A K T U E L L E S - DIE AGENDA NEWS

... hier auf unserer NEUEN HOMEPAGE ab 2019


Am 26. November 2019

"Die kleine Wildnis von nebenan" – Bodo Witzke erzählt im Andreas Cafe von der Natur in unserem Dorf

Vor jetzt mehr als zehn Jahren wurde die Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" in Klein-Winternheim vom Rübenacker zur kleinen Natur-Oase. Im Ausgleich für ein Neubaugebiet war sie von der Gemeinde eingerichtet worden und wurde von der Lokalen Agenda und von Freiwilligen aus dem Dorf in einer großartigen Aktion bepflanzt.

Seitdem ist viel passiert und der Journalist und Fotograf  Bodo Witzke war immer mit der Kamera dabei, um zu dokumentieren, was für ein staunenswertes Stück Natur innerhalb der Jahre bei uns entstanden ist. Hungrige Raubvögel haben ihn dabei begleitet, mit einer Infrarot-Nachtsicht-Fotofalle ist er losgezogen, gelegentlich flog die Kamera durch die Luft, vom Aussterben bedrohte Arten haben seinen Weg gekreuzt. Witzke hat sein Fotoarchiv geöffnet, um den Gästen des Klein-Winternheimer Andreas-Cafes am Dienstag, den 26ten November ab 15 Uhr vom geheimen Leben in der Natur um uns Menschen herum zu erzählen. Alle Klein-Winternheimer und alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen, ein Stück Naturgeschichte unseres Dorfes in einem spannenden Fotovortrag mitzuerleben


2. November 2019

Pflege auf der Fläche: Baumbefreiung und Brombeer-Challenge

Treffen auf der frisch gemähten Ausgleichsfläche. Die Agendianer packen an: Inzwischen sind viele Bäume so groß, dass sie ihre Schutzpfähle nicht mehr brauchen, die Bäume sollen befreit werden ... und das führt zu einer neuen Idee. An anderer Stelle haben die Brombeeren große Wiesenteile erobert ... Mehr dazu lesen Sie hier.

PS: Wenn Sie die Klein-Winternheimer Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" noch nicht kennen sollten, finden Sie hier alle Informationen dazu.


17. Oktober 2019

Das war überfällig für die Ausgleichsfläche ...

... der Tag der Mahd, um den Wiesenzyklus neu zu starten. Die letzten beiden Jahre hatte es nicht so richtig geklappt, aber jetzt sind neue Experten am Werk. Mehr dazu gibt es hier.


14. Oktober 2019

"Haybach-Renaturierung: Gemeinsames Ziel"

Bericht zum Sachstand: Dr. Gerhard Hanke

Anfang dieses Jahres verkündeten die Ortsbürgermeister Granold und Becker von Klein-Winternheim und Ober-Olm ein "Kommunales Gemeinschaftsprojekt" - die Renaturierung des Haybachs. Keine einfache Aufgabe. Ein Experte wurde gefunden, der ehemalige Alzeyer Forstdirektor Dr. Gerhard Hanke, der "die Akteure" für dieses Projekt zusammen bringen soll. Jetzt hat er die Ausschüsse unseres Gemeinderates über den Stand informiert und die notwendigen nächsten Schritte skizziert. Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht.


31. September 2019 – Neue spannende Fotos online

Seltene Tiere im September auf der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg"

(9/2019) Im September erleben wir auf der Ausgleichsfläche den Übergang vom Sommer in die ersten Momente des Herbstes. Einige seltene und besonders geschützte Tiere sind uns in der Zeit begegnet, die blauflügelige Ödlandschrecke, das Braunkehlchen, wieder die Zauneidechse, die Goldene Acht. Aber schauen Sie doch selbst. Hier geht es zu dem Fotoblock vom September.


WIE MAN EINEN RANDSTREIFEN ZUM BLÜHEN BRINGT:

"Bunt und fröhlich" statt "traurig und trist"

Einsaat im Herbst 2018 mit heimischem
Wildblumensamen.

(9/2019) Rettung für den Randstreifen: Bunt und fröhlich soll er werden, der traurige und triste Randstreifen aus Klein-Winternheim, neben der Haybachhalle gelegen, da wo die Kinder auf ihrem Weg zum katholischen Kindergarten vorbeigehen. "Das kann so nicht bleiben. Kinder brauchen Natur und die Natur braucht mehr Platz," findet ein tatkräftiger Bürger und startet in Kooperation mit der LOKALEN AGENDA und der Ortsgemeinde sein Projekt "Blühstreifen". Und hier können Sie sehen, wie es ging und was daraus geworden ist.


AM 24. SEPTEMBER 2019 IM ESSENHEIMER GESCHICHTSVEREIN:

Die kleine Wildnis nebenan - von Turmfalken, Zauneidechsen und dem Bienenwolf erzählt Bodo Witzke

Hungrige Raubvögel haben ihn begleitet, mit einer Infrarot-Nachtsicht-Fotofalle ist er losgezogen, gelegentlich flog die Kamera durch die Luft, vom Aussterben bedrohte Arten haben seinen Weg gekreuzt. Für eine Veranstaltung des Essenheimer Geschichtsverein am 24. September 2019 um 20 Uhr in Kunstforum Essenheim hat der Journalist und Fotograf Bodo Witzke aus Klein-Winternheim sein Fotoarchiv geöffnet und erzählt rheinhessische Natur-Geschichten: wie Tiere und Pflanzen sich ein Stückchen Land zurückerobern; wie europaweitgeschützte Zauneidechsen ein neues Heim suchen. Er spürt der "rheinhessischen Eule" nach, sucht seltene Orchideen in unserer Region und fragt, was eigentlich aus dem Feldhamster geworden ist. Gelegentlich musste er sich auf der Spur von Naturschützern vor respektablen Mengen Vogelkot in Sicherheit bringen, mancher Kampf auf Leben und Tod ging ihm an die Nieren. Alles fing ganz harmlos an, mit der Anfrage vor einigen Jahren, ob er eine Fotoausstellung zu „200 Jahre Rheinhessen“ machen wollte. Witzke wählte sich das Thema: „Natur in Rheinhessen“. Zuerst für diese Ausstellung und danach immer wieder, ging er hinaus und entdeckte unsere Heimat für sich mit der Kamera ganz neu. Jetzt erzählt er die Geschichten seiner Bilder aus Rheinhessen, und die Geschichten hinter den Bildern: von den Schutzsuchenden im Zitadellengraben, dem einsamen Lamm mit Namen „Giraffe“ und seinem Schicksal, dem liebenswürdigen Vogelkot-Werfer, dem eifersüchtigen Schwan und vielen anderen.

Den Artikel der Lokalen Zeitung zur Veranstaltung gibt es hier.


Freitag, der 20. September 2019

"Fridays for Future" in Mainz - Tausende kommen

"Fridays for Future" – sechseinhalbtausend Menschen sind in Mainz gekommen, die Bilder sprechen für sich. Wer Lust hat, einfach mal durchklicken. Am Hauptbahnhof ist eine von drei Demos losgegangen, die sich dann mit den anderen beiden auf dem Gutenbergplatz getroffen hat. Schöne Sprüche wie "March now or swim later" und gute Stimmung - trotz allem.


Die Juli- und Augustbilder der Ausgleichsfläche - jetzt online

Die aktuellen Bilder unserer wunderbaren Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" finden Sie hier für einen kleinen erholsamen virtuellen Spaziergang durch unsere Natur. Auch das seltene Esparsetten-Widderchen ist wieder überall zu bestaunen und noch vieles mehr.


Juli 2019 - Geplante Haybach-Renaturierung bleibt Thema

Die Initiative der beiden Ortsgemeinden Ober-Olm und Klein-Winternheim, den Haybach über Strecken zu renaturieren, bleibt für die Öffentlichkeit ein wichtiges Thema. Der Lokalanzeiger macht damit auf. Den ganzen Artikel gibt es hier.


Die Juni-Bilder der Ausgleichsfläche - jetzt online

Die Schachbrettfalter des Juni.

Die Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" - auch im Juni eine besondere Freude zu Schauen. Eine ganze Serie neuer Bilder lädt zu einem Spaziergang über die Fläche ein. Hier finden Sie die neue Serie.

Wer erst noch lesen will, was das mit der Ausgleichsfläche auf sich hat, findet hier alle Informationen zur Ausgleichsfläöche.


26.Juni - 3.Juli 2019 - Die Turmfalken von Klein-Winternheim

Mitten in unserem Dorf, am Muizoner Platz nisten Turmfalken hoch oben vor einem Giebelfenster in der Fensterhöhlung. Ende Juni sind drei Jungvögel gut zu sehen. Sie sind noch nicht flügge, in ein, zwei Wochen wird es so weit sein. Der Agenda-Fotograf Bodo Witzke kommt vorbei, um Fotos zu machen. Dann passiert das Unglück: Vermutlich die Hitze treibt die jungen Tiere aus dem Nest, sie irren auf der gegenüberliegenden Straße herum. Jetzt muss etwas geschehen. Über die Rettung berichtet die AZ, hier geht es zum Artikel. Eine größere Fotostrecke gibt es gleich hier drunter.


Hoch oben vor dem Giebelfenster haben die Turmfalken ihr Nest gefunden, nachdem sie Tauben, die hier brüten wollten, vertrieben haben.
Im Juni: Die drei Jungvögel brauchen noch ein oder zwei Wochen, um flügge zu werden.
Sie warten auf die Altvögel, die etwa jede Stunde vorbei kommen und meistens eine Maus bringen. Aber die Hitze macht das Jagen schwerer und auf den Feldern sind alle Pflanzen hoch gewachsen, das macht es auch nicht leichter, Beute auf dem Boden zu finden.
Immer wieder werden die Flügel von den Jungvögeln ausprobiert. Sie sind im besten "Rabaukenalter", sagen Experten.
Und dann passiert das Unglück: Vor der Zeit verlassen sie das Nest, vermutlich getrieben von Hitze und Durst. Sie fliegen gegen die Hauswand gegenüber und landen hart auf dem Boden.
Das sichere Fensterhöhlennest ist weit weg, auf der anderen Seite des Platzes, in mindestens 12 m Höhe.
Ein Versuch zu Fliegen. Der Jungvogel kommt vielleicht 40 cm hoch und fliegt gegen die Wand.
Ratlosigkeit !
Es geht Richtung alltes Nest, mit einer gefährlichen Pause mitten auf der Hauptstraße ...
Fast sieht es aus, als benutze der kleine Turmfalke einen eigens eingerichteten Vogel-Zebrastreifen.
Inzwischen hat der Fotograf Bodo Witzke einiges telefoniert, der NABU-Rat am Telefon: Einfangen mit einer Decke. Die Handschuhe nicht vergessen.
Normalerweise sollen die Jungvögel zurück ins Nest gebracht werden, wo die Altvögel sie weiter versorgen können. In diesem Fall muss man damit rechnen, dass die Hitze sie schnell wieder aus dem Fensternest verjagen wird und sie wieder auf dem heißen Asphalt herumirren werden.
Erstmal kommen die drei in eine Kiste, weiteres Telefonieren - und dann kommt Karl-Hein Schäfer aus Ober-Olm ein Vogelkundiger.
Herr Schäfer findet; In diesem Fall sollen die Vögel ausnahmsweise am besten in eine Greifvogelaufzuchtstation kommen. Er bringt sie nach Hasloch in der Südpfalz. Glück gehabt und gerettet.
Nachtrag: Kurze Zeit später lesen wir auf der Facebook-Seite der Freiwilligen Feuerwehr von Klein-Winternheim, dass die nur wenige Wochen vorher bereits einen vierten Turmfalken gerettet hatten, der noch vor den drei anderen aus dem Nest ist: Finden wir KLASSE!!

11. Juni 2018

Neugestaltung des "Schredderplatzes" - LOKALE AGENDA beteiligt sich an Ideenwettbewerb in Klein-Winternheim

Die Ortsgemeinde Klein-Winternheim möchte den sogenannten "Schredderplatz" zwischen dem Kreisel vor der Autobahn und der Baumann-Sternwarte neu gestalten und hat hierzu zu einem "Ideenwettbewerb" aufgerufen, an dem sich jeder bis zum 30.6.2019 beteiligen kann. Die LOKALE AGENDA begrüßt das ausdrücklich und betont, dass in Zeiten steigender Bodenversiegelung und des Insektensterbens eine attraktive naturnahe Lösung für Klein-Winternheim zweifelsohne die richtige wäre. Sie hat sich mit einem Ideenpapier an dem Wetbwerb beteiligt, das Sie hier runterladen können. Wenn Sie weitere Ideen und Anregungen haben, melden Sie sich einfach bei uns, um unserer Gemeinde auch an dieser Stelle ein Stück lebendiger Natur zu schenken.


7. Juni 2019: AZ Mainz zur geplanten Haybach-Renaturierung

Die Bürgermeister der Ortsgemeinden Ober-Olm und Klein-Winternheim, Matthias Becker und Ute Granold, haben eine Initiative angekündigt, Teile des Haybachs renaturieren zu wollen. Die Gemeinderäte beider Ortsgemeinden haben sich für das Vorhaben ausgesprochen. Der ehemalige Alzeyer Forstdirektor Dr. Gerhard Hanke koordiniert die notwendigen Gespräche mit allen Akteuren. Die AZ-Mainz berichtet unter der Überschrift "Haybach wieder naturnah gestalten". Den ganzen Artikel finden Sie hier.


ANKÜNDIGUNG: Vortrag am 5. Juni 2019 im Lebendigen Museum von Klein-Winternheim

SPAZIERGÄNGE IN DIE NATUR

Von Orchideen und den seltenen Käuzen Rheinhessens erzählt Bodo Witzke

Ein typischer Rheinhesse

Lauter kleine und große Abenteuer: Die erste rheinhessische Orchidee, die der Journalist und Fotograf Bodo Witzke aus Klein-Winternheim nach unermüdlichem Suchen endlich fand, war vertrocknet; gelegentlich musste er sich auf der Spur von Naturschützern vor respektablen Mengen Vogelkot in Sicherheit bringen, mancher Kampf auf Leben und Tod ging ihm an die Nieren. Alles fing ganz harmlos an, mit der Anfrage vor einigen Jahren, ob er eine Fotoausstellung zu „200 Jahren Rheinhessen“ machen wollte. Witzke wählte sich das Thema: Natur in Rheinhessen. Zuerst für diese Ausstellung und danach immer wieder, ging er hinaus und entdeckte unsere Heimat für sich mit der Kamera ganz neu. Jetzt erzählt er die Geschichten seiner Bilder aus Rheinhessen, und die Geschichten hinter den Bildern: von den Schutzsuchenden im Zitadellengraben, dem einsamen Lamm mit Namen „Giraffe“ und seinem Schicksal, dem liebenswürdigen Vogelkot-Werfer, dem eifersüchtigen Schwan und vielen anderen.

Bereits im letzten Jahr hat Witzke seine Zuhörer in Klein-Winternheim mit dem Fotovortrag „Die kleine Wildnis nebenan“ zum 10-Jährigen der lokalen Ausgleichsfläche „Am Wingertsweg“ mit seinen Naturaufnahmen und Geschichten begeistern können. Diesmal wird er seine Naturerkundungen von Mainz und Umgebung vorstellen, Klein-Winternheim wird aber auch noch mal vertreten sein, mit einem Blick auf den Haybach und dessen letzten 20 Jahre – Höhe- und Tiefpunkte inklusive.

Der Vortrag findet als eine Veranstaltung der Klein-Winternheimer Landfrauen am Mittwoch, 5. Juni, in der „Guten Stube“ im Lebendigen Museum in der Raiffeisenstraße 17 statt.

Alle Klein-Winternheimer und alle anderen Interessierten sind eingeladen. Die Landfrauen bieten von 16 bis 20 Uhr saisonalen Kuchen und Herzhaftes für das leibliche Wohl. Bodo Witzke wird um 17 Uhr beginnen. Wer gerne mit dem Auto abgeholt werden möchte und den Fahrdienst in Anspruch nehmen will, melde sich bitte rechtzeitig telefonisch unter  06136/87493.


25. Mai 2019

Buntes Vogel-Leben auf unserer Ausgleichsfläche

Bei einer Begehung der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" wegen Baumschäden haben wir trotz größter Vorsicht ein Fasanen-Weibchen aufgeschreckt, das uns vermutlich – offensichtlich mit simuliertem gebrochenen Flügel  laufend und schreiend – von seinem Nest weglocken wollte. Dann verschwand es zwischen den Halmen, war nur noch für einen Moment zu sehen.

Wir freuen uns, Fasane auf der Fläche begrüßen zu dürfen, entschuldigen uns wegen der Störung und kommen in ein paar Wochen wieder, wenn das Brutgeschäft erlöedigt ist ... und weisen darauf hin, wie besonders wichtig es im Mai/Juni/Juli ist, wegen der Brutvögel die Ausgleichsfläche möglichst nicht zu betreten, das gilt für Menschen und ganz besonders auch für die Hunde.

Weitere Vögel sahen wir auf der Fläche, das Tele holte sie ran, den Stiglitz, den Grünspecht. Die bunten Bienenfresser allerdings waren schneller als die Kamera, sie sind ohne erfolgreiche erkennungsdienstliche Behandlung abgehauen. 

Hier geht es zu dem kompletten Fototagebuch des Jahres 2019 zur Ausgleichsfläche.


21. Mai 2019

Kommunales Gemeinschaftsprojekt: Der HAYBACH soll REVITALISIERT werden

Der Haybach - mit schönen
und nicht so schönen Stellen

Es geht um die Renaturierung des Haybaches, der an zu vielen Stellen in enge Beton-Halbschalen gezwängt und von seinen Quellen zum großen Teil abgeschnitten ist. Schon 2010 hatte die LOKALE AGENDA Klein-Winternheim eine Diplom-Arbeit an der FH-Bingen zur Renaturierung initiiert. Der Haybach entspringt in Klein-Winternheim, fließt durch die Gemarkung Ober-Olm, um bei Nieder-Olm, nach circa 4 km, in die Selz einzumünden.

In einer gemeinsamen Presseerklärung bekräftigen die Ortsbürgermeister Ute Granold von Klein-Winternheim und Matthias Becker von Ober-Olm, das "Haybachtal aufwerten" zu wollen. Sie starteten eine Initiative, um mit den zuständigen Behörden der Verbandsgemeinde und den anderen Akteuren, inklusive Landwirten und Umweltschützern, konkrete Konzepte zu entwickeln, notwendige Flächen z.B. durch Tausch zu erwerben und die Renaturierung "auf den Weg zu bringen". Als Experten, der die vorbereitenden Gespräche und Maßnahmen koordiniert, wurde der ehemalige Alzeyer Forstdirektor Dr. Gerhard Hanke gewonnen, der bereits bei der Erweiterung des Ober-Olmer Waldes erfolgreich aktiv war.

Die LOKALE AGENDA unterstützt die Initiative und freut sich - zusammen mit den Bürgern unserer beiden Ortsgemeinden - auf die ökologisch wertvolle Verschönerung unseres Tals. Wir werden Sie weiter unterrichten!


1. Mai 2019

Eine neue Seite: Das FOTO-TAGEBUCH 2019 der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" ist ONLINE

Auch auf der" Neuen Homepage mit allen Infos ab 2019" führen wir die lieb gewordene Tradition fort, jedes Jahr ein Fototagebuch der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" zu führen. Die Seite ist online gestellt, hier können Sie sie finden.

PS: Wenn Sie erstmal schauen wollen, was diese Ausgleichsfläche denn eigentlich ist, werden Sie hier fündig.


22. April 2019

Neue Entwicklungen: Die Zauneidechsen von der Ausgleichsfläche

Im Jahr 2018 wurden 17 streng geschützte Zauneidechsen im neuen Baugebiet "An der Bordwiese" gefangen und auf die Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" gebracht. Den hochinteressanten  Vorgang hatten wir auf unserer ERSTEN HOMEPAGE bis Ende 2018 begleitet und mit vielen Bildern und den wesentlichen Informationen dokumentiert.

Nun war natürlich die spannende Frage zu beantworten, was aus den Tieren geworden ist. Bei einer Begehung der Fläche vor wenigen Tagen wurde eine Bestandaufnahme durch die Biologen Thomas Merz und Ralf Thiele vorgenommen. Üblicherweise werden bei so einer Begehung nur etwa 10% aller Tiere gesehen, im äußersten Fall 20%. Die beiden Biologen trafen insgesamt 8 Echsen an, einige, von denen sicher gesagt werden konnte, dass sie bereits auf der Fläche geboren worden sind. Man kann also von mindestens 40 Tieren, wahrscheinlich eher mehr, zum jetzigen Standpunkt ausgehen.

Das deutliche Wachsen der Anzahl ist ein guter Beleg dafür, dass die Zauneidechsen ihr neues Domizil angenommen haben und vermutlich auf Dauer in stattlicher Anzahl auf der Fläche heimisch werden. Ein Erfolg des Umzugs, über den sich die Lokale Agenda Klein-Winternheim sehr freut.

Auf der Ausgleichsfläche: Einer der Hügel, die für die umgezogenen Zauneidechsen angelegt wurden.
Kaum zu erkennen unter dem schützenden Gestrüpp ...
... eine der jetzt hier lebenden Echsen.
Es ist ein relativ großes Männchen.
Gegenüber auf einem Hügel, eine zweite Echse.
Und die Bitte der Lokalen Agenda: Gehen Sie nicht auf eigene Faust auf die Fläche nachschauen. Die Tiere sind kaum zu entdecken, aber leicht zu stören.

19. April 2019

OSTERGRÜSSE aus Klein-Winternheim - von der LOKALEN AGENDA

Osterschmuck am Rathausplatz
Das letzte Tulpenfeld vor der Autobahn
Schlüsselblumen lieben unsere Gegend - und wir lieben sie
Der seltene Rosenkäfer erholt sich vom Winterschlaf auf einer Oster-Tulpe
Eine Wildbiene ist geschlüpft - am Bienenhotel auf der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg"
Gleich neben der B40, neben dem Supermarkt, eine Rehherde zu Ostern

17. April 2019

Ganz NEU auf dieser Seite: Klein-Winternheim von oben !


30. März 2019

Es ist wieder Dreck-Weg-Tag

Viele Klein-Winternheimer sind zum Dreck-Weg-Tag gekommen, zu dem die Gemeinde aufgerufen hat. Mitglieder der Lokalen Agenda kümmern sich um den Haybach.

Auch vom dichten Gestrüpp lassen sich die Agendianer am Dreck-Weg-Tag nicht aufhalten.
Es gibt was zu entdecken, wie diesen eingewachsenen Kochtopf, der sich allerdings keinen Millimeter bewegen lässt.
Unterwegs: Gundhild Fleischmann und Ulli Leiner.
Im Zulauf hat sich ein Dreck versteckt.
Werner Eckert klettert in den Graben.
Achtlos weggeworfene Plastikflachen von verantwortungslosen Zeitgenossen.
Eigentlich unglaublich: Jemand hat seinen Schuh am Bachrand weggeworfen.
Ab in den blauen Sack. Am Schuh: Irene Wellershoff. Mit dabei der Beigeordnete Christian Pierzina.
An manchen Stellen sieht das Bachbett wüst aus.
Tief hat sich der Bach hier nach der Begradigung vor Jahrzehnten eingefressen. Ein flacherer Verlauf wäre natürlicher.
Zwischen zerborstenen Halbschalen und tief im Bachbett: Irene Wellershoff.
Darüber freuen sich die Agendianer: Klein-Winternheimer haben ein neues Bienenhotel neben dem Bach aufgestellt.
Einer von vielen Säcken: Gundhild Fleischmann und Ulli Leiner am Panoramaweg neben dem Haybach.
... was manche Leute alles wegwerfen ...
... dabei gehört der Platz am Bach doch ersteinmal der Natur.

22. Februar 2019 (WIKIPEDIA)

Ein Wikipedia-Artikel für die Ausgleichsfläche

Die Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" von Klein-Winternheim bekommt einen eigenen Wikipedia-Artikel, der mühelos die sogenannten "Relevanz"-Kriterien des online-Lexikons erfüllt. Wir freuen uns.


Anfang 2019

Hier entsteht die neue Internet-Seite der Lokalen Agenda von Klein-Winternheim - mit unseren neuen Infos ab 2019

Willkommen auf der neuen Homepage der LOKALEN AGENDA von Klein-Winternheim, unserem Dorf am Stadtrand von Mainz. Unsere Arbeitsgruppe  engagierter Bürger gibt es seit 2002. Wir setzen uns mit  verschiedenen Projekten für ökologische und kulturelle Themen in unserer Heimatgemeinde ein.

Da unsere bisherige umfangreiche und schöne ERSTE HOMEPAGE nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entsprochen hat, ist sie mit allen Infos, Bildern und Geschichten von 2008 bis 2018 "eingefroren" worden - d.h., wir können die Seite zwar nicht mehr aktualisieren, aber Sie können die Seite immer noch aufrufen und in ihr stöbern. Gleichzeitig entsteht hier an dieser Stelle eine NEUE HOMEPAGE mit den neuen Infos, Geschichten und Bildern ab 2019. Allerdings ist die neue Seite noch nicht sehr umfangreich, verweist notwendigerweise oft auf die ERSTE HOMEPAGE BIS 2018 - aber sie wird wachsen und die ERSTE HOMEPAGE hat viele zeitlose Inhalte, die weiter auf Ihren Besuch warten.

Natürlich wird es weiter um unsere Top-Projekte gehen, wie die Renaturierung der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg". Und immer wieder spielt für uns die Renaturierung des Haybaches eine wichtige Rolle.

Wenn diese Seite fertig sein wird und Sie dann wissen wollen, was seit Ihrem letzten Besuch Neues passiert ist, unter Aktuelles werden wir alles in Blog-Manier protokollieren.

Also: Kommen Sie wieder vorbei, wir freuen uns auf Sie und  über Ihren Besuch!

Ihre LOKALE AGENDA (4/2019)



Hintergrund

 "Global denken, lokal handeln" ...
... das ist das Motto der Lokalen-Agenda-Bewegung - und das ist auch unser Motto, hier in Klein-Winternheim ...
Mehr über uns erfahren

Kontakt

Arbeitskreis Natur und Umwelt
Lokale Agenda 21, Klein-Winternheim
c/o Dr. Irene Wellershoff
An der Bordwiese 6
55270 Klein-Winternheim
Tel.: 06136-85421
E-Mail: LokaleAgendaKleinWinternheim(at)t-online.de

Globale Agenda 21