Beiträge zum Stichwort »Am Wingertsweg«

Sonntag, 07. Oktober 2018

Vortrag zu ZEHN JAHREN AUSGLEICHSFLÄCHE "AM WINGERTSWEG"

Im Rahmen ihrer "Guten Stube" laden die Landfrauen von Klein-Winternheim am 7. November ins Lebendige Museum von Klein-Winternheim zu dem Vortrag "Die kleine Wildnis von nebenan" ein. Den spannenden Vortrag hält der Fotograf der Lokalen Agenda, Bodo Witzke, die Landfrauen bieten beste Verpflegung dazu. Die gesamten Informationen zu der Veranstaltung, zu der Sie herzlich eingeladen sind, bekommen Sie hier oder wenn Sie auf das Bild des Infotextes klicken.

 

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Mittwoch, 26. September 2018

Regen & Sonnenschein auf der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg"

Zum ersten mal seit Monaten ist Regen angesagt, am 23ten September. Am Vormittag wird der Himmel dunkel und es ist stürmisch. Noch regnet es nicht.

Am Nachmittg geht es dann los, das Dorf ist von der Ausgleichsfläche aus nur noch schemenhaft zu erkennen.

Innerhalb von einer halben Stunde regnet es über 10 Liter/qm; mit kleinen Schauern vom Vortag kommt die Gesamtregenmenge auf circa 15 Liter/qm. Schon einiges, aber immer noch viel zuwenig.

In Klein-Winternheim ist es stark böig, in Nieder-Olm werden durch tornadoähnliche Winde Dächer abgerissen. 

Schon am  Tag danach scheint die Sonne wieder und das Leben auf der Ausgleichsfläche ist so bunt wie zuvor. Von oben schaut eine Mäusebussard auf das Treiben.

 

 

Während der monatelangen Trockenheit haben viele Bäume trotz des aufwändigen Wässerns sehr gelitten.

Herbstfarben schon vor der Zeit. Wir sind gespannt, ob alle Bäume im kommenden Frühlung gut kommen werden ...

 

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Mittwoch, 01. August 2018

Die Ausgleichsfläche Ende Juli 2018

Hier lesen Sie den neuesten Eintrag zur Ausgleichfläche "Am Wingertsweg". Wenn Sie erstmal wissen wollen, was die Ausgleichfläche ist, klicken Sie bitte hier. Wenn Sie alle Bilder und Infos aus dem Jahr 2018 haben wollen, klicken Sie bitte hier.

Und hier jetzt der aktuelleste Beitrag: 

Die trockene Hitzewelle beherrscht Deutschland, Bauern fordern bereits jetzt Milliardenausgleich für erwartete Ernteeinbußen.  

Die Brombeeren sind noch weitgehend unbeeindruckt von der Hitze, sie haben angefangen Wiesengebiete zu erobern, gleich neben dem eingezäunten Buschgebiet.

 

Und noch an weiteren Stellen schicken die Brombeeren Ranken über den Zaun, um die Wiese zu erobern.

Ein erster Schritt, sie auch hier ao wie bereits an den überwachsenen Steinhaufen neben dem asphaltierten Wirtschaftsweg dauerhaft zurückzudrängen.

Die Kirsche neben dem Bienenhotel hält sich wacker - dank regelmäßiger Wässerung, wie sie mehr als 8 Bäume bekommen.

Die obere im letzten Herbst neu gepflanzte Mehlbeere sieht weiter traurig aus.

... aber wenn man genau hinschaut, sieht man erste neue grüne Blätter. wir sind gespannt, drücken ihr die Daumen, und versprechen, weitere Wasserkanister bei ihr abzuladen.

Die Tigerspinne liebt die Hitze. Ursprünglich war sie als eher mediterranes Wesen in unserer Region selten. Durch die Temperaturentwicklung ist sie heute deutlich stärker verbreitet als früher.

An den drei, vier Stellen, an denen das Orientalische Zackenschötchen (ein invasiver Neophyt) bereits auf der Ausgleichsfläche Fuß gefaßt hatte, schickt sie immer wieder neue Triebe ins Rennen, obwohl wir hier fast täglich seit Mai die neuen Keimlinge ausstechen.

 

Wurzelstücke wie diese, die im Boden verblieben sind, entwickeln explosionsartig neue Pflanzen. Das wird uns noch einige Zeit beschäftigt halten.

Hinter dem Zauneidechsen-Schutzzaun (der eingegrabenen und aufgespannten Plastikplane) leben inzwischen die umgesiedelten Zauneidechsen aus dem neuen Baugebiet "An der Bordwiese" - und sollen zT schon dabei sein, Junge zu bekommen.

Den zaun lieben die Grashüpfer, die von hier gerne ihr Zirpen erschallen lassen.

Der wunderbare und wohlgeformte  Wiesensalbei stattet der Wiese zu unserer Freude einen Besuch ab.

... und wir staunen, wieviel Leben auch eine relativ kleine Fläche an Leben entwickelt - trotz Hitzewelle - wenn man die Natur auch Natur sein läßt.

 

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Dienstag, 03. Juli 2018

Samenspenden auf der Ausgleichsfläche

Über der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" kreist ein neugieriger Rotmilan und schaut, was sich unten auf dem Boden wieder tut.  

Am Bienenhotel und an der Infotafel  ist nichts Besonderes los ... aber von rechts ist Motorengeräusch zu hören ...

Biologe Hartmann mäht die Stellen, an denen Erde und Sand für den Bau der Eidechsenhügel Anfangs des Jahres gelagert wurden. Auf Grund des regenarmen Sommers haben sich noch nicht alle Stellen wieder mit Vegetation bedeckt.

Eigentlich kein Problem, manche Wildbienen schätzen genau solche offenen Stellen. Aber der Biologe will sicher gehen, dass die Wiese an allen Stellen trotz der trockenen Sommerzeit so schnell wie möglich wieder die alte Wiese wird ...

Der zweite Schritt: An artenreichen Stellen der Wiese setzt er den Freischneider an und mäht einige Gassen ins Gelände.

Der Zweck der Übung? Samengewinnung! Viele Pflanzen haben ihre Samen bereits gebildet, bei den meisten anderen gemähten Pflanzen wird der Samen noch nachreifen.

Das Mähgut mit dem artenreichen Samen wird zu den Stellen gebracht, an denen der Boden noch nicht von Pflanzen bedeckt ist.

... und dort gibt es dann eine "Samenexplosion", die den Boden gleichmäßig mit dem wertvollen samenspendenden Grün bedecken soll.

Noch ein bißchen hin und her verteilt, dann  übernimmt wieder Mutter Natur.

Und wir freuen uns auf das, was hier im nächsten Jahr wachsen und blühen wird.

Und was ist mit den Zauneidechsen aus dem neuen Klein-Winternheimer Baugebiet "An der Bordwiese"? Mit den Zauneidechsen, die auf die Ausgleichsfläche ausgesiedelt werden sollten? Die Fangzeit nähert sich dem Ende, der Hausbau soll "An der Bordwiese" beginnen - und die Biologe werden die Ergebnisse ihrer Arbeit schon bald in einem Bericht dokumentieren. Wir sind gespannt, wieviele Echsen auf der Ausgleichsfläche zugezogen sind und berichten weiter.

Den ganzen Bericht zum Umzug der Zauneidechsen von Anfang an finden Sie hier.

Alle Fotos der Ausgleichsfläche von diesem Jahr (inklusive der Infos zum Umzug der Zauneidechsen) finden Sie hier.

Alle Infos zur Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" finden Sie hier.

 

 

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Montag, 11. Juni 2018

Uralte Heilpflanze und ein seltener Schmetterling: Neue Bilder der Ausgleichsfläche ...

.. immer wieder ergänzen wir die aktuellen Bilder der Ausgleichsfläche AM WINGERTSWEG. Die Bilder von 2018 finden Sie hier, vom Januar bis in den Juni.

(Wenn Sie generell erstmal lesen wollen, was die Ausgleichsfläche AM WINGERTSWEG ist, bitte hier klicken.) 

Aktuell tauchen die seltenen Esparsetten-Widderchen wieder auf und wir haben zum erstenmal eine uralte und wunderschöne Heilpflanze auf der Fläche entdeckt, die ECHTE BETONIE auch HEIL-ZIEST genannt. Klicken Sie sich einfach zur Jahresfotoseite 2018, wenn Sie mehr sehen wollen., z.B. den neuen selten Schmetterling und die schicken Heupferde, die es dieses Jahr besonders häufig zu geben scheint.

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Donnerstag, 19. April 2018

Nachts auf der Ausgleichsfläche: Gartenschläfer

 ... und da kommt der nachtaktive Gartenschläfer aus seinem Bau, mal gucken, kurz nach Mitternacht. Trotz seines Namens lebt er übrigens am liebsten im Wald oder in Buschgebieten. 

 

Der Bestand des Gartenschläfers in Deutschland ist stabil, allerdings ist seine Zahl in den letzten Jahrzehnten weltweit und auch in Europa dramatisch gesunken. Die  Bundesregierung hat deshalb erklärt, dass Deutschland eine besondere Verantwortung für den Erhalt dieser Art hat. ("Nationale Verantwortungsart")

Wir freuen uns, dass der kleine Kerl bei uns in einen Gras- und Asthaufen eingezogen ist.

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Mittwoch, 18. April 2018

Nachts auf der Ausgleichsfläche: Rehbock

Seit Jahr und Tag betreut die LOKALE AGENDA die Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" ... und hat jetzt den Fotobeweis, dass auch nachts hier einiges los ist: z.B. ein Rehbock kommt vorbei, wirft einen Blick Richtung Fotofalle und geht dann entspannt weiter. Wir wünschen einen guten Aufenthalt.

 

 

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Freitag, 13. April 2018

Die Vorbereitung zum Fang der Zauneidechsen

Während Teile der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg"  für den noch kommenden Umzug der Zauneidechsen vorbereitet werden, wird im neuen Baugebiet "An der Bordwiese" der Fang der dort noch lebenden streng geschützten Tiere vorbereitet. 

Die meisten Zauneidechsen wurden in der Pferdekoppel gesehen, die einen großen Teil des neuen Baugebietes ausmacht. Biologe Hartmann ist mit dem Rasenmäher unterwegs. Er mäht einige Wege in die struppige Wiese.

Das Mähen ist für die hier lebenden Tiere kein Risiko, auch wenn sie schon aus dem Winterschlaf erwacht sein sollten. Die Erschütterungen des Mähens, die von dr Grasdecke übertragen werden, warnen sie und die Tiere können abhauen, bevor der Mäher bei ihnen ist.

Über die Wege wird sich später der Fänger auf der Wiese bewegen können, ohne dass die vorher dort vorhandene dicke Grasdecke die Erschütterungen seines Gehens weiter geben könnte und so die Echsen gewarnt sind.

Und dann kommt noch was, es werden sogenannte "Attraktionspunkte" gesetzt. Das sind ganz praktisch Holzstücke, etwas höher als die Grasnabe, genau das, was Zauneidechsen suchen, wenn sie sich zum Aufwärmen in die Sonne legen wollen.

Hier sollen dann die scheuen Zauneidechsen gefangen werden. Wann? Das entscheidet das Wetter und das entscheiden die Echsen selbst. Erstmal heißt es warten. Die nächsten Tage ist es noch zu kalt, als dass man mit ihnen rechnen könnte. Aber es ist alles vorbereitet.

Irgendwo hier sind sie, die Zauneidechsen. Wieviel es sind, das weiss noch keiner.

 

Die komplette Chronologie des Zauneidechsenumzuges mit dem, was bisher passiert ist und ein paar Infos finden Sie hier.

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Donnerstag, 29. März 2018

Das Wildbienen-Treiben auf der Ausgleichsfläche

Kurz vor Ostern blühen noch keine Bäume auf der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg", wie die Vogelkirsche, die letzten Kälteeinbrüche haben die Vegetation etwas zurückgeworfen. Allerdings ist es inzwischen wieder warm genug, dass die Wildbienen am Bienenhotel fleißig brummen.

Alle Fotos  der Ausgleichsfläche aus dem Jahr 2018

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Donnerstag, 15. März 2018

Rebhuhn auf der Ausgleichsfläche Am Wingertsweg

Das in Europa streng geschützte Rebhuhn schaut auf der Ausgleichsfläche vorbei. Ein toller Moment, wenn man bedenkt, dass der Bestand des Rebhuhns im Rhein-Main-Gebiet in den letzten Jahrzehnten um mindestens 90 % zurückgegangen ist, europaweit sogar noch stärker. Ein Beleg für die ökologische Bedeutung solcher Flächen, betont die Agenda-Vorsitzende Dr. Irene Wellershoff.

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