AKTUELL: Streng geschützte Zauneidechsen in Klein-Winternheim / Von Baugebieten und Ausgleichsflächen / die Chronologie der Aktion

 

10 JAHRE AUSGLEICHSFLÄCHE: Der große AZ-Artikel dazu

 

BESUCH BEIM BUNDESPRÄSIDENTEN: Anerkennung für die Lokale Agenda

 

 

"KLEIN-WINTERNHEIM VON OBEN" - das Video

 

FOTOS VON UNSERER AUSGLEICHSFLÄCHE -  alle Bilder aus 2018

  

EINFACH SCHÖNE BILDER:  Storch-Invasion in Klein-Winternheim - die Bilder-Story

   
 

DIE RENATURIERUNG DER AUSGLEICHSFLÄCHE "AM WINGERTSWEG" ist die wichtigste Aufgabe der LOKALEN AGENDA. Hier gibt es alle Infos zu der Fläche.

 

DER HAYBACH - alle Infos zum Zustand unseres Baches, der immer noch von seinen Quellen abgeschnitten ist.

 

FLUGLÄRM - alle Infos, Berichte von Demos, Links etc.

 

AUSGEZEICHNET: Bereits mehrfach wurde die LOKALE AGENDA aus Klein-Winternheim für ihre Arbeit ausgezeichnet. Mehr...

 

"DANKE"sagt die LOKALE AGENDA an dieser Stelle

 

UND NOCH EIN PAAR TIPS:

Das virtuelles Museum mit Kunstwerken von Barbara Albrecht

 

MEHR VIELFALT IM GARTEN - Umweltministerium informiert über Schotter- und Steingärten

 
VIDEO: "Warum verschenkt Herr von Boeckh sein Geld?"

 

Die "Grüne Brücke" von Mainz - Kunst und Natur im Ballungsraum

Etwas Gelbes vom Frühling- eine seltene Schönheit aus dem "Mainzer Sand"

 

Orchideen in der VG Nieder-Olm

 

Ein seltener Baum, auf der roten Liste - aber Sie können ihn in der Region finden

 

Naturschutzgebiet in der Umgebung:Die Rheinauen

 

Naturschutzgebiet in der Umgebung: Hahnheimer Bruch

 

Naturschutzgebiete in der Umgebung: Der Zitadellengraben, eine "Arche Noah" in bester Mainzer City-Lage

 

Naturschutzgebiete in der Umgebung: Der wunderbare Naturschaugarten in Mainz-Bretzenheim

 

Naturschutzgebiet in der Umgebung: "Mainzer Sand" - der Fotofilm

 

Schmetterling aus Klein-Winternheim

 

Baupläne unseres Wildbienenhotels auf dieser Seite zum Runterladen

 

Serviceangebot: Bildschirmhintergründe zum Runterladen

 

Flugaufnahme von Klein-Winternheim zum Runterladen

 

Die Fotoausstellung "Meine kleine Wiese - oder: Das Universum vor der Haustüre" - 100 qm Wiese in einem Jahr.

 

Verpassen Sie nicht die Bilder unseres schönen Tals ...

 

... oder den Videospaziergang durch Rheinhessen

 

... oder die Bilder unseres Ortes

... oder die Bilder unserer Dorfkirche St. Andreas

St. Andreas

FLUGLÄRM-VIDEOS

VIDEO: Der Himmel über Klein-Winternheim

 

VIDEO: Fünf Wahrheiten über Fluglärm

 

VIDEO: Fluglärm-Satire

 

 

Willkommen ...

... auf der Homepage der LOKALEN AGENDA von Klein-Winternheim. WER WIR SIND UND WAS WIR TUN   

 

AKTUELL 1: NATUR IM DORF - ÜBERRASCHENDES AUS KLEIN-WINTERNHEIM

(5/2018 bw) Am frühen Abend in der Gastwirtschaft "Die Linde" in Klein-Winternheim. Es geht um das Verschwinden von Natur. Oder genauer: Was man dagegen machen kann, pragmatisch, lösungsorientiert. Der Referent hat sich umgeschaut, z.B auch in Landschaftsplänen und in den Bebauungsplänen unseres Ortes und hat Überraschendes zu berichten.

Gekommen ist Christian Henkes, der Vorsitzende des NABU Mainz und Umgebung, des größten Naturschutzbundes in der Region, zu dessen Wirkungsbereich auch Klein-Winternheim gehört. Bei Fragen zur Natur hat das Wort des NABU Gewicht, er muss bei bedeutenden Naturschutzangelegenheiten von Gesetzes wegen angehört werden.

Eingeladen hatte den Experten die örtliche SPD. Sie treibt die Erkenntnis um, dass es ein dramatisches Insekten- und Artensterben gibt. Deshalb die drängende Frage der beiden Gemeinderatsmitglieder Kariem El-Hileissi und Monika Hoffmann, was wir, was die Gemeinde dagegen tun können?

Henkes beginnt bei der Verantwortung und den Möglichkeiten jedes Einzelnen. Die Gärten in Deutschland sind zusammengenommen um ein Vielfaches größer als alle Naturschutzgebiete zusammen. Jede Ecke, die mit heimischen Pflanzen bepflanzt wird, statt mit Exoten, ist im Regelfall ein Gewinn. Ein aus ökologischer Sicht negatives Beispiel ist ein beliebter Exot, der Kirschlorbeer, dessen Früchte von gerade mal zwei einheimischen Vogelarten gefressen werden; bei der ökologisch ungleich wertvolleren einheimischen Vogelkirsche sind es 63 Vogelarten, die deren Früchte fressen. Es gibt Listen an Hand derer man sich auch als Naturgartenanfänger informieren kann, welche Pflanzen ökologisch günstig sind. Ökologisch wertvolle Pflanzen gibt es aber selten im Baumarkt, sondern in darauf spezialisierten Gärtnereien. Die zur Zeit modischen"Schottergärten" sind in ihren Auswirkungen zutiefst naturfeindlich.

Dann ein Blick in den "Landschaftsplan". In ihm sind unser Ort und seine Umgebung genau beschrieben. Es würden Stellen mit ausgesprochen wertvollem "Halbtrocken-Rasen" ausgewiesen, so Henkes, sehr selten und mit höchstem ökologischem Potential. Der Plan beschreibe, was wo an Maßnahmen durchgeführt werden sollte. Das wird aber nicht immer umgesetzt.

Noch spannender wird es beim Blick auf existierende Bebaungspläne aus Klein-Winternheim. In denen werden z.B. Begrünungen rechtlich bindend festgeschrieben, in der Wirklichkeit finden sie sich aber nicht immer wieder, so Christian Henkes. Ein Beispiel aus Klein-Winternheim ist die steinerne Gabionen-Lärmschutzmauer des Baugebietes "Längs der Mainzer Straße". Alle fünf Meter soll hier eigentlich eine Kletterpflanze die Wand begrünen, heimische Gebüsche sollen hier stehen, schreibt der Bebauungsplan vor. Beides wurde nicht umgesetzt. Die überraschende Erkenntnis: Es gibt offenbar für einen ersten Schritt zur ökologischen Dorfverbesserung Maßnahmen, die sogar in Bauplänen zwingend vorgeschrieben sind, man muss sie nur umsetzen. Das ist zweifellos eine Sache für den Gemeinderat.

Eine lebhafte Diskussion schließt sich an, mit Hinweis auf Flächen in unserem Ort, die wegen des Insektensterbens neu mit Wiesensamen eingesät wurden, es gibt viele praktische Fragen, wo und wie Nistkästen zu bekommen und anzubringen sind. Die LOKALE AGENDA Klein-Winternheim erinnert an den Haybach und seine wünschenswerte Renaturierung.

Es ist mehr als deutlich geworden, dass uns das Thema weiter beschäftigen muss. Und jeder kann etwas tun, jeder einzelne und unsere Gemeinde auch, angefangen mit der Umsetzung der existierenden Bebauungspläne. Eine spannende Veranstaltung.

 

 AKTUELL 2: DER UMZUG DER ZAUNEIDECHSEN

In Klein-Winternheim werden streng geschützte Zauneidechsen von einem  neuen Baugebiet auf die Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" umgesiedelt. 

Die komplette Chronologie der Ereignisse mit den notwendigen Infos  lesen Sie hier - mit Erklärungen, warum sich die Ausgleichsfläche so verändert hat, wie sie sich verändert hat. 

Sie wissen nicht, was "die Ausgleichsfläche" ist? Infos bekommen Sie hier!

Unten sehen Sie unseren aktuellen Infozettel, den wir inzwischen regelmäßig an der Tafel an der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" aushängen.  Wenn Sie draufklicken, kommen Sie zu einer großen Version des Zettels mit dem aktuellen Stand zum "Umzug der Zauneidechsen ".

 

 

AKTUELL 3: ZEHN JAHRE AUSGLEICHSFLÄCHE

Vor 10 Jahren ging es los mit den Planungen und dann den Pflanzungen für die Klein-Winternheimer Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg". Grund genug für die AZ auf diese Zeit einer erfolgreichen Renaturierung zurück zu blicken - und Grund genug, sich mit guten Gründen weitere Renaturierungen in unserer Landschaft zu wünschen.

Hier kommen Sie zu einer großen Version des Artikels 

 

MAL ZWISCHENDURCH: NACHTS AUF DER AUSGLEICHSFLÄCHE

 (18. April 2018) Seit Jahr und Tag betreut die LOKALE AGENDA die Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" ... und hat jetzt den Fotobeweis, dass auch nachts hier einiges los ist: z.B. ein Rehbock kommt vorbei, wirft einen Blick Richtung Fotofalle und geht dann entspannt weiter. Wir wünschen einen guten Aufenthalt.

 

(17. April 2018)  ... und da kommt der nachtaktive Gartenschläfer aus seinem Bau, mal gucken, kurz nach Mitternacht. Trotz seines Namens lebt er übrigens am liebsten im Wald und im Buschland. 

 

Der Bestand des Gartenschläfers in Deutschland ist stabil, allerdings ist seine Zahl in den letzten Jahrzehnten weltweit und auch in Europa dramatisch gesunken. Die  Bundesregierung hat deshalb erklärt, dass Deutschland eine besondere Verantwortung für den Erhalt dieser Art hat. ("Nationale Verantwortungsart")

Wir freuen uns, dass der kleine Kerl bei uns in einen Gras- und Asthaufen eingezogen ist.

(22. April 2018)Ein Igel ist in der Nacht unterwegs ... und läßt sich mit ein bisschen Futter vor die Infrarot-Kamera locken. ... sieht nach dem Winter schon wieder gut genährt aus!

 

 

WAS SONST NOCH GESCHAH: ANERKENNUNG VOM BUNDESPRÄSIDENTEN

(3/2018 bw) Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht Rheinland-Pfalz. Es ist, wie die Ministerpräsidentin uns schrieb, sein "Antrittsbesuch" in unserem Bundesland, in seinem  Amt als Staatsoberhaupt. Steinmeier will engagierte Bürger treffen, solche, die im Umweltschutz aktiv sind. Deshalb wird die LOKALE AGENDA Klein-Winternheim in das Kulturwerk  nach Wissen zur Begegnung mit dem Bundespräsidenten eingeladen. Wir freuen uns über die Anerkennung unserer Arbeit, die sich in der Einladung ausdrückt.

Circa 300 Menschen haben sich zusammengefunden und warten noch. Allerdings: die Personenschützer sind schon einmal herumgewandert und haben alles prüfend angeschaut, bald wird es losgehen.

Noch ein Moment Zeit, die Vertreter der LOKALEN AGENDA Klein-Winterheim vorzustellen: Werner Eckert, Dr. Irene Wellershoff, Gisela Zurmühlen und Gabi Eckert. (v.l.n.r.)

Kaum da, geht Steinmeier in die Vollen: "Sie, die Sie hier versammelt sind, krempeln die Ärmel hoch und arbeiten, sie bleiben nicht in der Sofaecke sitzen," lobt er die anwesenden Naturschützer. Er sei auf seiner Reise durch die Republik begeistert von den Menschen gewesen, die er getroffen habe, "von deren Mut, Kreativität und Machergeist." Es seien Menschen, die die Fähigkeit hätten, "an mehr zu denken als nur an sich selbst." 

Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer betonte, wie wichtig das Ehrenamt für die Demokratie sei.

Politiker sollten stets den Kontakt mit der Bevölkerung suchen, so die Ministerpräsidentin, die deutlich machte, "dass uns die Demokratie nicht geschenkt wird." Deshalb auch ihre Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit.

Dreyer beschrieb in ihrer Rede die eng getakteten Tage mit dem Bundespräsidenten in Rheinland-Pfalz, trotzdem blieb noch Zeit für kurze Bürgerbegegnungen, hier mit der Vorsitzenden der LOKALEN AGENDA Klein-Winternheim, Dr. Irene Wellershoff.

Währenddessen ließ sich der Bundespräsident vom neuen rheinland-pfälzischen Nationalpark Hunsrück-Hochwald berichten, etwas, was ihm und seiner Frau Elke Büdenbender offensichtlich großes Vergnügen bereitete.

Am Ende freuen sich die AGENDIANER über einen anregenden Abend und  sie werden ihre Naturschutzarbeit engagiert weiter betreiben, keine Frage ... und darauf hoffen, dass die Politik ihren Teil zum Naturschutz beitragen wird. Denn da läuft doch nicht alles ganz rund. Warum z.B. gibt es keine Ausgleichsflächen mehr, wenn nach einem neuen  beschleunigten Verfahren gebaut wird? Da gibt es dann doch noch Gesprächsstoff.

 

 

 

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