Aktuelle Hinweise

Donnerstag, 22. November 2018

10 Jahre Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg"

 In diesem Jahr wurde die Ausgleichfläche am Wingertsweg, die die Lokale Agenda betreut, zehn Jahre alt. Alle Zeitungsartikel zum Jubiläum und weitere Informationen finden Sie hier.

 

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Dienstag, 30. Oktober 2018

Gedenkveranstaltung zu den Novemberpogromen am 9. November

Am Freitag, den 9. November, findet im Rathaus von Klein-Winternheim eine Gedenkveranstaltung unter dem Titel "80 Jahre Novemberpogrome - Geächtet, geplündert, geflohen. Das Schicksal der Familie Abraham aus Klein-Winternheim und Ober-Olm" statt. Ab dem 10. November wird es eine Ausstellung zum Thema in der evangelischen Kirche in Klein-Winternheim geben. Alle Infos hier.

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Sonntag, 07. Oktober 2018

Vortrag zu ZEHN JAHREN AUSGLEICHSFLÄCHE "AM WINGERTSWEG"

Im Rahmen ihrer "Guten Stube" laden die Landfrauen von Klein-Winternheim am 7. November ins Lebendige Museum von Klein-Winternheim zu dem Vortrag "Die kleine Wildnis von nebenan" ein. Den spannenden Vortrag hält der Fotograf der Lokalen Agenda, Bodo Witzke, die Landfrauen bieten beste Verpflegung dazu. Die gesamten Informationen zu der Veranstaltung, zu der Sie herzlich eingeladen sind, bekommen Sie hier oder wenn Sie auf das Bild des Infotextes klicken.

 

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Mittwoch, 26. September 2018

Regen & Sonnenschein auf der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg"

Zum ersten mal seit Monaten ist Regen angesagt, am 23ten September. Am Vormittag wird der Himmel dunkel und es ist stürmisch. Noch regnet es nicht.

Am Nachmittg geht es dann los, das Dorf ist von der Ausgleichsfläche aus nur noch schemenhaft zu erkennen.

Innerhalb von einer halben Stunde regnet es über 10 Liter/qm; mit kleinen Schauern vom Vortag kommt die Gesamtregenmenge auf circa 15 Liter/qm. Schon einiges, aber immer noch viel zuwenig.

In Klein-Winternheim ist es stark böig, in Nieder-Olm werden durch tornadoähnliche Winde Dächer abgerissen. 

Schon am  Tag danach scheint die Sonne wieder und das Leben auf der Ausgleichsfläche ist so bunt wie zuvor. Von oben schaut eine Mäusebussard auf das Treiben.

 

 

Während der monatelangen Trockenheit haben viele Bäume trotz des aufwändigen Wässerns sehr gelitten.

Herbstfarben schon vor der Zeit. Wir sind gespannt, ob alle Bäume im kommenden Frühlung gut kommen werden ...

 

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Mittwoch, 22. August 2018

Mit den Augen eines Biologen - spannender Besuch der Ausgleichsfläche

Es ist ein besonderes Treffen auf der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg", die im letzten Jahr viel erlebt hat. Der Diplom-Biologen Ralf Thiele hat angeboten, als kundiger Scout durch das Gelände zu führen.

 

Ralf Thiele ist Spezialist für Insekten in Rheinland-Pfalz, seine Diplomarbeit vor vielen Jahren hatte die "Heuschrecken im Mittelrheintal" zum Thema. Also: Wenn sich einer auskennt mit dem Zirpen und Schnarren der Grashüpfer und Grillen, dann er, der sie z.T. an ihrem Klang erkennen kann.

"Dieses Jahr war ein ungewöhnlich gutes Jahr für Insekten," erklärt er den Mitgliedern der LOKALEN AGENDA und ihren Gästen. Mitte August seien zwar nicht mehr so viele Schmetterlinge unterwegs, aber die Grashüpfer und Grillen, die sind noch da.

Und dann geht es los ...

Mit geschultem Blick und gezücktem Käscher beginnt die Jagd. Da hat sich doch was bewegt ...

Eine schnelle Bewegung mit dem Käscher und dann der Umzug der "Beute" in ein Glasröhrchen. Der erste Bewohner der Fläche, der von den "Expeditions-Teilnehmern" bewundert wird, ist dann überraschenderweise doch ein Schmetterling ...

Es gehört Erfahrung dazu, Insekten mit dem Käscher zu erwischen und sie dann unbeschadet in Betrachtunggefäße zu bringen. Thiele ist seit Jugendtagen dabei. Ein Biologe und Naturschützer aus Überzeugung.

Es ist ein Hauhechel-Bläuling, erkennt Thiele, er gehört zu den besonders geschützten Arten, wie die meisten Bläulinge, auch wenn der Hauhechel-Bläuling dier Art ist, die bundesweit noch am häufigsten vorkommt.  Sein Vorteil gegenüber anderen Bläulingsarten ist, dass er in vielen verschiedenen Lebensräumen zurecht kommt. Andere haben es da noch schwerer als er.

So dicht kommt man selten an die Schmetterlinge der Ausgleichsfläche. Inzwischen ist sogar noch ein Schwalbenschwanz-Schmetterling vorbei gekommen, hat die Gruppe im Flug begrüßt, es aber abgelehnt, sich fangen zu lassen.

Aber Thiele gibt nicht auf und ist hinter einem für Rheinhessen typischen Grashüpfer her.

Er erwischt ein Männchen der "Gemeinen Sichelschrecke" (Phaneroptera falcata). Nicht zu übersehen, es ist eine "Langfühlerschrecke", die langen Fühler verraten sie. Es gibt auch andere mit bescheideneren Antennen, die heißen dann "Kurzfühlerschrecken", Grashüpfer und Ödlandschrecken gehören dazu.

Ein gut aussehender Kerl, der nichts gegen einen heißen Sommer hat, die "Gemeine Sichelschrecke" ist eine wärmeliebende Art, die gerne Wiesen und Brachen besiedelt. In den letzten Jahren ist ihre Verwandtschaft aus dem Mittelmeerraum nach Rheinland-Pfalz eingewandert: Die Vierpunktige Sichelschrecke, die sich inzwischen in rheinhessischen Gärten und in Ortsrandbereiche wohlfühlt, seit Sommers mediterran zugeht.

Lange muß das Männchen nicht alleine bleiben, ein Weibchen ist dazu gekommen, das an der typischen Legeröhre zu erkennen ist. "Manchmal fangen die auch an zu balzen, während der kurzen gemeinsamen Gefangenschaft," erzählt  der Biologe, aber während der Zeit im Betrachtungsglas passiert zwischen den beiden ... nichts!

Natürlich werden die Kurzzeit-Häftlinge bald wieder in die Natur entlassen "damit sie nicht so gestresst werden", sagt Thiele. Für die Besucher ist der Blick ins Glas mindestens so gut wie Fernsehen.

Eine Sache interessiert die Gruppe besonders, was aus den Zauneidechsen geworden ist, die vom neuen Baugebiet "An der Bordwiese" auf die Ausgleichsfläche umgezogen sind. Immerhin war der Biologe Ralf Thiele der Spezialist, der die Tiere in stundenlangen Begehungen des neuen Baugebietes gefangen und hierher gebracht hat.

 

Ein Stopp am "Eidechsenzaun", einer Plastikplane als Barriere, die verhindert, dass die umgesiedelten Zauneidechsen wieder zurück ins Baugebiet wandern, denn eigentlich sind sie "standorttreu".

Bei der Hitze sind die Echsen flink und bleiben auch gerne  im sicheren Schatten, sie sind schwer zu sehen. Am "Echsenzaun" hat sich etwas bewegt, "ein Jungtier," sagt Thiele. Und weg ist es.

Teilnehmer der Exkursion sehen große und kleine Echsen, allerdings nur für kurze Momente. "Das ist typisch, der Spruch: Ach da ist eine Echse, und dann: jetzt ist sie weg," sagt Thiele und sucht unverdrossen weiter.

 

Auch der Fotograf sieht kleine Echsen über den Sand in den Sichtschutz der Äste huschen, für die Kamera zu schnell ... bis sich eine kleine, junge Echse erbarmt und sich für einige Sekunden in Szene setzt.

Es ist ein Jungtier, das bereits nach der Umsiedlung seiner Eltern hier auf der Fläche geboren wurde, erkennt der Biologe. Ein gutes Zeichen, das belegt, dass die Tiere ihre neue Umgebung angenommen haben.

 

Und an dieser Stelle eine Bitte an alle Passanten: Gehen Sie nicht auf die Fläche, um selbst nachzuschauen. Die Echsen sind extrem schwer zu entdecken und die Fläche ist nur für die Tiere und die Pflanzen da, nicht für uns Menschen. Auch freilaufende Hunde gehören hier nicht hin. Danke ;)

Blitzschnell ist die junge Echsendame dann auch wieder verschwunden.

Die Gruppe ist weiter unterwegs. Biologe Thiele horcht ins Gelände und hört die "Zweifarbige Beißschrecke", den "Gemeinen Grashüpfer" und auch den "Nachtigall-Grashüpfer", der es besonders melodisch kann. Es fliegen Kohlweißlinge und auch das Taubenschwänzchen, eine tagaktive Nachtfalterart die durch den schwirrenden Flug an Kolibris erinnert.

Da ist gleich ein Pärchen ins Netz gegangen, es sind  zwei Wiesengrashüpfer, die langgrasige Wiesen bevorzugt. Der inzwischen kundige Blick erkennt: Es sind "Kurzfühlerschrecken".

Die beiden scheinen Gefallen aneinander zu finden. Anders als das erste Pärchen bleiben sie zusammen nach der Freilassung auf dem Rand des Gefäßes sitzen. Ist das der Beginn einer Romanze? Gemeinsam verschwinden sie im Gras ...

Der nächste Röhrengast ist das wärmeliebende "Weinhähnchen". Dieses unscheinbare Tier gehört zu den Grillen und es macht besonders nachts auf sich aufmerksam, mit seinem Gesang, den man aus dem Sommerurlaub am Mittelmeer kennen kann; aber auch bei uns ist er jetzt regelmäßig zu hören.

Zwischendrin läßt sich ein Schmetterling fangen, das "Große Ochsenauge", einer unserer häufigsten Wiesenschmetterlinge, er darf nicht fehlen.

Auch erst vor wenigen Jahren zugewandert, die etwas urtümlich anmutende Büffelzikade, die mit ihrem Saugrüssel an Pflanzen saugt. Auch diese Art ist erst vor wenigen Jahren zugewandert und singt seitdem kräftig im Chor der Wiesenwesen mit.

Ein Zwischenfazit drängt sich auf: Der globale  Umbruch der Welt geht auch an unserer Ausgleichsfläche nicht spurlos vorbei ...

Und noch einmal ein Wiesengrashüpfer, dieselbe Art wie die beiden "Turteltauben" etwas früher. Was auffällt, der hier ist grasgrün, die beiden oben waren ziemlich braun. "Es ist typisch für Grashüpfer, dass sie unterschiedliche Färbungen aufweisen können. Am leichtesten fällt die Unterscheidung der Arten nach ihrem Gesang," sagt der Experte und lächelt milde. Da werden wir noch etwas üben müssen...

 Und am Ende noch die Einschätzung des Biologen zur Ausgleichsfläche? Sie sei sehr "schön" und "gut entwickelt", so etwas gäbe es "selten" in Rheinhessen. Er schätzt, dass hier 30 Falterarten, 20 Heuschreckenarten und vieles andere lebt. Über das Jahr, bei seinen Besuchen, hat er seltene Arten gesehen, wie das Esparsetten-Widderchen, das auf der "Roten Liste" steht.

Obwohl es spät im Jahr ist und der Höhepunkt des Insektenlebens schon vorbei ist, spürt man, dass die Fläche "Am Wingertsweg" ein  HotSpot der Artenvielfalt in der Region ist, dass mehr dieser Flächen bei dem anhaltendem Bauboom und der damit einhergehenden Bodenversiegelung nötig sind.

Für den intensiven Blick in die Natur bedanken sich die Teilnehmer bei Ralf Thiele - vielleicht gibt es ja nochmal die Möglichkeit im nächsten Jahr, vielleicht sind Sie dann auch dabei.

Wenn Sie mehr wissen wollen:  Zur Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" in Klein-Winternheim gibt es hier alle Infos. Wenn Sie wissen wollen, was in dem Jahr 2018 auf der Fläche passiert ist, schauen Sie hier. Kürzlich wurden Zauneidechsen auf die Fläche umgesiedelt, die gezielten Infos dazu gibt es hier.

 

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Mittwoch, 01. August 2018

Die Ausgleichsfläche Ende Juli 2018

Hier lesen Sie den neuesten Eintrag zur Ausgleichfläche "Am Wingertsweg". Wenn Sie erstmal wissen wollen, was die Ausgleichfläche ist, klicken Sie bitte hier. Wenn Sie alle Bilder und Infos aus dem Jahr 2018 haben wollen, klicken Sie bitte hier.

Und hier jetzt der aktuelleste Beitrag: 

Die trockene Hitzewelle beherrscht Deutschland, Bauern fordern bereits jetzt Milliardenausgleich für erwartete Ernteeinbußen.  

Die Brombeeren sind noch weitgehend unbeeindruckt von der Hitze, sie haben angefangen Wiesengebiete zu erobern, gleich neben dem eingezäunten Buschgebiet.

 

Und noch an weiteren Stellen schicken die Brombeeren Ranken über den Zaun, um die Wiese zu erobern.

Ein erster Schritt, sie auch hier ao wie bereits an den überwachsenen Steinhaufen neben dem asphaltierten Wirtschaftsweg dauerhaft zurückzudrängen.

Die Kirsche neben dem Bienenhotel hält sich wacker - dank regelmäßiger Wässerung, wie sie mehr als 8 Bäume bekommen.

Die obere im letzten Herbst neu gepflanzte Mehlbeere sieht weiter traurig aus.

... aber wenn man genau hinschaut, sieht man erste neue grüne Blätter. wir sind gespannt, drücken ihr die Daumen, und versprechen, weitere Wasserkanister bei ihr abzuladen.

Die Tigerspinne liebt die Hitze. Ursprünglich war sie als eher mediterranes Wesen in unserer Region selten. Durch die Temperaturentwicklung ist sie heute deutlich stärker verbreitet als früher.

An den drei, vier Stellen, an denen das Orientalische Zackenschötchen (ein invasiver Neophyt) bereits auf der Ausgleichsfläche Fuß gefaßt hatte, schickt sie immer wieder neue Triebe ins Rennen, obwohl wir hier fast täglich seit Mai die neuen Keimlinge ausstechen.

 

Wurzelstücke wie diese, die im Boden verblieben sind, entwickeln explosionsartig neue Pflanzen. Das wird uns noch einige Zeit beschäftigt halten.

Hinter dem Zauneidechsen-Schutzzaun (der eingegrabenen und aufgespannten Plastikplane) leben inzwischen die umgesiedelten Zauneidechsen aus dem neuen Baugebiet "An der Bordwiese" - und sollen zT schon dabei sein, Junge zu bekommen.

Den zaun lieben die Grashüpfer, die von hier gerne ihr Zirpen erschallen lassen.

Der wunderbare und wohlgeformte  Wiesensalbei stattet der Wiese zu unserer Freude einen Besuch ab.

... und wir staunen, wieviel Leben auch eine relativ kleine Fläche an Leben entwickelt - trotz Hitzewelle - wenn man die Natur auch Natur sein läßt.

 

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Dienstag, 03. Juli 2018

Samenspenden auf der Ausgleichsfläche

Über der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" kreist ein neugieriger Rotmilan und schaut, was sich unten auf dem Boden wieder tut.  

Am Bienenhotel und an der Infotafel  ist nichts Besonderes los ... aber von rechts ist Motorengeräusch zu hören ...

Biologe Hartmann mäht die Stellen, an denen Erde und Sand für den Bau der Eidechsenhügel Anfangs des Jahres gelagert wurden. Auf Grund des regenarmen Sommers haben sich noch nicht alle Stellen wieder mit Vegetation bedeckt.

Eigentlich kein Problem, manche Wildbienen schätzen genau solche offenen Stellen. Aber der Biologe will sicher gehen, dass die Wiese an allen Stellen trotz der trockenen Sommerzeit so schnell wie möglich wieder die alte Wiese wird ...

Der zweite Schritt: An artenreichen Stellen der Wiese setzt er den Freischneider an und mäht einige Gassen ins Gelände.

Der Zweck der Übung? Samengewinnung! Viele Pflanzen haben ihre Samen bereits gebildet, bei den meisten anderen gemähten Pflanzen wird der Samen noch nachreifen.

Das Mähgut mit dem artenreichen Samen wird zu den Stellen gebracht, an denen der Boden noch nicht von Pflanzen bedeckt ist.

... und dort gibt es dann eine "Samenexplosion", die den Boden gleichmäßig mit dem wertvollen samenspendenden Grün bedecken soll.

Noch ein bißchen hin und her verteilt, dann  übernimmt wieder Mutter Natur.

Und wir freuen uns auf das, was hier im nächsten Jahr wachsen und blühen wird.

Und was ist mit den Zauneidechsen aus dem neuen Klein-Winternheimer Baugebiet "An der Bordwiese"? Mit den Zauneidechsen, die auf die Ausgleichsfläche ausgesiedelt werden sollten? Die Fangzeit nähert sich dem Ende, der Hausbau soll "An der Bordwiese" beginnen - und die Biologe werden die Ergebnisse ihrer Arbeit schon bald in einem Bericht dokumentieren. Wir sind gespannt, wieviele Echsen auf der Ausgleichsfläche zugezogen sind und berichten weiter.

Den ganzen Bericht zum Umzug der Zauneidechsen von Anfang an finden Sie hier.

Alle Fotos der Ausgleichsfläche von diesem Jahr (inklusive der Infos zum Umzug der Zauneidechsen) finden Sie hier.

Alle Infos zur Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" finden Sie hier.

 

 

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Montag, 11. Juni 2018

Uralte Heilpflanze und ein seltener Schmetterling: Neue Bilder der Ausgleichsfläche ...

.. immer wieder ergänzen wir die aktuellen Bilder der Ausgleichsfläche AM WINGERTSWEG. Die Bilder von 2018 finden Sie hier, vom Januar bis in den Juni.

(Wenn Sie generell erstmal lesen wollen, was die Ausgleichsfläche AM WINGERTSWEG ist, bitte hier klicken.) 

Aktuell tauchen die seltenen Esparsetten-Widderchen wieder auf und wir haben zum erstenmal eine uralte und wunderschöne Heilpflanze auf der Fläche entdeckt, die ECHTE BETONIE auch HEIL-ZIEST genannt. Klicken Sie sich einfach zur Jahresfotoseite 2018, wenn Sie mehr sehen wollen., z.B. den neuen selten Schmetterling und die schicken Heupferde, die es dieses Jahr besonders häufig zu geben scheint.

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Dienstag, 05. Juni 2018

Neue Bilder der Ausgleichsfläche ...

Es gibt wieder ein paar neue Bilder zu Blumen, Schmetterlingen und Bäumen auf der Jahres-Fotoseite unserer Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" zu sehen. Einfach die Fotoseite hier aufrufen und dort nach unten gehen, dann kommen Sie zu den neuen Bildern. Viel Vergnügen!

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Freitag, 25. Mai 2018

Neue Bewohner für die Ausgleichsfläche

In Klein-Winternheim werden streng geschützte Zauneidechsen von einem  neuen Baugebiet auf die Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" umgesiedelt. 

Die komplette Chronologie der Ereignisse mit den notwendigen Infos  lesen Sie hier - mit Erklärungen, warum sich die Ausgleichsfläche so verändert hat, wie sie sich verändert hat, bis hin zum aktuellen Stand. 

Wenn Sie nur schnell gucken wollen, was als letztes mit den Zauneidechsen in Klein-Winternheim geschah, dann lesen Sie einfach hier weiter:

 

Über die Ausgleichsfläche läuft ein Mann mit Eimer, der Biologe Ralf Thiele. Er kommt gerade von dem geplanten Baugebiet "An der Bordwiese".

Zielstrebig geht er zu einem der neu geschaffenen Hügel, die Heimat für die streng geschützten Zauneidechsen werden sollen, die im neuen Baugebiet keine Zukunft haben und nach EU-Recht umgesiedelt werden müssen.

Dann fotografiert er, was er im Eimer mitgebracht hat.

Es ist eine  Zauneidechsen-Dame, die schaut, wie hoch die Wände ihres merkwürdigen Gefängnisses sind.

Die Färbung zeigt, dass es ein junges Tier ist.

 

Thiele, der als Zauneidechsenfänger seit 2006 unterwegs ist, hat sie im Baugebiet erspäht. An heißen Tagen wie diesen, sind die Echsen besonders flink ...

... er hat sie trotzdem erwischt.

Und jetzt geht es auf den Hügel, in das neue, attraktive Eigenheim.

 

Sekunden später ist die Dame verschwunden.

Und Thiele? Den kann man immer wieder im zukünftigen Baugebiet "An der Bordwiese" antreffen.

Dort geht er dann auf seine einsame Pirsch , wobei er ungestört sein will, weil die Eidechsen so verdammt schnell sind, besonders an den heißen Tagen.

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