Aus dem ARCHIV: die AGENDA-NEWS des Jahre 2025
Dezember 2025
Schöne Weihnachten 2025 ...
… wünscht die LOKALE AGENDA mit Bildern aus der wunderbaren Krippenausstellung der katholischen Gemeinde vor wenigen Wochen im Haus Ritzinger. Unsere Wünsche für das kommende Jahr? Dass es mit der Haybach-Renaturierung endlich losgeht! Aber erstmal ein paar ruhige Tage ;)
12. Dezember 2025
Werner Eckert von der LOKALEN AGENDA KLEIN-WINTERNHEIM ist einer der "Menschen des Jahres" – findet DER SPIEGEL
Das ist eine besondere Aktion des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL: In der Vorweihnachtszeit vom 1. bis zum 24. Dezember stellt das Nachrichtenmagazin in der Reihe "Menschen des Jahres" jeden Tag einen Menschen vor, "der uns in diesem Jahr berührt, bewegt oder beschäftigt hat". Der renommierte Umweltjournalist Werner Eckert ist a, 12. Dezember mit dabei, weil er nicht nur über Umwelt redet, sondern selbst mit anpackt, in der LOKALEN AGENDA von Klein-Winternheim, seinem Heimatort, nach dem Motto: "Global denken, lokal handeln."
Den Artikel zu Werner Eckert lesen Sie auf den vier Seiten hier drunter, am PC auf das erste Bild klicken, das dann groß wird; dann können Sie sich mit den Pfeiltasten vorwärts und rückwärts bewegen..
26. November 2025
So schön kann Renaturierung sein – der Aubach in Mainz-Finthen geht mit gutem Beispiel voran!
Während der Haybach bei Klein-Winternheim und Ober-Olm trotz jahrzehntelanger Bemühungen immer noch darauf warten muss, aus seinem allzu engen Bett und aus seiner Zwangsbegradigung herauszukommen, ist der Finthener Aubach in Mainz schon weiter.
Eigentlich sollte es in diesem Jahr auch bei "unserem" Haybach mit der Renaturierung losgehen, denn Ortsgemeinde, Verbandsgemeinde und Ingenieurbüro haben ihre Arbeit gemacht: Grundstücke wurden gekauft, Pläne sind ausgearbeitet, Geld ist eingestellt, die Fachleute scharren mit den Hufen ... nur die Genehmigungsbehörde (SGD-Süd) kommt nicht in die Pötte, läßt dem Vernehmen nach die fertigen Unterlagen liegen ... dabei kann Renaturierung so schön sein ...
22. November 2025
Die Lokale Agenda auf dem Klimaschutztag 2025 der VG Nieder-Olm
„MACHEN statt JAMMERN“
Unter dem Motto „MACHEN statt JAMMERN“ nahm die Lokale Agenda Klein-Winternheim am diesjährigen Klimaschutztag der VG Nieder-Olm teil.
Aus unserem provokanten Flyer zum Tag
„Ja, die Welt ist schlecht und vor den Folgen des menschengemachten Klimawandels kann man Angst haben. Das Artensterben geht rapide weiter und offenbar interessiert die Umwelt gerade gar niemanden mehr.
Stimmt alles! Aber Jammern und Trauern macht nur depressiv und lahm.
Studien zeigen: wer selbst anpackt, kann viel besser damit umgehen. Nach den eigenen Möglichkeiten und gemeinsam mit Anderen.
Wir sind die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 in Klein-Winternheim und helfen dem Naturschutz – und uns selbst. Und wir suchen EUCH: Menschen, die Ideen haben, was man im Kleinen für das große Ganze tun könnte. Und die mal eine Gartenschere oder Sense in die Hand nehmen und loslegen wollen. Wir sind aber nur Wenige. Mehr Mitmacher bedeuten mehr Ideen und mehr Schlagkraft.“
Also: Wer Lust hat sich zu melden, ist herzlich willkommen.
Wo bleibt das Positive?
Was man alles bewirken kann, wenn man denn nur anpackt, zeigte die Fotoserie am Stand unserer Agenda, mit positiven Naturbeispielen aus den Gemeinden der VG: Da geht es von der Selzrenaturierung bei Sörgenloch über den Ober-Olmer Bibelgarten und Baumpflanzungen in Zornheim bis zur Klein-Winternheimer Ausgleichsfläche „Am Wingertsweg“ und noch viel weiter. Alles Aktionen, die gut für das Klima sind, die Artenvielfalt und die gute Laune. Die ganze Fotoserie mit 16 Foto-Tableaus können Sie hier sehen.
Die verzögerte Haybach-Renaturierung
Eine unsere Herzensangelegenheiten ist die Renaturierung des Haybachs. Wir hatten Dokumentationen von ersten privaten Renaturierungen in den 1980er Jahren, von unserer kritischen Zustandbeschreibung 2002, einer Diplom-Arbeit zu Renaturierungsmöglichkeiten 2010 etc. ausgelegt, bis hin zum fertigen Entwurf einer Fachfirma vom September 2024, erste von den Gemeinden angekaufte Flächen zu renaturieren. Wie man hört, stehen Gelder für diese Renaturierungen bereit, es hätte in diesem Jahr 2025 mit den praktischen Arbeiten losgehen können, geht es aber nicht. Warum? Dem Vernehmen nach liegen die Pläne seit vielen Monaten bei der Genehmigungsbehörde, der SDG Süd, die einfach nicht zu Potte kommt und die in der Haybachrenaturierung, für die viele Menschen seit Jahrzehnten arbeiten, für die viel Geld in die Hand genommen worden ist, offensichtlich nichts sieht, was für sie irgendeine Priorität hätte. … da muss etwas gemacht werden, wir bleiben dran!!
Gute Gespräche
Für uns brachte der Tag insgesamt viele anregende Gespräche und Kontakte, die zu weiteren Projekten und Zusammenarbeiten führen können. Wir freuen uns darauf – und wie gesagt: Wir werden darüber den Haybach nicht aus dem Blick verlieren.
Impressionen – und einige der vielen Begegnungen des Tages
Vom 17. November zum 7. Dezember 2025
Klimaschutz-Ausstellung im Rathaus Stadecken-Elsheim
"Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel"
Für einige Wochen wird im Rathaus der Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim (unabhängig vom Klimaschutztag der VG) eine umfangreiche und informative Ausstellung zum Thema Klimawandel gezeigt. Dazu informiert der Ortsbürgermeister der Gemeinde, Sönke Krützfeld:
"Die Ausstellung in unserem Rathaus unter dem Titel 'Wir sind alle Zeugen – Menschen im Klimawander', gibt dem Klimawandel ein Gesicht: Menschen aus Europa, Südamerika, Westafrika, Südasien und Kanada berichten über die bereits spürbaren Folgen des Klimawandels. Ergänzt werden die Beispiele durch Erläuterungen und länderspezifische Informationen. Außerdem gibt es viele Informationen zu den Themen Nachhaltigkeit, Klima, Anpassung an den Klimawandel und Klimagerechtigkeit. Die Ausstellung kann bis einschließlich 07. Dezember 2025 im Foyer der Gemeindeverwaltung von Stadecken-Elsheim zu den Öffnungszeiten der Verwaltung, der Bücherei und während der Sprechstunden des Ortsbürgermeisters von Stadecken-Elsheim besucht werden."
Zum 22. November 2025
SAVE THE DATE: Der Klimaschutztag der VG-Nieder-Olm 2025 – und die Lokale Agenda Klein-Winternheim ist mit dabei!
Am 22ten November ist es wieder soweit: Klimaschutztag der VG Nieder-Olm, diesmal in der Haybachhalle in Klein-Winternheim, von 11:00 bis 17:00 Uhr. Die letzten Klimaschutztage haben bei Jung und Alt großen Anklang gefunden, darum wird die VG auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Programm bieten, um die Bürgerinnen und Bürger über die Themen „kommunale Wärmeplanung“, „energetische Sanierung“, sowie „Nachhaltigkeit und Klimaanpassung“ zu informieren. Wir freuen uns, dass wir als Lokale Agenda wieder dabei sind und für Renaturierungen werben können, die ihren Teil zum Kampf gegen den Klimawandel und auch gegen das stille und leise Artensterben beitragen. Kommen Sie vorbei!
15. Oktober 2025
Vor dem Winterschlaf
Die Klein-Winternheimer Ausgleichsfläche Am Wingertsweg präsentiert sich am Rande des Dorfes in ihren prächtigen Herbstfarben. Die meisten der besonders geschützten Zauneidechsen, die hier leben, sind schon in den Winterschlaf gegangen. Nur hier und da sind die ganz kleinen unterwegs, die in diesem Jahr das Licht erblickt haben, um sich noch Polster für den langen Schlaf in der kalten Jahreszeit anzufressen. Viel Glück – und dann bis nächstes Jahr!
29. August 2025
Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" ... damit gemäht werden kann und die Artenvielfalt erhalten bleibt!
Immer mal wieder: Kleine Pflegearbeiten, denn "unsere" Ausgleichsfläche Am Wingertsweg ist nun mal bei weitem nicht groß genug, um sie als Wildnis ganz sich selbst zu überlassen. Und einmal im Jahr muss mit geeignetem Gerät gemäht werden, bald ist es wieder so weit. Damit die Mähmaschine durchkommt und weil an einer Stelle die Brombeeren Überhand nehmen, schneiden wir die Brombeerranken zurück, wie mehrfach im Jahr. Die ökologisch wertvollen Brombeeren haben ihren Platz auf der Fläche, sie sollen aber nicht alles zuwuchern. Dass die Fläche nicht zuwächst, dazu dient auch das Mähen, denn die Halboffenlandschaft der Ausgleichsfläche ist besonders artenreich und da das Mähgut abgefahren wird, wird der Boden abgemagert, was besonders die seltenen Pflanzen und die Insekten, die sie als Nahrung etc. brauchen, schätzen.
6. August 2025
Mehr Windkraftanlagen bei Klein-Winternheim – und eine direkt am Haybach?
Die Allgemeine Zeitung Mainz hat es vor kurzem in einem Artikel gebracht: Die Flächen, auf denen Windkraftanlagen bei Klein-Winternheim gebaut werden können, sind noch mal größer geworden, schon heute bestimmen die Anlagen aus vielen Blickwinkeln das Landschaftsbild. Sie tragen zur Energiewende bei, ihr Bau versiegelt aber auch Landschaft und sie gelten als problematisch für den Vogel- und Artenschutz. In den Planungen gibt es für Klein-Winternheim ein spezielles Problem: Nur wenige hundert Meter vom Haybach entfernt, dort wo aufwändig renaturiert werden soll und sich ein attraktives Naherholungsgebiet entwickelt, ist der Bau einer neuen Windkraftanlage vorgesehen, in der Verlängerung des Beelitzweges. Der Ort Klein-Winternheim hatte gegen diese Planungen in den kommunalen Sitzungen gestimmt, vergeblich und will versuchen, das Vorhaben juristisch zu stoppen. Die Lokale Agenda unterstützt die Aktivitäten der Ortsgemeinde zum Schutze dieser besonderen Landschaftsstelle.
2. Juli 2025
Impressionen von "unserer" wunderbaren Ausgleichsfläche in Klein-Winternheim zum Juli-Anfang
Es herrscht Gesumm und Gebrumm auf der Ausgleichsfläche "Am Wingerstweg". Der Agenda-Fotograf Bodo Witzke nimmt uns mit auf eine Stippvisite einmal quer über das Gelände Anfang Juli. Das Fazit: Trotz des heissen und trockenen letzten Monats blüht es überall, die Bäume halten noch durch und die Insekten posieren freundlich vor der Kamera. Spazieren Sie mit:
15. Juni 2025
Die Ausgleichsfläche und "Zorro", der Gartenschläfer
Der kleine und gefährdete Gartenschläfer ist zum "Gartentier des Jahres 2025" ernannt worden. Wir freuen uns für den gefährdeten Nager, der seit Jahr und Tag auf der Klein-Winternheimer Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" heimisch ist. Dort führt er zwar nicht direkt ein Gartenleben, allerdings war er 2023 auch schon das "Wildtier des Jahres".
In der Roten Liste der Säugetiere Deutschlands ist der Gartenschläfer als stark gefährdet eingestuft. Bei uns ist er noch vergleichsweise häufig. Er ist in Deutschland als eine nationale Verantwortungsart innerhalb der "Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesregierung" eingestuft – das heißt: wir haben eine besondere Verantwortung für den kleinen "Zorro", wie er oft wegen seiner Augenzeichnung genannt wird. Wir wünschen weiter gute Zeiten auf der Ausgleichsfläche!
27. Mai 2025
DAS KANN MAN ÖFTER MACHEN: Erfolgreiche Veranstaltung zur Dorfentwicklung weckt den Wunsch nach mehr!
Siedlungsdruck und Klimakatastrophe schaffen jede Menge Probleme, auch auf der lokalen Ebene – wo finden sich Lösungsmöglichkeiten für Dörfer wie Klein-Winternheim und Ober-Olm? Zu einer gut besuchten und spannenden Veranstaltung hatten die Bürgerinitiative Glik („Gut leben in Klein-Winternheim“) sowie die Ortsgemeinden Klein-Winternheim und Ober-Olm Experten/-innen zu diesem Thema ins „Lebendige Museum“ geladen. Zusätzlich nahmen die beiden Ortsbürgermeister Oliver Saling und Matthias Becker aktiv an der Diskussion teil, die Werner Eckert moderierte. Vorträge und Diskussionsbeiträge machten deutlich, dass ein einfaches Weitermachen wie bisher keine Lösung ist. Die Bürgermeister zeigten sich offen für neue Vorschläge und für eine weiterführende Diskussion. Vorgestellte Beispiele wie genossenschaftliches Wohnen und individuelle Sanierungen zeigten, dass mehr möglich ist als üblicherweise gemacht wird. Nicht nur die Bürgermeister, sondern viele der über 100 Teilnehmer/-innen des Treffens sprachen sich für weitere Veranstaltungen dieser Art aus, um für unsere Orte Ideen für passgenaue Ziele und Projekte zu entwickeln. Wer Themen für kommende Treffen vorschlagen will, kann seine Anregungen an Glik schicken, die Bürgerinitiative will weitermachen: info@bi-glik.org
Den Bericht von Glik zu der Veranstaltung finden Sie HIER.
"Das erfundene, aber auch ein bisschen wahre Märchen vom kleinen Drachenland"
Eine Klein-Winternheimer Naturgeschichte für Kinder, ganz neu, hier auf unserer Homepage.
Bei den Zauneidechsen ist schwer was los. Draximus und Minima, zwei der Zauneidechsen, müssen den Frieden auf der Klein-Winternheimer Ausgleichsfläche hinten "Am Wingertsweg" wieder herstellen. Wer wissen will, ob und wie ihnen das gelingt, findet auf unserer Homepage die ganze spannende Geschichte, die Jörg von den Steinen aufgeschrieben hat, und noch viel mehr:
- DIE GESCHICHTE: "Das erfundene, aber auch ein bisschen wahre Märchen vom kleinen Drachenland".
- DIE INFO zu den Zauneidechsen der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" in Klein-Winternheim
- DIE MALAKTION mit den Kindern der Kindertagesstätte St. Franziskus
19. Mai 2025
NATUR IN DER NÄHE: Der neue Panoramaweg in Ober-Olm und was noch aus ihm werden soll
Seit Ostern gibt es ihn, den neuen "naturnahen Panoramaweg" von Ober-Olm, circa 7 Kilometer mit Blicken in die weite Landschaft und mit schönen Naturecken. Die neue Attraktion mussten wir uns ansehen und bieten einen umfangreichen Bilderspaziergang von der abwechslungsreichen Strecke an, plus interessanter Informationen, wie es zu dem Weg gekommen ist und was dort noch für die Natur passieren soll.
16. Mai 2025
EINE PFLEGEAKTION – Oder: Was macht eigentlich die entsiegelte Fläche an der Raiffeisenstraße in Klein-Winternheim?
Es ist wieder Zeit für eine Pflegeaktion auf der von der Ortsgemeinde 2022 entsiegelten Fläche neben dem Basketplatz an der Raiffeisenstraße. Es geht darum, das aggressive invasive Zackenschötchen zurückzudrängen und die Wiese abzumagern, das brauchen die selteneren Pflanzen. Die Geschichte mit kurzem Rückblick:
8. Mai 2025
NATUR IN DER NÄHE – Neustart für einen Essenheimer Verkehrskreisel !
Das ist beispielhaft: In unserer Nachbargemeinde Essenheim ist der Verkehrskreisel am Römerberg von 4 Tonnen Gesteinslast befreit und naturnah bepflanzt worden. Engagierte Anwohner/-innen haben gemeinsam mit der Gemeinde und den Grünen die Steine in Handarbeit weggeräumt, so berichten die Aktiven. Der Schotter wurde anschließend von Mitarbeitern des Bauhofes weggefahren. 236 "klima-resistente Pflanzen" sind gepflanzt worden, Samen von Blühpflanzen wurden ausgebracht. Finanziert wurde die Aktion durch den Lions-Club Nieder-Olm. ... eine klasse Aktion, wir freuen uns auf die kommenden Wochen, wenn die Samen keimen und der ganze Kreisel erblüht!!
Vorher (2019) / Nachher (2020)
Im April 2025
Osterschmuck und Blütenpracht
Am Andreasplatz, in Klein-Winternheim, vor dem Rathaus, ist die Zeitsäule grün geschmückt und in der Hauptstraße blüht der frisch gepflanzte Apfelbaum – es ist Osterzeit und die Natur zeigt sich von ihrer allerbesten Seite. Auf der Ausgleichsfläche unseres Dorfes, die wir von der Lokalen Agenda betreuen, blühen die Vogelkirschen, die Schlüsselblumen, der Ehrenpreis. Insekten sind unterwegs, die Mauerbiene, das Tagpfauenauge und viele andere. Und natürlich hat sich der Osterhase sehen und fotografieren lassen, wenn auch nur aus der Ferne. Die ersten der selten und besonders geschützten Zauneidechsen sind schon wieder aus dem Winterschlaf aufgetaucht und kurz gesichtet worden, aber bisher waren sie schneller wieder in ihrem Versteck, als der Fotograf abdrücken konnte, sie sind Meister darin, sich unsichtbar zu machen. Dafür schaut Herr Fasan für einen Moment vorbei.
Die Lokale Agenda freut sich auf das neue Jahr mit der Ausgleichfläche, drückt die Daumen, dass die Haybachrenaturierung Fahrt aufnimmt und wünscht allen ein wunderbares Osterfest mit schönen Naturerlebnissen.
2. April 2025
HIER WIRD GESCHAFFT –
mehr Grün für die Hauptstrasse !!
Aktive der Bürgerinitiative Glik ("Gut Leben in Klein-Winternheim") haben Beete in der Klein-Winternheimer Hauptstraße mit bienenfreundlichen Blumen und schön anzusehenden Zierapfelbäumchen ehrenamtlich bepflanzt. Eine wunderbare Aktion. Der Hintergrund: Im Zuge der Bauarbeiten der letzten Monate an der Hauptstraße waren drei Beete geschaffen worden, für die die Ortsgemeinde Grünpaten sucht. Elvira Seckert, Lutz Köpke und Jürgen Herfort haben in einem ersten Schritt die Bepflanzung durchgeführt, die Bilder wecken Vorfreude auf kleine grüne Inseln und kommende Blühsensationen. Den Pflanzplan geschrieben und den Einkauf der Pflanzen in die Hand genommen, hatte die ausgewiesene Blumenkennerin Elvira Seckert. Glik wird für zwei der drei Beete die Grünpatenschaft (inklusive der Kosten) übernehmen, für die dritte grüne Insel wird noch eine naturliebende Anliegerin oder ein naturliebender Anlieger gesucht. Bei Interesse einfach bei der Ortsgemeinde melden.
PS: Wenn Sie am PC auf ein Bild der Fotoserie klicken, wird das groß und Sie können sich durch die Bilderreihe mit den Pfeiltasten bewegen. Bildschirmfüllend werden die Bilder, wenn Sie rechts oben im Bildschirm auf das entsprechende Symbol klicken.
Zur Ausstellung "Totholz & Wunderland" vom 16. März bis 5. April 2025 in St. Andreas
„Hier spricht jedes Bild zu mir!“
„Das war rundum schön“, sagte eine der Besucherinnen der Ausstellungseröffnung „Totholz & Wunderland – Bilder zur Fastenzeit“ in der Klein-Winternheimer Kirche St. Andreas am 16. März. Für einige Wochen hängen auf den Stationen des Kreuzweges Fotos des Klein-Winternheimer Journalisten und Agenda-Fotografen Bodo Witzke. Die Bilder zeigen Baumstümpfe und Totholz. Mit genauem Blick hat Bodo Witzke dabei eine Welt von Naturkunstwerken entdeckt und eine überraschende Vielfalt des Lebens. Die Bilder zeigen „das Werden im Vergehen, das ist ein Thema für die Fastenzeit“, fanden Pfarrer Simon Krost und Ute Kipping-Karbach, die die Ausstellung initiierten.
Gitta Schwank teilte ihre Gedanken zu den Bildern mit den fast einhundert Besuchern der Eröffnung. Baumreste wurden in ihrem Bilderleben zu Ungeheuern, die Weite einer Landschaft atmete für sie Frieden. Als kundige Religionslehrerin erklärte sie die Beziehung der Fotografien zu den Stationen des Kreuzweges. Die Besucher/-innen setzten sich intensiv und gerne mit den Fotografien auseinander, denn „hier spricht jedes Bild zu mir!“ Stimmig umrahmt wurde die Veranstaltung von Orgel- und Harfenmusik.
Die Ausstellung ist bis zum 5. April in der tagsüber geöffneten St. Andreas-Kirche zu besichtigen.
Zur Eröffnung am 16. März 2025 um 17:00 Uhr
Fotoausstellung des Agenda Fotografen Bodo Witzke in der Klein-Winternheimer Kirche St. Andreas
Die Eröffnung der Ausstellung "Totholz & Wunderland" des Agenda-Fotografen Bodo Witzke wird am Sonntag, den 16. März ab 17:00 Uhr in der Klein-Winternheimer Kirche St. Andreas stattfinden. Der Veranstalter, die Katholische Kirchengemeinde St. Andreas, lädt alle herzlich dazu und anschließend zu einem geselligen Treffen ein.
8. Februar 2025
Fröhliches Treiben bei frostigen Temperaturen
Die Winterbewohner der Ausgleichsfläche „Am Wingertsweg"
Für einige Zeit stand wieder eine Fotofalle auf der Ausgleichsfläche „Am Wingertsweg“ in Klein-Winternheim. Wir sehen das Winterleben mit Fasanen, Hasen, auf einem Nachtbild ist ein Fuchs schemenhaft zu erkennen. Ein Reh kommt vorbei, schaut neugierig in die Kamera – und wird dann von einem Artgenossen abgelenkt, der am rechten Bildrand auftaucht und deutlich interessanter als die Kamera ist. Auch bei frostigen Temperaturen ist immer etwas auf der Fläche los.
Übrigens: Seit 2008 dokumentieren wir in jährlichen Online-Foto-Tagebüchern auf dieser Homepage mit vielen Bildern die Entwicklung der Ausgleichfläche vom Rübenacker zum Biotop und zeigen das bunte Leben durch die Jahreszeiten in vielen eindrucksvollen Bildern. Zum Beispiel das ganze Jahr 2024 auf der Ausgleichsfläche, vom Januar bis Dezember, gibt es hier.
27. Januar 2025
"NIE WIEDER IST JETZT!" – Zum Holocaust-Gedenktag
Mit diesem Spruch "Nie wieder ist jetzt", der auf das Rathaus projiziert wurde und der mit Kerzen auf dem Boden geschrieben war, gedachten zahlreiche Menschen heute am Holocaust-Gedenktag in Nieder-Olm der jüdischen Opfer der NS-Diktatur. Initiiert hat die „Lichteraktion gegen das Vergessen“ das Nieder-Olmer Bündnis für Demokratie, Vielfalt und Toleranz als „ein Zeichen für eine offene und freundliche Gesellschaft“, zu dem alle eingeladen waren. Wir haben auch gerne Kerzen mitgebracht und dazugestellt.
23. Januar 2025
NATUR IN DER NÄHE: Blick in den Garten zur Winterzeit
Damit hatte niemand gerechnet: Plötzlich besucht ein Fasan im Winter den Garten des Agenda-Fotografen Bodo Witzke in Klein-Winternheim - und kommt dann öfter, bringt sogar noch mal einen zweiten Fasan mit. Bequem, vom Frühstückstisch aus, lassen sich bei einer Tasse Kaffee die schönsten Naturaufnahmen machen. Überhaupt ist in so einem Garten, der zwar mitten in der Wohnbebauung liegt, aber Futterstellen hat, auch im Winter eine ganze Menge los. Eigentlich ein Grund mal genauer hinzuschauen, wer da alles so unterwegs ist, findet der Fotograf ... und holt sich die Kamera und noch einen Kaffee.
(Wenn Sie auf ein Bild der Serie am PC klicken, wird es gross und Sie können sich mit den Pfeiltasten durch die Serie bewegen. Rechts oben im Bild gibt es noch ein Symbol für Vollbild, wenn Sie das anklicken, füllt das jeweilige Bild den ganzen Bildschirm aus.)
12. Januar 2025
Neujahresempfang in Klein-Winternheim – und der Haybach ist mit dabei
Beim Neujahresempfang der Ortsgemeinde Klein-Winternheim lassen Bürgermeister Oliver Saling und seine Beigeordneten in einer gut besuchten Veranstaltung das vergangene Jahr Revue passieren und geben Ausblicke auf das kommende. Ein wichtiges Zukunftsthema ist dabei für Oliver Saling die anstehende Haybach-Renaturierung.Der Bürgermeister, der in Klein-Winternheim aufgewachsen ist, erinnert sich an seine Kinderzeit, als der Haybach noch nicht über weite Strecken einbetoniert war, als er mit anderen Kindern und Jugendlichen an ihm spielte, als es dort noch mehr Natur gab. „Wir wollen das Rad am Haybach zurückdrehen,“ sagt er mit Blick auf die alten Zeiten, „der Haybach soll wieder so natürlich wie möglich werden.“
Eingeladen hat Saling den ehemaligen Forstdirektor und Haybachexperten Dr. Gerhard Hanke, der Planungen und aktuellen Stand des Projektes vorstellen soll. „Der Haybach gehört emotional zu Klein-Winternheim, auch wenn er zu großen Teilen auf Ober-Olmer Gebiet verläuft,“ findet Hanke. Die Renaturierung bereits angekaufter Flächen am Bach bietet dem Ort verschiedene Vorteile, so der Experte, die Naherholungsqualität steigt und man zahlt damit auf ein „Ökokonto“ ein. Ökokonto bedeutet, man sichert sich schon jetzt Ausgleichsflächen, die man als Kompensation für kommende Bauvorhaben braucht, denn wer Bau- und Gewerbegebiete entwickeln will, muss „Natur aufwerten, braucht Ausgleichsflächen“. Das, so Hanke, ist Klein-Winternheim zu einer Zeit gelungen, in der solche Flächen bereits knapp sind.
Zusammen mit den aktuellen Haybach-Projekten der Verbandsgemeinde werden knapp zwei Hektar im nächsten Schritt renaturiert werden, Ende diesen Jahres könne es losgehen, „dann wird der Bach befreit und es entsteht auch noch ein Hochwasserpuffer!“
Auch mit Blick auf die im Ort gegründete Energiegenossenschaft, die erneuerbaren Strom produziert und so im Kampf gegen den Klimawandel aktiv ist, unterstreicht Bürgermeister Saling die grundsätzliche Bedeutung solcher Projekte, „wir müssen alles tun, unseren Kindern eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.“
2. Januar 2025
Als Start ins Neue Jahr ein bunter Rückblick auf die letzten Monate der Klein-Winternheim Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg"
Vom Spätsommer bis in den meist milden Dezember 2024 reicht unsere neue Fotoserie "unserer" Klein-Winternheimer Ausgleichsfläche, mit noch etlichen Schmetterlingen, den kräftigen Farben des Herbstes und dem Abbau der Pferdekoppel neben der Fläche. Eine Einladung, sich auf der bunten Ausgleichfläche umzuschauen, die Vorfreude auf das kommende Jahr macht.
- Übrigens: Umfangreiche Fototagebücher der Fläche gibt es, seitdem sie 2008 vom Rübenacker zum Biotop wurde. Hier auf dieser Seite finden Sie alle Links zum Hintergrund der Fläche, dem Umzug der Zauneidechsen (2018), den Fototagebüchern ab 2008.
- Und hier geht es zur aktullen Fotoserie: Die Ausgleichsfläche vom Sommerausklang bis zum Jahreswechsel 2024/25.
HINWEIS: Wegen einer Programm-Aktualisierung sind zur Zeit nicht alle unsere Seiten direkt über das Menü aufrufbar. Die zahlreichen Unterseiten zu unseren Projekten HAYBACH und AUSGLEICHSFLÄCHE werden nicht im Menü angezeigt, man muss die weiterführenden Links unter “Projekte” auf den dort angezeigten Übersichtsseiten zu den beiden Themen suchen. Weiter sind viele Formatierungen (Spaltenbreiten, Fotogrößen, Platzierungen von Überschriften) nicht korrekt übertragen worden. Es wird daran gearbeitet.
"HIER KOMMT DAS POSITIVE" – unsere neue virtuelle Fotoausstellung
In eindrucksvollen Bildern zeigen wir unter dem Titel "Hier kommt das Positive" eine Reihe gelungener Naturschutzprojekte aus der VG Nieder-Olm. Die kommentierten Bildmontagen, die wir zum Klimaschutztag 2025 ausgearbeitet haben, gibt es hier nochmal in aller Ruhe zum Anschauen und Nachlesen. Viel Schönes gibt es da zu entdecken, als Anregung und zum Mutmachen.
Die Lokale Agenda Klein-Winternheim:
Hintergrund
"Global denken, lokal handeln" ...
... das ist das Motto der Lokalen-Agenda-Bewegung - und das ist auch unser Motto, hier in Klein-Winternheim ...
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Was bisher geschah ...
Kontakt
Arbeitskreis Natur und Umwelt
Lokale Agenda 21, Klein-Winternheim
c/o Dr. Irene Wellershoff
An der Bordwiese 6
55270 Klein-Winternheim
Tel.: 06136-85421
E-Mail: LokaleAgendaKleinWinternheim@t-online.de
Lokale Agenda 21