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DIE AGENDA-NEWS DES JAHRES 2022


22. September 2022

Dorfmoderation - der nächste Schritt

Die Ortsgemeinde hatte zu einer "Dorfkonferenz" mit der Dorfplanerin Nathalie Franzen in die Haybachhalle geladen. Hier wurden die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, Stärken und Schwächen ihres Ortes zu benennen, aus denen dann später Handlungsmöglichkeiten für eine postive Dorfentwicklung abgeleitet werden sollen. Es wurden sieben Arbeitskreise angeboten:

  • Versorgung, Geschäfte und Gastronomie
  • Wohnung, Gestaltung, Versiegelung
  • Dorfgemeinschaft, Generationen, Kultur
  • Grün im Dorf und in der Gemarkung
  • Infrastruktur, Gewerbe
  • Mobilität
  • Klima, Nachhaltigkeit

Jede der Arbeitsgruppen entwarf eine Vorstellung, wie Klein-Winternheim mit Bezug auf den jeweiligen Themenbereich 2040 aussehen könnte. In der Gruppe zum "Grün im Dorf" entstand das Bild eines Dorfes, in dem die Natur Raum auf entsiegelten Flächen bekommen hat, in dem eine Dorfrandbegrünung entstanden ist – z.B ausgehend von einem Garten in dem heute (2022)  aktuellen Baugebiet "Am Bäckersgarten", den ein Anlieger vor Kurzem nicht als Baugrund verkauft hat, um wertvolle Natur zu erhalten. Beispielhaft fanden das die Mitglieder des Arbeitskreise, zu dem Alt-Klein-Winternheimer und Neubürger zählten, die in ihrer Zukunftsvision die Hoffnung ausdrücken, dass diese Aktion eine langfristige Signalwirkung für Klein-Winternheim hat. Einig war man sich, dass die Landwirtschaft auch in Zukunft einen Platz in der Gemarkung hat und dass wir uns einen sauberen und renaturierten Haybach wünschen.

Auf Ihrer Homepage wird die Dorfplanerin zeitnah die Ergebnisse aller Arbeitsgruppen der Dorfkonferenz vorstellen.


7. September 2022

POSTKARTEN-AKTION

Neue "Visitenkarten" für Klein-Winternheim – Postkarten werben für die Dorfmoderation

Klein-Winternheim soll sich gut und in seiner Vielfalt präsentieren, findet der Journalist und Fotograf Bodo Witzke, und hat eine Serie von 6 eindrucksvollen Foto-Postkarten seiner Heimatgemeinde zusammen mit der Lokalen Agenda produziert. Angeregt durch den Start einer Dorfmoderation in dem Ort, wollen er und die Agenda auf Positives und Erhaltenswertes aufmerksam machen, denn nur für das, was man bewusst wahrnimmt und wertschätzt, setze man sich auch ein, so Bodo Witzke und Irene Wellershoff, Vorsitzende der Agenda. Zu sehen sind Themen-Postkarten zur Natur im Dorf, die einladen, sich zu freuen, was es in Klein-Winternheim und drumherum an buntem Leben (noch) zu entdecken gibt; dazu Postkarten zum „alten Dorf“, mit einigen der typischen historischen rheinhessischen Gebäuden, die durchaus gefährdet sind. Nicht fehlen darf das Dorfzentrum mit altem und modernem Rathaus, repräsentativ ins Bild gesetzt.

Ortsbürgermeisterin Ute Granold zeigte sich bei der Vorstellung der Motive begeistert: „Die Serie zeigt, was Klein-Winternheim an Wunderschönem zu bieten hat. Die Postkarten sind ein motivierender Start in eine erfolgreiche Dorfmoderation.“ Alle Klein-Winternheimerinnen und Klein-Winternheimer seien eingeladen, so Granold, ihre Ideen für den Ort auf der kommenden Dorfkonferenz, die am Sonntag, den 25. September ab 14 Uhr in der Haybachhalle stattfinden wird, einzubringen.

Die Klein-Winternheimer Postkarten sind übrigens im Rathaus der Ortsgemeinde zu den üblichen Öffnungszeiten zu kaufen, je nach Größe kosten die Karten zwischen einem und zwei Euro. Der Reinerlös geht an ein Naturschutzprojekt des NABU.


28. August 2022

DA WAR DOCH WAS ... Historisches Rheinhessen in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm

Das Buch zur aktuellen Ausstellung

Sie sind noch da, viele historische Gebäude in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, die für die rheinhessische Geschichte stehen und die unsere Kinder sich vermutlich auch noch  gerne anschauen wollen. Aber es werden weniger,  weil gerade jetzt wieder der Siedlungs- und  Verdichtungsdruck steigt und  alte Häuser abgerissen werden, die charakteristisch für das Dorf- und Stadtbild der VG mit ihren Orten Essenheim, Jugenheim, Klein-Winternheim, Nieder-Olm, Ober-Olm, Stadecken-Elsheim, Sörgenloch und Zornheim sind.

Anläßlich des fünfzigjährigen Jubiläums der VG hat sich der Journalist und Fotograf Bodo Witzke auf den Weg gemacht, um sich und uns ein genaues und umfangreiches Bild des „historischen Rheinhessens in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm“ zu machen, dessen Wahrnehmung nur allzu oft  von Bausünden behindert wird und in der Alltagsgeschäftigkeit untergeht. Er fokussiert seine Kamera auf markante historische Gebäude und gibt in dieser Zusammenstellung von über 140 hochwertigen Architekturaufnahmen dem historischen Erbe der Region aus Lehm, Holz und Stein eine eindrucksvolle Präsenz. Zu den abgebildeten Gebäuden liefern Heimatforscher und -forscherinnen konzentrierte Informationen.

Das Buch basiert auf der gleichnamigen virtuellen Ausstellung, die die Lokale Agenda Klein-Winternheim auf ihrer Homepage zeigt.

Hardcover, 168 Seiten, 21cmx21cm, 74 Euro

Erscheinungsjahr 2022, ISBN-13: 9783756802296


25. Juni 2022

Neue Dorfmoderation in Klein-Winternheim gestartet

Mit einem ersten  Schlüsselpersonengespräch, zu dem Vertreter der Gemeinde, der Vereine und anderer Gruppierungen eingeladen waren,  wurde eine neue Dorfmoderation in Klein-Winternheim vor einigen Tagen gestartet. Das federführende Büro der Dorfplanerin Franzen kündigte an, alle Informationen zu dem Prozess auf seiner Homepage öffentlich zu machen, hier ist der Link zur"Dorfmoderation und Fortschreibung Dorferneuerungskonzept Klein-Winternheim", der u.a. zu der Präsentation führt, die an dem Abend gezeigt wurde. Das Büro kündigte eine "Dorfkonferenz" für den 25. September an, zu der alle Bürger und Bürgerinnen per Presse, Flyer etc. eingeladen werden sollen.

Bereits 2010 gab es in Klein-Winternheim eine umfangreiche Dorfmoderation des Büros B-Plan. Die Bürgerinitiative Glik ("Gut Leben in Klein-Winternheim")  gibt einige interessante Informationen auf ihrer Homepage zu dem damaligen Abschlussbericht, von dem allerdings nur eine Zusammenfassung öffentlich zugänglich sei.

Die Lokale Agenda, die am ersten Gespräch teilgenommen hat, beteiligt sich gerne weiter an diesem Prozess und will im Besonderen an Empfehlungen mitarbeiten, die die Natur stärken und die charakteristische Dorfstruktur stärken. Am Ende wird es dann natürlich darauf ankommen, solche Empfehlungen auch umzusetzen. Wir sind gespannt! 


13. Juni 2022

Pflege der Zauneidechsen-Hügel

Mal nach dem Rechten schauen – das denkt sich wohl das Zauneidechsen-Männchen auf "unserer" Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" in Klein-Winternheim, während wir von der Lokalen Agenda  mit den Pflegearbeiten an den Eidechsenhügeln zugange sind. Die Hügel sollen den Echsen Deckung geben, sollen aber nicht zu zugewachsen sein, damit z.B. genug offene Sandstellen für die Eiablage vorhanden sind. Wie das gemacht wird, zeigt uns der Biologe Herr Thiele. Im Jahr 2018 wurden von ihm und anderen Spezialisten die Zauneidechsen aus einem Klein-Winternheimer Baugebiet erfolgreich hierher umgesiedelt. Dafür wurden die Echsenhügel angelegt, eine interessante Sache, die wir  damals ausgiebig dokumentiert hatten. Wen das interessiert wie so etwas vor sich geht, der oder die wird hier fündig und kann sich die Umsiedlung anschauen, inklusive von Erklärungen, wie  eine Fläche für Zauneidechsen angelegt wird: Der Umzug der Zauneidechsen (2018).


Mai 2022: 50 JAHRE VG NIEDER-OLM – DIE GROSSE AUSSTELLUNG

DA WAR DOCH WAS ...

Historisches Rheinhessen in der Verbandgemeinde Nieder-Olm

Pünktlich zum 50-jährigen Bestehen der Verbandsgemeinde Nieder-Olm widmet sich die LOKALE AGENDA KLEIN-WINTERNHEIM dem historischen Erbe der VG aus Lehm, Stein und Holz, das durchaus im Zuge des Siedlungsdrucks und der geplanten Nachverdichtungen gefährdet ist.

In einer sehr umfangreichen und vielseitigen Ausstellung, zu der Sie unserer VG-Bürgermeister Ralph Spiegler begrüßt, zeigen wir über 130 hochwertige Architekturaufnahmen alter Gebäude aus allen Orten der VG, die geeignet sind, einen neuen Blick auf die historische Bausubstanz der VG zu eröffnen. Dazu haben die Geschichtsvereine und Geschichtinteressierte viele Informationen geliefert, die manchmal überraschend sind. Es werden beispielhaft zwei wertvolle historische Häuser vorgestellt, die gerettet werden sollen, ein Winzerehepaar spricht von der Liebe zu den alten Orten und der Frage, was wir unseren Kindern weiter geben wollen. Es gibt Blicke in die Historie der Region mit der Fage, ob Rheinhessen dabei ist, sein Gesicht zu verlieren? Zum ersten mal wird ein Überblick über das untergegangene jüdische Leben auf dem Gebiet der VG gegeben, hier und da existiert noch ein Gebäude, das mal eine Synagoge war, Stolpersteine kann man finden und Friedhöfe wie den in Jugenheim. 

Wir laden Sie ein, sich in unserer Austellung ein Bild zu machen von dem, was die VG mitbekommen hat, als im Mai 1972 der Beschluss gefaßt wurde, sie zu gründen. Die Frage, wie damit umzugehen ist, wie die Charakteristik der Region zu erhalten ist, bewegt heute viele.


17. März 2022

DIE HAYBACH-RENATURIERUNG: DAS IST DER PLAN

Es gehe darum, "einen Einklang zwischen Menschen und Natur zu schaffen", so beschreibt Doris Leininger-Rill, die Erste Beigeordnete der VG Nieder-Olm, das übergreifende Ziel der geplanten Renaturierung des Haybachs. In einer Sitzung des Klein-Winternheimer "Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Tourismus" hatte sie die von der VG beauftragte Vorplanung der Fachfirma Francke + Knittel vorgestellt und erläutert. Auf 33 Folien wird in der Präsentation der aktuelle Gewässerzustand des Bachs dokumentiert und es werden die mit der VG abgestimmten Planungsziele aufgeführt. Wir freuen uns, dass die Beigeordnete die Original-Präsentation für unsere Homepage freigegeben hat. Zusätzlich beantwortet Doris Leininger-Rill, in deren Verantwortungsbereich die Renaturierung liegt, Fragen zur Vorplanung in einem Interview der Lokalen Agenda.

Hier geht es zu der Original-Präsentation der Vorplanung und zu dem Interview mit Doris Leininger-Rill.


12. März 2022

Gegen den Krieg, für den Frieden !

Aus traurigem aktuellem Anlass eine Veranstaltung der Orts- und der Kirchengemeinden von Klein-Winternheim gegen den Angriffskrieg, der in der Ukraine seit vielen Tagen wütet. Viele sind gekommen!Die Ortsbürgermeisterin informiert, dass die ersten Geflüchteten Klein-Winternheim erreicht haben und Hilfe brauchen.

Nähere Informationen zu Spendenkonto und anderen Hilfsmöglichkeiten vor Ort finden Sie auf der Homepage der Gemeinde, die man auch direkt kontaktieren kann.


8. März 2022

Ausschusssitzung mit Haybach und Zauneidechsen

Sitzung unter Corona-Bedingungen. In der Klein-Winternheimer Haybachhalle tagt der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Tourismus der Gemeinde, eingeladen hat die Ortsbürgermeisterin Ute Granold.

Wichtige Themen stehen auf der Tagesordnung, zwei berühren die Lokale Agenda unmittelbar: Der aktuelle Stand der Haybach-Renaturierung und die Frage, wie geht es mit den Zauneidechsen weiter, die von einem Baugebiet auf die Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" vor etwas mehr als drei Jahren gebracht worden waren.

ZUM STAND DER HAYBACH-RENATURIERUNG

Klein-Winternheim und Ober-Olm hatten die Renaturierung des Haybachs als "Kommunales Gemeinschaftsprojekt" gestartet. Zuständig für den Haybach ist die Erste Beigeordnete der VG Nieder-Olm, Doris Leininger-Rill. Sie kam an diesem Abend persönlich in die Sitzung, um den Ausschussmitgliedern und interessierten Bürgern und Bürgerinnen von den Fortschritten und den Planungen zu berichten. Sie erläuterte die sogenannten Vorplanungen der Mainzer Fachfirma "Francke und Knittel" , die im Auftrag der VG das Ziel verfolgt, Renaturierung, Hochwasserschutz, Erlebnisräume etc. zwischen Klein-Winternheim und Nieder-Olm zu realisieren. Erste Grundstücke konnten für dieses Projekt erworben werden. In Kürze werden wir hier auf dieser Seite den Vortrag mit Zustimmung der VG online stellen können; wir freuen uns darauf, Sie schon bald detaillierter über dieses interessante und schöne Projekt informieren zu können. 

DER UMZUG DER ZAUNEIDECHSEN

2018 wurden vom Team des Biologen Thomas Merz streng geschützte Zauneidechsen von einem Baugebiet auf die Klein-Winternheimer Ausgleichsfläche umgesiedelt. (Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es hier) Über drei Jahre pflegten der Biologe und sein Team die damals angelkegte Eidechsenlandschaft und zog das Fazit, das Gelände sei ein "Hotspot für Zauneidechsen" geworden.

Den Zuzug der Tiere bezeichnete die Vorsitzende der Lokalen Agenda, Dr. Irene Wellershoff, als einen Gewinn für die artenreiche Fläche. Die Zauneidechsenhügel benötigen weitere Pflege, um optimale Lebensbedingungen für die Tiere zu erhalten. Gemeinde und Lokale Agenda wollen dafür sorgen, der Ausschuss stimmte zu, dass der Biologe Merz damit beauftragt wird, dabei weiter beratend tätig zu sein.


15. Februar 2022

JETZT KANN ES LOS GEHEN !!

VG NIEDER-OLM beschließt weitere Schritte zur HAYBACH-RENATURIERUNG

Viele Schritte sind nötig, bis es ganz konkret an die Renaturierung „unseres“ Haybachs gehen kann, von einem Projekt, das einen „langen Atem“ braucht, hatte Doris Leininger-Rill, die 1te Beigeordnete der VG Nieder-Olm gesprochen, in deren Aufgabengebiet die Maßnahmen fallen.

Seit der kommunalen Gemeinschaftsinitiative zur Haybach-Renaturierung, die von Ute Granold und Matthias Becker, der Ortsbürgermeisterin von Klein-Winternheim und dem Ortsbürgermeister von Ober-Olm 2019 angestoßen wurde, ist einige Zeit ins Land gegangen, erste Erfolge sind aber auch zu verzeichnen: Der Beauftragte Dr. Gerhard Hanke hat erste Flächen am Haybach für die VG erwerben können, oder die Erwerbungen stehen unmittelbar vor dem Abschluss. (Den detaillierten Bericht zum Flächenerwerb vom September 2021 finden Sie hier dokumentiert.)

Die VG hat inzwischen Gelder für die Renaturierung in den Haushalt eingestellt und die Planungsfirma Francke und Knittel mit einer Vorplanung für den gesamten Bachverlauf zwischen Klein-Winternheim und der L 401 beauftragt.

Diese Vorplanung wurde in der öffentlichen Sitzung des Bau-, Umwelt- und Landwirtschaftsausschusses der VG am 14. Februar 2022 vorgestellt. Für zwei Teilabschnitte am Haybach, die neu erworben sind (oder deren Erwerb vor dem Abschluss steht) von zusammen etwas über einem Hektar Fläche, empfahl der Ausschuss einstimmig, Francke und Knittel mit den weiterführenden Aufgaben von der Entwurfsplanung bis hin zur Bauüberwachung einer dann an diesen Stellen erfolgenden Renaturierung zu beauftragen. Die zu erwartenden Kosten für die Planungen und die dann anstehenden deutlich teureren praktischen Renaturierungsarbeiten wurden für die beiden Teilabschnitte zusammen mit circa 380.000 Euro angegeben. Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte der Beauftragung der Planungsfirma für die genannten Arbeitsschritte am 15. Februar 2020 "abschließend" zu. (Hier finden Sie einen Link zur Beschlussvorlage der beiden Ausschüsse)

Doris Leininger-Rill rechnet mit dem Baubeginn am Haybach erst im kommenden Jahr, da noch Dinge wie wasserrechtliche Genehmigungen etc. zu klären seien. Die Lokale Agenda begrüßt, dass die Haybachrenaturierung nach vielen Jahren in die konkrete Umsetzung geht und wird so bald wie möglich über die bereits erfolgten Planungen berichten, wie der Haybach wieder zum „feinmaterialreichen karbonatischen Mittelgebirgsbach“ werden soll, der Biotope vernetzt, einen Hochwasserschutz bietet, für Menschen erlebbar ist, Feuchtflächen und Stillwasserzonen hat. Zusätzlich soll eine gute Wegeverbindung für Wanderer und Radfahrer zwischen Klein-Winternheim und Nieder-Olm entstehen, führten die Experten der Planungsfirma, Frau Reis und Herr Kiefer,  bei der Vorstellung der Vorplanung aus. Es bleibt spannend, wir halten Sie auf dem Laufenden.


Januar / Februar 2022

Bericht zum Erfolg der „Umsiedlung der streng geschützten Zauneidechsen“ in Klein-Winternheim im Jahr 2018

Vor drei Jahren wurden die gefährdeten Zauneidechsen, die im Gebiet des Neubaugebietes „An der Bordwiese“ entdeckt worden waren, auf „unsere“ renaturierte Ausgleichsfläche „Am Wingertsweg“ umgesiedelt. Insgesamt 17 Tiere wurden damals gefangen und von der Fachfirm Viriditas umgesiedelt. Auf der Fläche wurden im Vorfeld eine Reihe von Maßnahmen durchgeführt, um das Gelände strukturreicher und noch besser für Zauneidechsen geeignet zu machen. Den sehr interessanten Bericht zur Umsiedlung finden Sie noch hier auf unserer alten Agenda-Homepage.

Für drei Jahre wurde Viriditas von der Ortsgemeinde mit der Pflege des Zauneidechsengeländes und dem Monitoring der Tiere beauftragt, jetzt liegt der Abschlussbericht vor. Demnach leben auf der Fläche inzwischen mehr als 60 Tiere vielleicht sogar an die 100. Die Population könne als „hervorragend“ eingestuft werden. Die Umsiedlungsfläche sei „als Hotspot des lokalen Zauneidechsenvorkommens anzusehen“. Nach Auslaufen des Pflegevertrags mit Viriditas müssen wir zusammen mit der Ortsgemeinde sicherstellen, dass die Pflegemaßnamen weiter sachgerecht erfolgen, die Echsenhügel dürfen nicht verbuschen, Schneisen müssen frei gehalten werden etc. Wir freuen uns über den Erfolg, darüber, dass die lokalen Zeitungen berichten und werden Sie weiter informieren.


12. Januar 2022

Winterleben

Die Fotofalle bringt es an den Tag: auch im Winter herrscht reges Treiben auf der Ausgleichsfläche Am Wingertsweg. Rehe haben hier ihren sicheren Unterschlupf gefunden, ein Fuchs kommt vorbei, zeigt uns als wichtigstes Erkennungszeichen seinen buschigen Schwanz, der Hase setzt sich mit klarem Blick in Positur und wählt dafür einen ungewöhnlichen Bildausschnitt, zwei Fasane zeigen, dass es hier auch im Winter etwas zu picken gibt. ... und wir freuen uns über jeden Bewohner der Fläche ;)





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Arbeitskreis Natur und Umwelt
Lokale Agenda 21, Klein-Winternheim
c/o Dr. Irene Wellershoff
An der Bordwiese 6
55270 Klein-Winternheim
Tel.: 06136-85421
E-Mail: LokaleAgendaKleinWinternheim@remove-this.t-online.de

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