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Mehr Mobilität durch bessere Busanbindung in Mainz-Bingen

Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN): Neues Busliniennetz weitet Verbindungen deutlich aus – mehr Ortschaften schneller und länger erreichbar

Mehr Mobilität durch bessere Busanbindung in Mainz-Bingen

Zum 17. Oktober wird das Liniennetz im Landkreis Mainz-Bingen auf 7,2 Millionen Bus-Kilometer pro Jahr verdoppelt. Die Busanbindung aus dem rheinhessischen Umland in die Stadt Mainz wurde optimiert und einige Ziele werden ganz neu mit Bussen angefahren. Auf zahlreichen Strecken gibt es ab dem 17. Oktober ein bedarfsgerechtes Angebot, das die Randzeiten mit RufBussen oder Nachtlinien abdeckt.

Bereits im April wurde das Mainzer Umland mit einem neuen Busnetz ausgestattet. Nun steht der Countdown für eine weitere Neuerung an: In vier Wochen geht das neu überarbeitete Busnetz im Landkreis Mainz-Bingen und in der Stadt Bingen den Start. Gemeinsam mit den Aufgabenträgern und dem Land Rheinland-Pfalz schafft der RNN mit dem neuen Busliniennetz eine echte Alternative zum Individualverkehr. Neben engeren Taktungen, angepassten Linienwege und Einführungen neuer Buslinien, überzeugt das neue Konzept vor allem mit besseren Anbindungen und Bedarfsverkehr.

Landrätin Dorothea Schäfer (CDU), zugleich Verbandsvorsteherin des Zweckverbandes RNN, sieht in der Neuausrichtung des ÖPNV eines der wichtigsten Verkehrsinfrastrukturprojekte in den zurückliegenden Jahren. Sie freut sich, dass mit dem Start des Busliniennetzes in Mainz-Bingen auch die kommunale Verkehrsgesellschaft Kommunalverkehr Rhein-Nahe GmbH (KRN) als Partner für die Mobilität der Menschen in Mainz-Bingen nach einer arbeitsreichen Planungsphase ihre Aufgabe vollständig übernimmt. Kooperationspartner bleiben neben der KRN weiterhin die Mainzer Mobilität für das Mainzer Umland und die Stadtwerke Bingen für den hiesigen Stadtbus-Verkehr. Der Landkreis Mainz-Bingen ist gemeinsam mit dem Landkreis und der Stadt Bad Kreuznach Träger der KRN. „Mehr Linien, eine engere Taktung – ein in jeder Hinsicht optimiertes Busliniennetz ist für unseren bevölkerungsreichen Landkreis von enormer Bedeutung. Wir bieten ein nachhaltiges Verkehrsnetz an, das immer mehr Menschen für sich als Alternative zum Individualverkehr entdecken werden“, zeigt sich die Landrätin überzeugt.

Die KRN wird mit über 130 eigenen und weiteren Bussen von Subunternehmen Großteile des Liniennetzes befahren. „Das Fahrpersonal ist geschult, die letzten Fahrzeuge werden geliefert und sukzessiv in beiden Landkreisen die Busfahrpläne an den Haltestellen ausgetauscht“, schildert Uwe Hiltmann, Geschäftsführer der KRN. Auch die Mainzer Mobilität und die Stadtwerke Bingen bereiten sich auf den Start vor und stehen in den Startlöchern.

Der 17. Oktober 2022 steht für die Verkehrsplaner der RNN als lang ersehnter Meilenstein. Sie blicken zurück auf eine intensive Phase der Neuausrichtung des Linienbusverkehrs, bei dem das Busliniennetz nicht nur im Landkreis Mainz-Bingen, sondern im Mainzer Umland und in den Landkreisen Bad Kreuznach und Birkenfeld komplett neu gedacht und auf die Verkehrswende hin ausgerichtet wurde. Es wurden hunderte Linien überprüft, teilweise umstrukturiert und ihre Anbindungen unter die Lupe genommen. Doch zu Ende ist die Arbeit der RNN Verkehrsplaner noch lange nicht – RNN-Geschäftsführerin Silke Meyer klärt auf: „Unsere Planer werden das Busnetz weiterhin im Blick haben, im engen Austausch mit den Verkehrsunternehmen bleiben und bei etwaigen Stolpersteinen Anpassungen vornehmen. Ein so großes, kreisübergreifendes Busnetz ist ein dynamisches Konstrukt, das stetig weiterentwickelt und verbessert wird“.

Mit dem Start des neuen Busliniennetzes weitet der RNN nicht nur das Verbindungsangebot erheblich aus, sondern gestaltet den Verkehr landkreisübergreifend, streng orientiert an den Mobilitätsbedürfnissen der Bevölkerung. „Wie können wir die Menschen in Rheinhessen-Nahe mit dem ÖPNV besser abholen? Wie können wir als Mobilitätsdienstleister unseren Beitrag für die Verkehrswende optimal erfüllen? Das waren die zentralen Leitgedanken bei der Erarbeitung des neuen Liniennetzes, in das wir viel Herzblut gesteckt haben und an dem wir natürlich auch nach dem Start beständig weiter optimieren werden“, betont RNN Geschäftsführerin Silke Meyer. Dazu setzt der RNN auch neue, komfortalbere Busse mit WLAN und digitalen Displays ein.

Das sind die wichtigsten Änderungen im neuen RNN Liniennetz für Klein-Winternheim:

  • Anbindung in die Mainzer Innenstadt im 15 Minuten Takt
  • Zukünftig fährt neben der 652, auch die Linie 653, 654 und 656 Haltestellen in Klein-Winternheim an
  • Verlängerung der Fahrzeiten bis in die Abendstunden
  • Gleichbleibende Tarife

 

Pressemitteilung (RNN; Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund GmbH)
Kontakt: info@remove-this.rnn.info | 06132/7896-0 
Bahnhofsstraße 2 55218 Ingelheim a. Rhein

 

 

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