Missbrauchsbeauftragter warnt vor „Öffnungseuphorie“

06.05.2020 16:59 Uhr 


Rörig: „Familiäre Gewalt endet nicht mit Öffnung der Schulen.“

Bundesweit große Beteiligung bei der Aktion #keinkindalleinelassen

Berlin, 04.05.2020 Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, warnt davor, die schrittweise Öffnung der Schulen ab heute als Rückkehr in eine behütete Normalität für Kinder und Jugendliche misszuverstehen:

„Wir dürfen nicht den Fehler machen und glauben, dass Missbrauch und andere Gewalt in Familien beendet ist, nur weil jetzt die Schulen langsam wieder öffnen,“ sagt Rörig. „Gewalt in der Familie hat auch schon vor Corona zur gesellschaftlichen Realität gehört. Aber jetzt werden die Bedrohung von Kindern und Jugendlichen durch familiäre Gewalt und ihre Hilflosigkeit sehr deutlich. Die aktuelle Krise wirkt hier wie ein Brennglas.“

Der Missbrauchsbeauftragte rief dazu auf, gerade jetzt auf Kinder zu achten, die in den vergangenen sechs Wochen aufgrund der Ausgangsbeschränkungen wenig sichtbar waren:
„Zumindest einige Kinder und Jugendliche haben nun wieder die Chance im sozialen Umfeld ‚Schule‘ unmittelbaren Kontakt zu Lehrkräften zu haben, wenn auch weiterhin sehr eingeschränkt. Ich appelliere an alle Lehrerinnen und Lehrer gerade jetzt bei ihren Schülerinnen und Schülern auf Verhaltensänderungen zu achten. Ich weiß, dass alle stark gefordert sind, um den Lehrbetrieb unter widrigen Bedingungen wieder anlaufen zu lassen. Die Mithilfe aller wird jedoch gebraucht, um Kinder zu schützen und ihnen Hilfe zu ermöglichen.

Der Missbrauchsbeauftragte zeigt sich beeindruckt von der großen Resonanz auf die Aktion „Kein Kind alleine lassen“, die er vor knapp drei Wochen mit dem Portal www.kein-kind-alleine-lassen.de und einer damit verbundenen Plakat- und Flyer-Aktion gestartet hat. Über 60.000 Menschen haben bisher die Seite besucht, 30.000 Unterstützer*innen haben Plakate und Flyer heruntergeladen.
Der Unabhängige Beauftragte und sein Team reagieren mit der Aktion auf die zunehmenden Sorgen und Berichte über Gewalt in der Familie während der Ausgangsbeschränkungen:

„Wir haben innerhalb kurzer Zeit eine starke Verbreitung erreicht und wichtige Hilfsangebote für Menschen, die von Missbrauch und anderer familiärer Gewalt betroffen sind, bekannt gemacht“, sagt der Unabhängige Beauftragte. „Ich bin besonders beeindruckt vom großen Engagement vieler Einzelner und vieler Initiativen, Organisationen und Einrichtungen die bei unserer Aktion #keinkindalleinelassen mitmachen und trotz der restriktiven Corona-Regeln Wege suchen und finden, wie sie "ihre" Kinder erreichen können.“
Gerade auch hinsichtlich der noch nicht schulpflichtigen Kinder besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf. Auf der Website www.kein-kind-alleine-lassen.de finden sich im Bereich #keinkindalleinelassen Ideen und Projekte von A wie „Arche Berlin" bis Z wie „Zuper-Q", die zeigen, wie der Kontakt mit Kinder trotz Ausgangsbeschränkungen aufrechterhalten werden kann.

Bundesweite Organisationen unterstützen die Aktion #keinkindalleinelassen ebenfalls. So bringt bspw. der Deutsche Städtetag die Aktion in 3.400 Städte, die 6.500 Mitglieder des Jugendrotkreuzes Rheinland-Pfalz plakatieren in ihrem Bundesland und Wohnungsbaugesellschaften verteilen die Flyer in Mietshäusern. Lehrerinnen und Lehrer werden digital angesprochen, #keinkindalleinelassen ist zentral auf einem Portalserver, der momentan an rund 3.500 Schulen zur Kommunikation eingesetzt wird und ca. 1,6 Millionen Benutzer erreicht. Auch auf Twitter, Instagram und anderen Social Media Kanälen findet die Aktion breite Unterstützung und wird von hunderten Bürgerinnen und Bürgern, Kinderschutzorganisationen und -verbänden geteilt und verlinkt. Prominente wie der Pianist Igor Levit oder Influencer*innen wie Barbara Sophie retweeten oder weisen auf die Aktion hin. Auch der Deutsche Olympische Sportbund, der über seine Social Media Kanäle 90.000 örtliche Sportvereine erreicht, unterstützt die Aktion, ebenso die Caritas, die Diakonie oder die Polizei.

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist die Zahl der Hilfegesuche bei einigen Beratungshotlines angestiegen. Andere Hilfsangebote dagegen melden keinerlei Veränderungen in der Nutzung. Kinderschutzexpert*innen wie Silke Noack vom „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ befürchten, dass gerade das ein Indiz für die Zunahme familiärer Gewalt in der Corona-Krise sein könnte: Täter und Täterinnen sind ganztägig zuhause, Kinder können so nicht heimlich telefonieren.

Berater*innen von Hilfetelefonen kennen das als den sogenannten „Feiertags-Effekt“: Immer nach Zeiten des „verordneten Familienlebens“ wie zum Beispiel Weihnachten, steigt die Zahl der Kinder, die anrufen und Hilfe suchen, stark an.

Corona wird vermutlich ähnlich wirken: Im Kinder- und Jugendschutz Engagierte gehen davon aus, dass nach Lockerung der Ausgangsbeschränkungen, wenn Kinder und Jugendliche wieder einfacher Zugang zu Hilfsangeboten haben und in den Institutionen erlebt werden, die Nutzung - auch von Fachkräften - stark zunehmen wird.

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung bittet deshalb darum, bei der Aktion „Kein Kind alleine lassen“ mitzuwirken und die Materialien von der Seite www.kein-kind-alleine-lassen.de zu verbreiten, damit Kinder und auch Erwachsene erfahren, wie sie Hilfe finden können.

Wenn Sie Hilfe suchen, können Sie sich auch direkt an die Außenstelle Mainz-Bingen des Weissen Rings melden:

Weisser Ring e.V.
Leitung Außenstelle Mainz-Bingen
Postfach 1310
55269 Klein-Winternheim

Tel.:       06136-7623901
Fax:       06136-7623902
E-Mail: weisser_ring.cwie(at)yahoo.de

www.weisser-ring.de
www.instagram.com/weisser_ring_asmb/


Öffnung der Spielplätze in der Ortsgemeinde Klein-Winternheim

01.05.2020 / 19:50 Uhr


Ab Sonntag, 3. Mai, können die Spielplätze der Ortsgemeinde wieder genutzt werden. Darauf haben sich die Ortsbürgermeister der VG als Träger der gemeindlichen Einrichtungen geeinigt. Bitte beachten Sie, dass die Spielgeräte und -einrichtungen nicht desinfiziert werden und die Benutzung daher auf eigene Gefahr erfolgt. Bitte achten Sie auch weiterhin auf die Einhaltung der Abstands- (mind. 1,50 m) und Versammlungsregelungen (engster Familienkreis). Die Einhaltung dieser Regelungen bildet die Grundlage für die Öffnung der Spielplätze. Die sonstigen öffentlichen Sport- und Versammlungsstätten bleiben weiterhin geschlossen.


Öffnungszeiten und persönliche Termine im Rathaus

30.04.2020 / 18:00 Uhr


Aufgrund der aktuellen Situation (Corona-Pandemie) ist das Rathaus zwar zu den üblichen Zeiten besetzt, allerdings sind persönliche Termine nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Telefonate sind stets möglich, E-Mails werden täglich mehrfach abgerufen, auch sonstige Post wird zügig bearbeitet.

Bitte beachten Sie, dass der Zutritt zum Rathaus grundsätzlich nur mit Schutzmaske gestattet ist.Bei Bedarf wird Ihnen diese im Rathaus kostenlos zur Verfügung gestellt.

Unabhängig davon können Sie über die Nachbarschaftshilfe Klein-Winternheim (0160-3415306) sogenannte „Alltagsmasken“ für den Privatgebrauch kostenlos anfordern. Diese werden Ihnen auf Wunsch auch nach Hause gebracht.


Problemmüllbus startet im Mai wieder

30.04.2020 / 17:00 Uhr - Quelle: VG Nieder-Olm


Ab Mai fährt der Problemmüllbus wieder zu den bekannten Standzeiten. Die Abstandsregeln von mindestens 1,5 Meter zum Annahmepersonal als auch zu den Wartenden sind einzuhalten. Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) Mainz-Bingen bittet darum nur haushaltsübliche Mengen mitzubringen und die Problemabfälle nach Weisung des Personals abzustellen.

Außerdem wird um etwas Geduld gebeten, bis diese übernommen und eventuell mitgebrachte Transportgefäße wieder zum Mitnehmen zurückgestellt wurden. Das Tragen von Mundschutz und Handschuhen wird dringend empfohlen. Weitere Informationen gibt die Abfallberatung unter Telefon 06132 – 787 70 80.


Wertstoffhöfe öffnen ab Samstag wieder im Regelbetrieb

30.04.2020 / 16:30 Uhr - Quelle: VG Nieder-Olm


Im Landkreis Mainz-Bingen öffnen ab Samstag, 25. April die Wertstoffhöfe wieder im Regelbetrieb. Neben dem an den beiden vergangenen Wochenenden bereits wieder angenommenen Grünschnitt können nun auch wieder die anderen Wertstoffe wie etwa Metall, Holz, Bauschutt, Klein-Elektrogeräte, Batterien, Altglas in haushaltsüblichen Mengen abgegeben werden.

Eine kleine Ausnahme betrifft den Wertstoffhof in Ingelheim: Wegen bereits lang geplanter und unaufschiebbarer Arbeiten zur Vergrößerung des Platzes sind dort aufgrund aktuell stattfindender Bauarbeiten die Kapazitäten zunächst begrenzt. Welche Müllarten dort angenommen werden können, klärt sich kurzfristig und wird rechtzeitig vor dem Wochenende bekanntgegeben.

Die Wertstoffhöfe öffnen dann ab 25. April wieder samstags von 9 bis 18 Uhr sowie mittwochs und freitags von 12 bis 18 Uhr. Dies gilt für: Bodenheim, Guntersblum, Ingelheim, Nieder-Olm, Oppenheim, Bingen-Büdesheim, Heidesheim, Deponie Sprendlingen und Undenheim sowie die Grünschnittsammelstellen in Bingen-Kempten und Welgesheim. Die Wertstoffhöfe in Bacharach und Gau-Algesheim haben wie üblich nur freitags und samstags geöffnet. Ebenfalls geöffnet werden die Biomasseanlage in Essenheim und das Entsorgungszentrum der Stadt Mainz in Budenheim - zu den üblichen Zeiten.

Die Öffnung der Wertstoffhöfe findet auch weiterhin unter den derzeit nötigen Einschränkungen statt, um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Das bedeutet, dass nach wie vor nur eine begrenzte Zahl an Besuchern in die Wertstoffhöfe einfahren darf und dort die nötigen Abstandsregeln streng einzuhalten sind. Zudem empfiehlt der AWB das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz, um sowohl die Besucher als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) bittet weiterhin darum, einerseits nur in dringend notwendigen Fällen vorzufahren und während der Wartezeiten in den Autos sitzen zu bleiben. Zudem sollte der Müll bereits zu Hause vorsortiert werden, damit der Aufenthalt auf den Wertstoffhöfen möglichst kurz ist und die erwarteten Rückstaus im Rahmen bleiben.

Aktuelle Hinweise finden sich auf der Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebes unter www.awb-mainz-bingen.de.


Kostenloser digitaler Lesestoff auf Ihrem Tablet, Handy oder PC: Die Onleihe unverbindlich testen

22.04.2020 / 21:22 Uhr


Nutzen Sie ein Angebot Ihrer Ortsgemeinde und testen Sie kostenlos und völlig unverbindlich die Onleihe. Nähere Infos dazu erhalten Sie hier auf der Seite der Mediathek.


Missbrauchsbeauftragter Rörig: „Kinder müssen wissen: Sie sind jetzt nicht alleine!“

12.04.2020 / 09:22 Uhr


Berlin, 09.04.2020 Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, und sein Team haben heute die Website www.kein-kind-alleine-lassen.de gestartet.

Hier finden Kinder und Jugendliche direkten Kontakt zu Beratungsstellen und auch Erwachsene bekommen Informationen, was sie bei sexueller und anderer familiärer Gewalt in der Corona-Krise tun können.

„Mit der Aktion „Kein Kind alleine lassen“ verbinde ich den dringenden Appell an die Bevölkerung, in der aktuellen dramatischen Situation Kinder nicht aus den Augen zu verlieren“, sagt der Missbrauchsbeauftragte. „Wir geben mit der Website den Menschen die Möglichkeit aktiv mitzuhelfen. Auf der Seite sind neben Infos und weiteren Weblinks auch Flyer und Plakate zum Ausdrucken. Wir wollen klarmachen: Schon das Aufhängen eines Flyers im Hausflur kann helfen, die Nachbarschaft daran zu erinnern, sich um Kinder und Jugendliche aus dem eigenen Umfeld zu kümmern und aufeinander aufzupassen.“

Auf www.kein-kind-alleine-lassen.de gibt es darüber hinaus viele Materialien, die auch für die Verbreitung auf Social Media genutzt werden können.

Die Seite hat einen Bereich für Erwachsene, in dem Interessierte nicht nur Materialien zum Teilen und Verbreiten finden, sondern auch Informationen zum richtigen Verhalten bei einem Verdacht auf sexuelle und andere familiäre Gewalt im Umfeld. Außerdem gibt es ein Verzeichnis wichtiger Anlaufstellen, die auch während der Corona-Krise erreichbar sind.

Der Bereich für Kinder und Jugendliche bietet Direktkontakt per Chat, Mail oder Telefon zu Hilfeangeboten. Kinder finden hier auch Tipps, was sie tun können, wenn sie von Gewalt bedroht sind. Ergänzt wird das Angebot mit den Kontaktdaten wichtiger Kinderund Jugendberatungsstellen.

Für den Notfall, dass ein Täter oder eine Täterin in das Zimmer kommt, während ein Kind auf der Seite Hilfe sucht, gibt es einen Exit-Knopf, der www.kein-kind-alleinelassen.de sofort verschwinden lässt.

„Zahlreiche Expertinnen und Experten aus Fachberatungsstellen weisen auch angesichts der aktuellen Situation eindringlich darauf hin, wie wichtig es ist, Kinder und Jugendliche direkt anzusprechen und ihnen zu vermitteln: Es gibt Hilfe!“, erklärt der Missbrauchsbeauftragte. „Dazu gehört auch, dass wir ihnen sagen: Wenn du es nicht mehr aushältst, lauf aus dem Haus, bitte jemanden um Hilfe oder geh zur Polizei. Kinder müssen wissen: Das ist auch in der Corona-Krise erlaubt.“

Die Aktion „Kein Kind alleine lassen“ ist eine Reaktion auf die begründeten Sorgen und erschütternden Berichte über die Zunahme von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen in der aktuellen Krise. Zuletzt hatte der UN-Generalsekretär António Guterres vor einer „schrecklichen Zunahme" familiärer Gewalt während der Corona-Pandemie gewarnt. Das Risiko ist auch deshalb sehr hoch, weil Bereiche, in denen sonst die Möglichkeit besteht, dass innerfamiliäre Gewalt bemerkt wird (in Schulen und Kitas, bei Tagesmüttern, in Sportvereinen) in der momentanen Situation wegfallen. Besonders tragisch: Erste Rückmeldungen von Beratungsstellen zeigen, dass Anrufe eher rückläufig sind. Die Erklärung der Expert*innen: Von Missbrauch und anderer Gewalt gefährdete oder betroffene Kinder können nicht unbeobachtet telefonieren, wenn Täter und Täterinnen ganztägig zuhause sind. Auch deshalb ist ein Online-Angebot wie www.keinkind-alleine-lassen.de zur Zeit der richtige Weg, um Kinder und Jugendliche zu erreichen.

Der Missbrauchsbeauftragte fordert in dieser Situation die unbedingte Solidarität mit den Ungeschützten in der Gesellschaft: „Ich möchte erreichen, dass der Kampf gegen sexuelle und andere familiäre Gewalt gerade jetzt als nationale Aufgabe von gesamtgesellschaftlicher Dimension verstanden wird. Jede und jeder muss auf Kinder im Umfeld achten. Alle können handeln, wenn sie sich Sorgen machen! Wir möchten, dass diese Informationen und unsere Flyer in möglichst vielen Hausfluren, Supermärkten, Apotheken, bei Ärztinnen und Ärzten und in Krankenhäusern hängen. Damit Erwachsene wachsam und handlungsfähig bleiben und Kinder und Jugendliche erfahren: Du bist nicht alleine.“

Auch der Betroffenenrat beim UBSKM macht vor dem Hintergrund der Corona-Krise klar, wie wichtig Hilfeangebote wie www.kein-kind-allein-lassen.de für Kinder sind: „Als von sexualisierter Gewalt Betroffene wissen wir, wie sehr Kinder darauf angewiesen sind, dass ihre Signale wahrgenommen und dass sie gesehen und gehört werden. Wir brauchen noch mehr Online-Beratungsangebote für sexuell missbrauchte Kinder und ihre Freund*innen. Beratungsstellen gegen sexuelle Gewalt und andere Themen des Kinderschutzes müssen unbürokratisch Sonderzulagen erhalten.“

Wir bitten Sie in der jetzigen Situation eindringlich, Ihre medialen Kanäle zu nutzen, um uns dabei zu unterstützen, www.kein-kind-alleine-lassen.de bekannt zu machen.

 

Wenn das Kurzarbeitergeld nicht ausreicht: Antrag auf Gewährung von Grundsicherung

08.04.2020 / 13:43 Uhr


Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, welches unter anderem für die Fälle, in denen das Kurzarbeitergeld nicht ausreicht, sogenannte aufstockende Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende/Erwerbstätige nach dem SGB II vorsieht. Ziel ist es, für betroffene Personen die Leistung schnell und unbürokratisch zugänglich zu machen.

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
JobCenter
"Neue Ingelheimer Mitte"
Konrad-Adenauer-Str. 3
55218 Ingelheim
Tel. 06132-787 6000

 

Landespflegekammer RLP sucht freiwillige Pflegekräfte

02.04.2020 / 19:43 Uhr

Um den zu erwartenden erhöhten Bedarf an Pflegekräften zu decken, erfasst die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz derzeit in einer zentralen Meldestelle freiwillige Helfer mit pflegefachlichem Hintergrund, die sich für eine freiwillige Tätigkeit als pflegerische Unterstützungskraft in den Krankenhäusern und Einrichtungen der Langzeitpflege während der Corona-Krise registrieren lassen wollen. Nähere Informationen finden Sie unter: www.corona.pflegekammer-rlp.de.

Ansprechpartner bei der Pflegekammer ist Herr Matthias Moritz, Tel. 06131-327-3850, E-Mail: corona@pflegekammer-rlp.de.

Wer sich melden möchte, nimmt bitte direkt Kontakt zur Pflegekammer auf.

 

Zentrale Telefon-Hotline bzgl. Corona-Verdacht

24.03.2020 / 15:17 Uhr

Innenministerium RLP, Lagezentrum meldet: Das Land Rheinland-Pfalz richtet eine zentrale Telefon-Hotline für die Bürgerinnen und Bürger ein, die vermuten, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben:

0 8 0 0 - 9 9 0 0 4 0 0

Die Hotline MUSS kontaktiert werden, bevor eine der in Rheinland-Pfalz eingerichteten Fieberambulanzen aufgesucht werden kann.

Für Abklärung der Coronavirus-Erkrankung BITTE auf GAR KEINEN FALL den Notruf 112 anwählen.


Kontakt

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55270 Klein-Winternheim
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