlich Leuten sind die Musiker bei der Sache. Sie haben das Umfeld des Marktes geräumt, die Dachrinnen gereinigt, die Innendecke entfernt und "klar Schiff" gemacht. Die Pläne für die Innengestaltung stehen. Bei der akustischen Einrichtung berät Matthias Traupel den Verein. Trotzdem: es wird noch etliche Wochenenden brauchen, bis aus dem Nahkauf eine Music-Hall geworden ist. Unterstützung ist dabei willkommen: wer zwar von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, aber ein begnadeter Handwerker ist, der kann sich gerne an den Musikverein Klein-Winternheim wenden.









Junge Musiker spenden für Kinder


Dezember 2009 - Mainzer Allgemeine Zeitung

Klein-Winternheim.- Kein Weihnachten ohne Straßenmusik in Klein-Winternheim. Trotz Regen und Kälte hat das Jugendorchester des Musikvereins auch am Heiligen Abend 2009 wieder den ganzen Nachmittag in den Ortsstraßen mit weihnachtlicher Musik auf das Christfest eingestimmt. Die Gruppe unter der Leitung von Konrad Meier wird von vielen Menschen schon richtiggehend erwartet. Dabei zeigten die Klein-Winternheimer erneut eine große Spendenbereitschaft. Es kamen 550 Euro zusammen, die die jungen Instrumentalisten je zur Hälfte an das Kinderhilfswerk Unicef und an die SOS-Kinderdörfer überwiesen haben.


Sommerfest 2009 - Von Unterhaltungsmusik bis Jazz

Juli 2009 - Mainzer Allgemeine Zeitung

Teil 1
Unter dem Motto "Von der Sonne verwöhnt" präsentierte der Musikverein sein Sommerfestprogramm auf dem Andreasplatz. Angefangen beim Gottesdienst unter freiem Himmel bis zum leider durch Wind und Regenschauer abrupt ausfallenden Ende. Doch der Reihe nach: Zur Mittagszeit erspielten sich die Musikfreunde Zornheim mit einem Potpourri traditioneller Unterhaltungsmusik die Gunst des Publikums. Danach packte das Jugendorchester die Instrumente aus und unterhielt mit aktuellen Hits, etwa Michael Jacksons "We Are The World". Auch Bigband-Sound und Swing waren zu hören - in Arrangements, die es den Jüngsten erlaubten, im Orchester gut "mitzuschwimmen" und ordentlich Applaus einzuheimsen. "Mit `Fluch der Karibik` und anderen modernen Stücken machen wir Musik, die den Jugendlichen gefällt. Soli sorgen dafür, die Angst vor dem Publikum zu verlieren", benannte Konrad Meier, Chef des Jugendorchesters, die Herausforderungen, die die Jugendlichen allesamt meisterten. Jüngere und ältere Jugendorchester-Mitglieder übernahmen hier gemeinsam die Moderation, während Werner Eckert das Repertoire des Großen Orchesters vorstellte. Die hohen Temperaturen verlangten allen Akteuren besondere Konzentration ab. Doch die erste Visitenkarte, die die Gastgeber unter Konrad Meier abgaben - er führt seit Beginn dieses Jahres das Dirigat - gelang beeindruckend. Deutlich verjüngt und in bester Spiellaune bot das Ensemble ein facettenreiches, echtes Open-Air-Erlebnis - mit Swing und Jazz oder Musical-Songs aus "Elisabeth" oder "Gabrielas Song", die Kathrin Meier stimmlich gekonnt interpretierte. Auch Instrumente wie Klarinette, Querflöten und Trompeten kamen - etwa beim "Csárdás-Swing" - solistisch zum Einsatz. Daneben bedachte das Publikum den Robbie-Williams-Song "Let Me Entertain You" gleichermaßen mit verdientem Beifall wie den Abschlussmarsch "Semper fidelis" von Sousa. Das Finale des Tages wollten die "Noppers" bestreiten, eine sechsköpfige Formation um Klarinettist Konrad Meier. Leider währte ihr Einsatz wegen eines Regenschauers, der die Zuhörer in Windeseile vertrieb, nur kurz. So blieb Peter Bugner, Chef des Musikvereins, nur kurz ein Resümee zu ziehen, das den Dank an Musiker und Helfer mit einschloss.

Teil 2
Klein-Winternheim.- "Das war das best-besuchte Sommerfest seit langem", sagt Peter Bugner, der Vorsitzende des Musikvereins Klein-Winternheim, und er hängt einen Dank an alle Gäste und Musikfreunde gleich an. Das Sommerfest des Vereins auf dem Andreas-Platz hatte mit einem Gottesdienst im Freien begonnen, begleitet vom Saxophonensemble der Klein-Winternheimer. Danach spielten die Musikfreunde Zornheim zum Frühschoppen. Bei schönstem Wetter schmeckten Braten, Würste und Hamburger, aber vor allem Bier und Gespritzter. Fast lückenlos ging es am Nachmittag mit dem Jugendorchester weiter. Mit vielen Soli und Spielfreude begeisterten die Jugendlichen nicht nur - aber natürlich auch - Eltern und Großeltern. Motor und Leiter des Ensembles ist Konrad Meier, der auch gleich anschließend das große Orchester des Musikvereins dirigierte. Auch hier ist unter seiner Leitung ein frischer Wind eingekehrt. Das war hörbar. Mehr Swing und mehr Präzision. Auch hier viele Solo-Stücke. "Wir üben mehr und das auch noch gerne", sagt einer der Musiker. Und Konrad gibt ihnen die Chance, das auch zu zeigen. Musik den ganzen Tag, die Gäste hielt das auf den Bänken. Es war praktisch immer voll auf dem Andreas-Platz.


Vive la musique - Jugendorchester in Frankreich

Mai 2009 - Mainzer Allgemeine Zeitung

Klein-Winternheim/Muizon. - Deutsch, französisch, musikalisch… Wenn sich zwei Jugendorchester treffen, dann können sie was mit einander anfangen, auch wenn die wenigsten die Sprache der jeweils Anderen sprechen. Musik verbindet Völker. Selten konnte man das schöner sehen als am Wochenende beim Besuch des Jugendorchesters des Musikvereins Klein-Winternheim in der Partnergemeinde Muizon. Fast 30 Kinder und Jugendliche - ein Bus voll Instrumente und Ausrüstung, da haben der Vereinsvorsitzende Peter Bugner und der musikalische Leiter, Konrad Meier, eine Menge auf die Beine gestellt. Die lange Fahrt, eine kurze Probe vor Ort und dann das Konzert: den Auftakt machte der Kinderchor der Sängergemeinschaft "La Veslardanne". Zarte Kinderstimmen, aber viel Bewegung und Rhythmus. Das Jugendorchester des Gemeindeverbands zu dem auch Muizon gehört, gab dann unter der Leitung von José Lurton sein Bestes und zeigte, dass Blasmusik keine deutsche Einrichtung ist. Den größten Teil des Nachmittags aber bestritten die Klein-Winternheimer. Fast doppelt so groß wie der Klangkörper der Partnergemeinde, boten die jungen Musikerinnen und Musiker einen satten Sound und rhythmische Präzision. Die Gastgeber waren schlicht begeistert. Sowohl von der Qualität des Orchesters als auch vom Engagement der Jugendlichen und ihres Leiters. Augen- und ohrenfälliger Ausdruck der Partnerschaft waren dann zwei gemeinsame Stücke beider Orchester: die Europahymne "Freude schöner Götterfunken", aus dem Schlusssatz von Beethovens 9. Symphonie, sowie "Champs-Elisées " mit Strophen in Deutsch und Französisch. Dabei verschmolzen die beiden Gruppen auch optisch, denn alle trugen das gleiche orange T-Shirt mit einem Notenschlüssel und den Namen der Orchester. Den Gag hatten die Klein-Winternheimer als Gastgeschenk mitgebracht. Auch die mitgereiste Klein-Winternheimer Bürgermeisterin, Ute Granold, die Vorsitzende des Partnerschaftsausschusses Marie-Luise Taube und Karina Brusenbauch, ihre Vorgängerin, die sich für diesen Besuch sehr engagiert hatte, waren begeistert von diesem ersten Austausch zwischen den Orchestern. Alain Vecten, der Vorsitzende des Partnerschaftsausschusses in Muizon bilanzierte: "So viele Jugendliche bei einem Partnerschaftstreffen, das hat es schon lange nicht mehr gegeben. Das macht Hoffnung für die Zukunft." Es ist sein erklärtes Ziel, die Partnerschaft zu verjüngen. Und das ist ihm mit dem Arrangement dieses Besuchs zumindest schon einmal gelungen. Nach dem Konzert und einer Grillfete ging es bei Karaoke in mehreren Sprachen auch jugendlich bis in die Nacht weiter. Jugendliche, die ein Instrument spielen oder eines erlernen wollen, können sich jederzeit an den Musikverein wenden - und sind vielleicht beim nächsten Mal schon dabei…





Musik für die Menschen - Neuer Dirigent beim Musikverein / "Traumbesetzung"

Januar 2009 - Mainzer Allgemeine Zeitung

Klein-Winternheim.- Mit einem neuen Dirigenten startet der Musikverein Klein-Winternheim in das neue Jahr. Konrad Meier, der schon bisher das Jugendorchester leitete, hat auch das große Blasorchester übernommen. Meier ist Klarinettist und Solo-Bassklarinettist im Philharmonischen Staatsorchester am Theater in Mainz. Seine Maxime: ernsthaft arbeiten, und die Zuhörer gut unterhalten. "Unsere Auftritte müssen den Gästen wirklich Spaß machen", sagt er. Populäre Musik im besten Sinn, da habe schon sein Vorgänger, Jürgen Haller, einen guten Weg eingeschlagen. Vor allen Dingen liegt Meier die Jugendarbeit am Herzen und er möchte so schnell wie möglich auch mehr Leistungsträger aus der Jugendabteilung in das Blasorchester integrieren. Damit könne die Grundlage geschaffen werden, dass es dort auch qualitativ weiter voran gehe. Außerdem könne das Orchester Verstärkung auch brauchen. Vor allem bei den Blechbläsern. Vereinsvorsitzender Peter Bugner zeigt sich hoch erfreut über den neuen Mann am Dirigentenpult. "Konrad Meier ist eine Traumbesetzung, ein Mann, mit pädagogischem Geschick und musikalisch Top", ist er sich sicher. Das werde dem Verein weiteren Auftrieb geben. Die Jugendarbeit entwickele sich ohnehin gut, rund ein Dutzend Kinder und Jugendliche haben ihre Ausbildung an den Instrumenten begonnen und werden über kurz oder lang ins Jugendorchester aufgenommen werden. Neuanfänger, auch hier vor allem Blechbläser, seien aber jederzeit willkommen. Große Hoffnungen setzen sowohl Vorsitzender als auch Dirigent auf die neuen Proberäume, die in der geplanten Kulturscheune der Gemeinde integriert werden sollen. "Dort sind jederzeit Proben möglich und das auch mit dem kompletten Schlagzeug, Pauken und Trommeln. Das wird die Arbeit enorm erleichtern und deshalb ist es wichtig, dass dieses Projekt so schnell wie möglich realisiert wird", sagt Meier. In diesem Jahr im Mai wird das Jugendorchester zum Partnerschaftstreffen nach Muizon in Frankreich mitfahren. Es soll dann später auch einen Austauschbesuch von jungen Musikern aus der französischen Partnergemeinde in Klein-Winternheim geben. Im Juli steht das Sommerfest des Musikvereins auf dem Andreasplatz an. "Das soll ein richtiges Open-Air-Konzert werden", kündigt der Dirigent an. Auch den Auftritten bei kirchlichen Anlässen will Meier mehr Beachtung schenken. Der Musikverein könne auch mal einen normalen Gottesdienst gestalten, stellt er in Aussicht. Und natürlich wird es im November auch wieder ein Konzert in der Kirche geben. Ein volles Programm. Aber Meier weiß aus eigener Erfahrung: "Musiker brauchen immer wieder Herausforderungen, damit die Proben spannend bleiben." Das Blasorchester des Musikvereins probt meist mittwochs ab 19.45 Uhr im Nebenraum der Haybachhalle. Interessenten können mit Peter Bugner unter Tel. 06136/ 9920-22 oder 89630 Kontakt aufnehmen.



Musik für die SOS-Kinderdörfer

Dezember 2008 - Mainzer Allgemeine Zeitung

Klein-Winternheim.- Eine Spende von 570 Euro macht das Jugendorchester des Musikvereins den SOS Kinderdörfern. Die Summe haben die jungen Musiker beim Umzug an Weihnachten in der Gemeinde erspielt und gesammelt. Unter der Leitung von Konrad Meier haben sie am Heiligen Abend in den Ortsstraßen für weihnachtliche Stimmung gesorgt. "'Tochter Zion' war das Lied des Tages", sagt der Dirigent. Das wollten alle hören. Gut zwei Dutzend junge Leute haben mitgemacht. "Wir haben für einen guten Zweck gespielt", sagt Meier, "aber natürlich möchten wir auch den Menschen im Ort eine Freude machen". Das ist in jedem Fall gelungen. Darüber hinaus wirbt das Jugendorchester in eigener Sache: das Ensemble sucht immer Mitspieler. Vor allem Jugendliche, die ein Blasinstrument lernen wollen. Die Proben finden mittwochs, um 17 Uhr im Nebenraum der Haybachhalle statt. Interessierte sind auch zum Schnuppern willkommen.