A K T U E L L E S

Die NEWS der LOKALEN AGENDA /KLEIN-WINTERNHEIM


November 2021

Die Farben des Herbstes

Der Sommer ist vorbei und die Herbstfarben sind auf der Klein-Winternheim Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" eingezogen. Die drei Eichen, die wir über die Jahre auf der Fläche nachgepflanzt haben, machen sich gut; unter den Blättern des obersten Baums hat die Seidenknopf-Gallwespe ihren Nachwuchs untergebracht. Eichen sind eben beliebt. ... und gelegentlich schauen die Rehe bei der Wildkamera vorbei.

Zum Ende des Herbstes wird gemäht, der Landschaftspfleger Uli Wieck aus Waldalgesheim ist mit passendem Gerät nach Klein-Winternheim gekommen, Irene Wellershoff von der Lokalen Agenda begrüßt ihn. An einigen Stellen bleibt die Wiese stehen, das erhöht die Bio-Diversität der Fläche. Das Gemähte wird abgefahren, damit die Wiese abgemagert wird, das ist wichtig für die besonders gefährdeten selteneren Wiesenpflanzen, die auf stark gedüngten Flächen sonst von robusteren Pflanzen verdrängt werden.

Viel Spaß beim Spaziergang und dem Farbenrausch über die Fläche. Hier gibt es übrigens das ganze Fototagebuch der Ausgleichsfläche aus diesem Jahr mit allen Jahreszeiten – es lohnt sich.

 
 

Oktober 2021

Nachrichtenblatt der VG Nieder-Olm / Die Lokale Zeitung:

"Lasst uns unser Rheinhessen noch schöner machen!" – Infos über erste konkrete Erfolge auf dem Weg zur Haybach-Renaturierung verfügbar

Über die ersten konkreten Schritte Richtung Haybach-Renaturierung berichten die lokalen Zeitungen. Diese Schritte waren in einer Ausschussitzung des Klein-Winternheimer Gemeinderates der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Die LOKALE AGENDA, darauf verweisen die Artikel, dokumentiert das ausführlich:  Unsere interessante Homepage-Seite mit dem detailreichen und informativen Originalvortrag des Haybachbeautragten der VG Nieder-Olm, Dr. Gerhard Hanke, finden Sie hier.


29. September 2021

HAYBACH-RENATURIERUNG – EINE VISION WIRD KONKRET

Es gibt Neues zu berichten: Im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschft und Tourismus trug der Haybach-Beauftragte der VG Nieder-Olm, Dr. Gerhard Hanke, den aktuellen Stand der Arbeiten für die Haybach-Renaturierung vor. Er konnte berichten, dass Flächen am Haybach gekauft werden, dass eine renommierte Fachfirma an Plänen arbeitet, dass wichtige Termine für die Förderung des Projektes anstehen.

Unseren Bericht zu der Sitzung plus den kompletten informativen und detailreichen Vortrag des Haybach-Beauftraten Dr. Hanke finden Sie hier.

Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Tourismus am 29. September 2021
Dr. Gerhard Hanke, Haybach-Beauftrager der VG Nieder-Olm
Ute Granold, Ortsbürgermeisterin Klein-Winternheim.
Dr. Irene Wellershoff, Lokale Agenda Klein-Winternheim

24. September 2021

DIE GROSSE FOTO-SOMMERSERIE VON DER AUSGLEICHSFLÄCHE "AM WINGERTSWEG"

Über sechzig Bilder sind für die große Sommerserie der Ausgleichsfläche mit Bildern aus dem Juli und dem August diesen Jahres zusammen gekommen. Es sei nur eine kleine Auswahl aus hunderten von Fotos, schwört der Agenda-Fotograf Bodo Witzke und findet, dass es einfach unglaublich viel Schönes auf der Fläche zu sehen und zu entdecken gibt, wie ganz am Schluß der Serie die Bilder junger Zauneidechsen, die sich an einem der letzten Augusttage der Kamera gezeigt haben. Beim Durchklicken der Bilder trifft man auf Bienen, die sich in ihren Niströhren einkuscheln, vom Wind zerrupfte Bläulinge, den seltenen Trauer-Rosenkäfer, die metallisch blau glänzende Goldwespe, die tiefschwarze große Holzbiene und jede Menge bunter Wildblumen. Nehmen Sie sich einfach einen Augenblick Zeit und geniessen Sie noch schnell zum baldigen Herbstanfang einen Sommer-Spaziergang über die Klein-Winternheimer Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg". 

Wenn Sie mehr sehen und wissen wollen: Hier geht es zu dem ganzen Fototagebuch der Klein-Winternheimer Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" im Jahre 2021 und hier kommen Sie zur Übersichtsseite der Ausgleichsfläche mit allen Informationen und weiterführenden Links.


20. September 2021

Unter der Überschrift "'Bunt und fröhlich' statt 'traurig und trist' – Oder: Wie man einen Randstreifen zum Blühen bringt", hat das NABUlletin, die Mitgliederzeitschrift des NABU Mainz und Umgebung, einen Artikel zur Renaturierung des Randstreifens an der Klein-Winternheimer Haybachhalle durch Reinhard Kleinschmitt (in Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda und der Ortsgemeinde) gedruckt. Wir freuen uns über die Anerkennung, die das bedeutet und verlinken hier noch mal auf die ausführliche Dokumentation dieses schönen Projektes auf unserer Homepage.


24. August 2021

DER BESONDERE AUFTRITT: Die Klein-Winternheimer Ausgleichfläche "Am Wingertsweg" in neuem Buch der preisgekrönten Künstlerin Anke Faust

Was gibt es alles in Rheinhessen? Darauf gibt das gerade erschienene "Wimmelbuch Rheinhessen – Iwwer die Hiwwel" der Künstlerin Anke Faust eine bunte und detailreiche Antwort. In ihrem Buch hat die Illustratorin, Autorin und Grafikerin, die schon für einige ihrer Bucharbeiten Preise gewonnen hat, die Region von Bingen bis Worms mit dem Zeichstift neu erkundet. Da darf natürlich Klein-Winternheim, als "Ort von Welt", nicht fehlen.  Uns freut besonders: Die Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" hat einen wunderschönen Auftritt bekommen, mit Gartenschläfer, Reh und Schmetterling – eine echte rheinhessische Attraktion. Wir wünsche Anke Faust und dem Buch viel Erfolg und den Lesern und Leserinnen viele spannende Entdeckungen.

Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" (in: "Wimmelbuch Rheinhessen")
c. Anke Faust

12. August 2021

Renaturierung und Hochwasserschutz – wie ein kleiner Bach zu einem reißenden Gewässer werden kann

Anmerkungen aus aktuellem Anlass

Video des AVUS (c.) nach starken
Regenfällen am Essenheimer Bach.

Die schlimmen Hochwasserschäden in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben gezeigt, wie wichtig Klimaschutz und unmittelbarer Hochwasserschutz sind.

Starkregen, sagen die Wetterexperten, kann sich überall festsetzen. In unserer Region haben wir Niederschläge, wie sie z.B. im Ahrtal jetzt niedergingen, noch nicht erleben müssen, aber auch unsere friedlichen rheinhessischen Bäche können wild und reißend werden, das zeigen Aufnahmen des Abwasserzwecksverbandes Untere Selz (AVUS) am Beispiel des Essenheimer Baches.

Nach einem Starkregen führte der stille kleine Bach auf einmal riesige Wassermengen – wohlbemerkt nach einem Regen, der nicht im Ansatz mit der Unwetterlage in den aktuellen Unglücksgebieten zu vergleichen ist. Die Aufnahmen lassen ahnen, welche Kraft Niederschläge auch bei uns entfalten können.

Mit Bezug auf diese Aufnahmen unterstrichen die Klein-Winternheimer Ortsbürgermeisterin Ute Granold und die Vorsitzende der Lokalen Agenda Dr. Irene Wellershoff, dass die geplante Renaturierung von Bächen wie dem Haybach, der das Regenwasser aus Klein-Winternheim zu großen Teilen sammelt, im Fall der Fälle auch einen wichtigen praktischen Hochwasserschutz bringt. Regenmassen haben nach Renaturierungen den Raum, um sich in Überflutungszonen zu ergießen, die Wassermassen können dort zurückgehalten werden. So können auch akut gefährdete Anlieger weiter weg, an der Selz, am Rhein, durch das Zurückhalten von Niederschlagswasser entlastet werden. Auch aus diesem Grund hätten die Gemeinden Klein-Winternheim und Ober-Olm ihr kommunales Gemeinschaftsprojekt zur Renaturierung des Haybachs begonnen, das einen langen Atem brauche, aber auf einem guten Weg sei, sagte Granold.


31. Juli 2021

Die Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" als Kinderstube – Rehkitz sucht Mutter

Gelegentlich stellen wir eine Video-Falle auf die Klein-Winternheimer Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg", die wir seit vielen Jahren betreuen. Immer wieder kommt es zu überraschenden und spannenden Aufnahmen: Diesmal ruft ein Rehkitz nach seiner Mama – das hatten wir bisher noch nie und nirgendwo so gehört, eine ziemlich einmalige Aufnahme, finden wir. Die Mama taucht dann zum Glück ganz hinten wieder auf ... und in weiteren Bildern zeigt sich, dass die Kinderstube auf der Ausgleichsfläche noch größer ist als gedacht!


27. Juli 2021

Kinder, Kunst und die Natur

Ferienbetreuung der Grundschüler in Klein-Winternheim. Einen Vormittag gestaltet die LOKALE AGENDA von Klein-Winternheim, mit Naturfotos, passenden Geschichten und einmal Malen. Der Lohn: Ein fröhlicher, neuer Blick auf Rehe, Spinnen, Vögel und die ganze Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" . Danke sagt die AGENDA für die schönen Bilder ;)

 

22. Juni 2021

ALLGEMEINE ZEITUNG: 3-D-Ausstellung zu altem Dorfkern

Noch läuft die Fotoausstellung des Lokale-Agenda-Fotografen Bodo Witzke zum alten Dorfkern, darauf macht die AZ heute aufmerksam. Die moderne 3-D-Version der Ausstellung finden Sie bis zum 1. August hier, und ohne Zeitbeschränkung eine traditionellere 2-D-Version hier auf der Homepage der Lokalen Agenda. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Klein-Winternheimer Kulturinitiative KiWi entstanden und zeigt noch ein Interview mit deren stellv. Vorsitzenden Volker Eckert, der sich seit langem für eine Dorfgestaltungssatzung einsetzt.


14. JUNI 2021 – NEUE FOTOS VON DER AUSGLEICHSFLÄCHE

Wachstum und sattes Grün im April und Mai

Die Bilder zweier Monate auf der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" , vom Wachstumsbeginn der Wiese Anfang April bis zu ihrem satten Grün Ende Mai. Wieder viele Beobachtungen am Bienenhotel mit seinem turbulenten Leben, von dem wir immer wieder Neues lernen. Die Wildkamera bestätigt uns, dass regelmäßig verschiedene Tiere Unterschlupf auf der Fläche finden. Sehr erfreut hat uns, dass der besonders geschützte Gartenschläfer sich anscheinend dauerhaft auf der Ausgleichsfläche angesiedelt hat. Kommen Sie mit auf unseren Spaziergang.

Die Wildkamera zeigt uns die Rehe, die immer mal wieder Schutz auf der Fläche suchen.
Und die Hasen sind auch wieder unterwegs.
Besonders freut uns der Nachweis, dass die seltenen und gefährdeten Gartenschläfer den Winter gut überstanden haben. Wir melden das dem wissenschaftlichen Projekt "Spurensuche Gartenschläfer".
All diese Tiere und sicher noch einige ander sind hier unbemerkt von den Spaziergängern auf der Fläche unterwegs, die Anfang April noch ganz unspektakulär da liegt.
Blätterexplosionen an den Bäumen und Sträuchern.
Ein Star, der mit seinem Goldschmuck seinem Namen alle Ehre macht.
Die Vogelkirschen kündigen Ostern mit ihren Blüten an.
Und etliche der anderen Bäume machen mit.
Die volle Pracht.
Im Bienenhotel herrscht weiter Dauerbetrieb.
Die fleißigen Mauerbienen füllen die Brutröhren mit Pollen, ihren Eiern und "mauern" dann alles zu. Typisch für sie sind diese grauen Verschlüsse und die Vorliebe für relativ große Öffnungen (um die 8 mm).
Auf dem Weg zur Niströhre, um sie zuzumauern – eine Mauerbiene, schwer beladen mit Baustoff, macht eine kurze Pause ...
... dann wird gemauert. Der Nachwuchs soll ungefährdet heranwachsen können. Aber wenn die Biene Pech hat, haben während ihrer Abwesenheit Parasiten ihre Eier in die Röhre gelegt.
Nach den dicken Mauerbienen tauchen dünnere und kleinere Bienen auf, die Scherenbienen, die die kleineren Löcher (ab 3 mm) beziehen.
Aber auch sie tauchen auf: Links im Bild Keulenwespen, erkennbar an den langen, keulenförmigen Fühlern.
Die Keulenwespem legen ihre eigenen Eier in die Bienenniströhren. Die jungen Wespen fressen die Bienenvorräte und durchaus auch die Bienenlarven.
Und auch die Goldwespe ist wieder unterwegs, die es genauso wie die Keulenwespe macht. Wobei: es gibt auch sogenannte Kuckucksbienen, die sich darauf spezialisiert haben, anderen Bienen ihre Jungen ins Nest zu legen ...
Die kleine Taufliege Cacoxenus indigator, die auch bei Wildbienen schmarotzt. Sie frißt immerhin "nur" deren Futter weg. Die betroffenen Wildbienenlarven überleben meist, sind allerdings aus Futtermangel kleiner als ihre Artgenossen.
Eine Brutröhre von Mauerbienen, in die sich vermutlich die kleinen Taufliegen eingeschlichen und durchgefuttert hatten. Bevor die großen Mauerbienen schlüpfen, haben sie sich durch das kleine Loch davon gemacht.
Eine Wespe kommt tagelang an die gleiche Stelle um Holz abzuraspeln, um damit ihr Nest zu bauen, in einem der Schmetterlingskästen des Bienenhotels. Kein Problem.
Sie ist so beschäftigt mit ihrer Arbeit, dass man ihr zum Fotografieren dicht auf den Pelz rücken kann.
Die Dunkelflügelige Haarmücke. Mal was ganz Harmloses, eine sehr gute Obstbaumbestäuberin und Vegetarierin. Ruht sich nur mal aus.
Und natürlich sitzen überall auch die Fliegen, mal mit betörend roten Augen ...
... mal mit nicht weniger beeindruckenden braunen Augen. Bei den unendlich vielen Fliegenarten, die es gibt, haben wir auf Bestimmungsanfragen verzichtet.
Auf der Wiese brummt es und blüht es. Die Insekten haben einen besonderen Hang zu den Blumen ...
... und die Stare haben einen besonderen Hang zu Insekten, die sie überall bereit sind zu suchen.
Zarte Blüten-Kunstwerke entstehen zwischen Ampfer-Blatt und Ampfer-Halm.
Der Schneeball mag es, dass der Sommer nicht mehr so fern ist.
Die obere der drei Nachwuchseichen auf der Fläche treibt kräftig aus, allerdings sind ...
... schon wenige Tage später alle Eichen-Blätter von winzigen grünen Gesellen abgefressen. Es sind Rüsselkäfer (vermutlich ist es der wohlbenamte "Seidige Glanzrüssler") ...

... deren Larven im Boden überwintern, sich zum Frühjahr verpuppen und jetzt als hungrige Käfer das Licht der Welt erblickt haben. Aber schon wenige Wochen später ist die kleine Eiche wieder grün.
Im Bienenhotel geht der Kampf ums Dasein weiter.
Die parasitären Keulenwespen schauen unermüdlich, wo sie ihre Eier einer der Wildbienen unterschieben können.
Kleine Ameisentrupps suchen, wo etwas für sie abfällt.
Darunter die "Ameisenspringspinne", die sich als als Ameise getarnt hat und sich auch so bewegt. Ihre vier Beinpaar verraten sie aber.
Sie jagt kleine Insekten. Da nur wenige Räuber sich auf Ameisen als Nahrung spezialisiert haben, ist sie mit ihrer Tarnung ihrerseits recht sicher vor Fressfeinden.
Ungerührt von dem Treiben um sie herum gehen die Scherenbienen ihrem Brutgeschäft nach. Sie reinigen die Röhren, dann sammeln sie Nektar, klettern mit dem Kopf voran in die Röhre und "erbrechen" die Nektar-Beute tief drin ...
... dann kommen sie wieder raus, wenden und wieder geht es in die Röhre, diesmal rückwärts, zum Abstreifen der Pollen von ihrem Körper und zur Eiablage.
Hier taucht sie ab und man kann gut sehen, warum sie "Scherenbiene" heißt, wegen der gewaltigen Beißwerkzeuge.
Zum Schluss das Loch zumachen. Anders als die Mauerbiene drückt sie kleine Steinchen in die Verschlußmasse und läßt etwas Nektar zurück.
Erfreulicherweise sind die Monate recht regnerisch, auch wenn das durch die letzten Trockenjahre fehlende Grundwasser in der Tiefe nicht ersetzt werden kann.
Rheinhessen ist Rosenland, trotzdem sind die Ackerrosen selten. Auf der Ausgleichsfläche kann man die erste Blüte bewundern.
Der Regen läßt alles wachsen, die Fläche kleidet sich in sattes Grün.
Langsam zerfallen die Stämme, die vor über zehn Jahren hierher gebracht wurden, um den schwarzen Holzbienen und anderen Tieren einen Unterschlupf zu bieten.
Besonders häufig in diesem Jahr, der Wiesensalbei. Seine kräftigen Blüten warten auf dicke Hummeln zum Bestäuben.
Ein regelmäßiger Bewohner der Fläche, das Taubenkropf-Leimkraut aus der Familien der Nelkenartigen.
So etwas nach Rose sieht der blühende Weißdorn auch aus, allerdings hat er viel kleiner Blüten als seine rosigen Verwandten. Aber zum Ausgleich gibt es davon mehr als man zählen kann.
Die älteste der drei nachgepflanzten Eichen auf mittlerer Höhe, in dem umzäunten Gebiet, ist deutlich übermannshoch. Trotzdem ist sie mit ihren mehr als 10 Jahren noch relativ klein, sie hat einiges mitgemacht an Rehverbiss und Trockenzeiten.
Einfach nur Grün, der regnerische Mai ist ein Geschenk für die Natur.
Gelegentlich kommt ein Turmfalke vorbei. Ihn sieht man seltener als in den vorhergehenden Jahren.
Aber auch die Ackerrosen haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Von den seltenen und ökologisch wertvollen Pflanzen gibt es einige auf der Fläche.
Neuer Rosenschmuck ...
... und auch die sehr viel häufigere Hundsrose hat hier ein Plätzchen gefunden.
Ein wunderbares Refugium für Kräuter, Krabbler und andere Pflanzen und Tiere.
Wenn man eintaucht in diese Welt, kann man für einige Momente vergessen, dass wir hier mitten im Ballungsraum Rhein-Main leben.
Schön und wichtig, dass es zumindest einige Natur-Oasen gibt .

1. Juni 2021

NEUE VIRTUELLE 3-D-AUSSTELLUNG: Klein-Winternheim – das "alte" Dorf

Mit Fotos von Bodo Witzke und einem Interview mit Volker Eckert

Es gibt sie auch heute noch, die romantischen Ecken in dem 900 Jahre alten Dorf Klein-Winternheim. Der Fotograf der Lokalen Agenda, Bodo Witzke, hat sich auf die fotografische Suche nach Gebäuden des Ortes begeben, die alt sind oder den alten rheinhessischen Dorfstil aufnehmen. Dabei hat er überraschend viele Motive gefunden. Mit seinen Fotos laden Witzke und KiWi zu einem Spaziergang durch das historische Klein-Winternheim ein, ganz ohne störendes Beiwerk. Die Ausstellung fällt in eine Zeit, in der in Klein-Winternheim alte Häuser vom Abriss bedroht sind und in der der Gemeinderat erneut über eine Gestaltungssatzung berät, die das alte Dorfbild schützen soll.

Volker Eckert, der stellv. Vorsitzende von KiWi, ist überzeugt, dass der konzentrierte Blick auf die Historie für Besucher ein besonderes Erlebnis sein wird. Volker Eckert, aufgewachsen in Klein-Winternheim und dort jahrzehntelang als Winzer aktiv, hat schon in den Neunziger Jahren zusammen mit Walter Hackl an der ersten Gestaltungssatzung gearbeitet. Für sein Dorf wünscht er sich einen konsequenteren Schutz des Dorfkerns, damit Geschichte erlebbar bleibt. In einem Video-Interview in der Ausstellung schildert er seine Vorstellungen einer Dorfentwicklung im Spannungsfeld von Umweltschutz, Wohnraumbedarf und dem Wunsch, das Gewachsene zu erhalten.

Die Ausstellung läuft vom 1. Juni bis zum 1. August und ist zu finden unter: bit.ly/3emyt9i

Für Ausstellungsbesucher, die mit dem 3-D-Format technische Schwierigkeiten haben sollten, gibt es auf der Homepage der Lokalen Agenda eine technisch einfachere 2-D-Version.





29. Mai 2021

LokaleZeitung vom Juni 2021: Aktion und Ausstellung des Agenda-Fotografen Bodo Witzke und der Kulturinitiative KiWi zum Thema "Dorfgestaltung"

Tausend Postkarten mit Motiven von historischen Bauwerken aus Klein-Winternheim verschenkt die örtliche Kulturinitiative KiWi, um auf eine virtuelle Ausstellung zum Thema der Dorfgestaltung aufmerksam zu machen, die vom 1. Juni bis 1. August diesen Jahres laufen soll. In der Ausstellung werden Bilder des Agenda-Fotografen Bodo Witzke gezeigt sowie ein Interview mit Volker Eckert von KiWi, der sich seit Jahrzehnten für eine Dorfgestaltungssatzung engagiert.

Zu einer größeren Ansicht des Artikels kommen Sie hier, direkt zur Ausstellung kommen Sie hier.


06. Mai 2021

Top-Natur-Aufnahmen des Agenda-Fotografen Bodo Witzke bei facebook-Aktion der Klein-Winternheimer Kulturinitiative KiWi

Die Kulturinitiative KiWi von Klein-Winternheim will es wissen, jetzt, wo es wegen der Pandemie keine Gruppen-Foto-Ausstellungen im Haus Ritzinger gibt, fragt sie: WAS MACHEN DIE KIWI FOTOGRAFEN UND FOTOGRAFINNEN ZUR CORONA ZEIT? Auf der Facebook-Seite von KiWi gibt es ab Samstag, dem 8. Mai, im Wochenrhythmus eine Reihe von Posts zu diesem Thema. Einfach mal regelmäßig reinschauen und ein paar LIKES zurücklassen, findet die LOKALE AGENDA, deren Fotograf Bodo Witzke am Samstag, den 15ten Mai, mit einigen seiner Top-Naturaufnahmen des letzten Jahres mit dabei sein wird.

Ach ja: Wer gerne mitmachen möchte: Einfach mit 2, 3 Bildern bei KiWi melden

Als besonderen Service für die Leser und Leserinnen unserer Homepage, gibt es schon hier und heute den geplanten Post von Bodo Witzke, mit seiner Antwort auf die KiWi-Frage:

Bodo Witzke: "Natur-Fotografie hilft gegen den Corona-Blues ... im letzten Jahr hat sich die Intensität meiner Naturbeobachtung noch einmal deutlich erhöht, corona-sicher auf der Jagd nach dem besonderen Moment, eigentlich fast immer eine Kamera in Griffweite. Keine Reisen in die große Welt, dafür Entdeckungsreisen in die kleine Welt nebenan, die überraschend vielfältig ist. Zu Sehen sind die interessantesten Begegnungen des letzten Jahres natürlich hier auf der Homepage der Lokalen Agenda und bald in einem Fotobuch mit dem Titel "Steinkauz, Amsel & Co." (in Cooperation mit dem NABU).

... und das sind die Bilder:"


Turmfalke: "Inzwischen schon fast das Wappentier der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" in Klein-Winternheim. Dieser hier hat weniger scheu als üblich, gut für eine attraktive Portrait-Aufnahme."
Heupferd: "Die ungewöhnlichste Begegnung des Jahres. Das Heupferd ist offensichtlich extra auf die Mohnkapsel hoch geklettert, um sich den Fotografen anzuschauen. Angstfrei ... aber es heißt ja schließlich auch wegen seiner Größe von fast vier Zentimetern das "Grosse Heupferd". Auf dem begrünten Randstreifen neben der Haybachhalle, beim Kindergarten."
Gänse am Haybach: "Wer hätte das gedacht? An dem kleinen arg geschundenen Haybach leben auf einem versteckten Tümpel tatsächlich Graugänse ... und haben Nachwuchs dabei. Toll !! Mehr davon, alle warten auf die angekündigten Renaturierungen."
Stieglitz: Kaum zu glauben: "Das Foto des Stieglitz aus unserem Garten habe ich durch die offene Terrassentür gemacht, als ich am Esstisch saß. Ein Lob der langen Brennweite!"
Zauneidechse: "Manche Motive lassen auf sich warten. Ein Jahr des Wartens und Suchens auf der Ausgleichsfläche Am Wingertsweg nach der seltenen und geschützten Zauneidechse. Als ich nicht mehr damit rechne läuft mir plötzlich eine vor die Füße. Super!"
Frosch: "Man hört sie eher als dass man sie sieht, die Frösche in der freien Natur. Der hier ist mir an der wunderbar renaturierten Selz vor die Linse geschwommen."
Blaugrüne Mosaikjungfer: "Ärgerlich für die Blaugrüne Mosaikjungfer. Es ist so kalt, dass sie starr geworden ist und nicht fliegen kann. Ein Glück für den Fotografen. Bald kommt die Sonne wieder und sie ist weg."
Wespe: "In unsere Vogeltränke kommen auch die Wespen. Es heißt zwar, sie würden sich dort Wasser holen, um mit durchfechteten Holzresten ihr Haus zu bauen. Ich glaube aber, dass sie das Surfen auf der Wasseroberfläche einfach toll finden."
Reiher: "Im näheren Umfeld die Rheinauen, als Natur-Hotspot, hier die Sandlache vor Bingen. Der Reiher hat beschlossen eine Zeitlang Denkmal zu spielen, da kann man in Ruhe die Schärfe einstellen."
Halsbandsittich: "Wenn man nicht in die Welt kann, kommt die Welt zu einem. In unserem Garten tauchen sie zum ersten mal auf, Halsbandsittiche, die als Exoten langsam die wärmeren Gebiete am Rhein erobern. Auch er findet in unserem Garten etwas zu Fressen."
Fasane: "Am Ende des Weges zwei dunkle Punkte. Ich richte die Kamera darauf und schon geht der Tanz los. Zwei Fasanenhähne wollen wissen, wer von ihnen der Boss ist …"
Eichhörchen: "Eigentlich sind die Apfelstücke im Garten für die Amseln. Dem Eichhörnchen, das gelegentlich vorbei kommt, ist das egal, es schlägt herzhaft zu, während aus der Ferne die Amseln schimpfen."
Fliege: "Nur eine kleine Flige, aber eine mit Stil: Sie empängt den Fotografen im Rosa Salon ihres Gänseblümchen-Schlosses."
Fingerhut: "So nah und doch so fremd: Der Blick in eine Fingerhutblüte. Faszinierende, fremde Welt im Blumenbeet."
Mond: "Manchmal schweift der Blick dann doch trotz all der kleinen Entdeckungen vor der Haustüre in die Ferne. Und der Mond schaut in aller Ruhe zurück ..."
 

20. April 2021

EINE SCHÖNE ÜBERRASCHUNG: Graugänse brüten am Haybach

Der kleine Haybach zwischen Klein-Winternheim, Ober-Olm und Nieder-Olm ist immer für eine Überraschung gut. Obwohl er über Strecken in Beton-Halbschalen gezwängt ist und an vielen Stellen zur Rinne degradiert wurde, hat er einige naturnahe Stellen behalten können. Und an einem der versteckten Tümpel sind Graugänse eingezogen, ihr Geschnatter kann manals Spaziergänger gelegentlich gut hören. Dass sie sogar Junge am Haybach bekommen haben, versuchen sie aber zu verbergen. Jetzt hat der Agenda-Fotograf Bodo Witzke sie doch einmal mit ihrem Nachwuchs vor die Linse bekommen. Sechs erwachsene Graugänse hat er gezählt und sechs Junge. Ein weiterer Beleg für das "Potential des Haybachs", wie wir unsere Ausstellung zur geplanten Renaturierung vor einem Jahr genannt haben.


19. April 2021

FOTOFALLE: Das geheime Leben auf der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg"

In dem geschützten Bereich der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg" sind sie ungestört unterwegs: Rehe, Füchse, Hasen, Fasane. Ein Einblick in das geheime Leben auf der Naturschutzfläche bei Klein-Winternheim, die von der Lokalen Agenda betreut wird.


17. April 2021

AZ zur Fotoausstellung "Totholz & Wunderland" des Agenda-Fotografen Bodo Witzke

Wir freuen uns, dass die AZ noch einmal auf die virtuelle 3-D-Ausstellung "Totholz & Wunderland" des Agenda-Fotografen Bodo Witzke aufmerksam macht, die er zusammen mit der Kultur-Initiative Klein-Winternheim KiWi realisiert hat. Hier geht es zu der 3-D-Ausstellung. Falls Sie technische Probleme mit dieser Form der Ausstellung haben, gibt es eine klassische 2-D-Ansicht auf unserer Homepage der Lokalen Agenda. Viel Vergnügen, wo auch immer Sie sich die Bilder anschauen.

Ostern 2021

Gesundheit und gute Tage ...

... zu Ostern wünscht die Lokale Agenda mit den Bildern der blühenden Vogelkirsche von der Klein-Winternheimer Ausgleichsfläche – und einem originalen "Osterhasen" im Wingert gleich daneben, der sich freundlicherweise zum Fest in aller Ruhe hat ablichten lassen. Wir sagen "danke" dafür ;)


30. März 2021

Frühling auf der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg"

Der Frühling ist da: Einige warme Tage und es summt gewaltig am Wildbienenhaus auf der Klein-Winternheimer  Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg". Überall sitzen frisch geschlüpfte Mauerbienen, während sich noch weitere Wildbienen aus den Brutröhren herausarbeiten. Kaum haben die Weibchen das Licht der Welt erblickt, ist schon mindestens eines der bereits früher geschlüpften Männchen da, um für den neuen Nachwuchs zu sorgen. Auf einigen der neu geschlüpften Bienen sitzen Milben, die sich von den Bienen – wie von einem Taxi – in neue Brutröhren bringen lassen, wo sie von Pollen und anderer für den Bienennachwuchs gedachter Nahrung leben und sich vermehren. Die metallisch glänzende Goldwespe ist auch unterwegs, die als Parasit ihre Eier in die Bienenbrutröhren legt.

Überall sind bunte Frühlingsblüher zu sehen, die lila Taubnessel, das gelbe Scharbockskraut, das winzige weiße Behaarte Schaumkraut, der blaue Ehrenpreis, eine eingewanderte Garten-Primel in gelb-rosa hat sich hier seit Jahren behauptet. An vielen Stellen ist die gelbe Schlüsselblume inzwischen eine häufige Bewohnerin geworden. Ein C-Falter guckt vorbei und überall grünt es. So soll es sein !!

Zur Jahresfotoseite 2021 der Ausgleichsfläche kommen Sie hier. Wenn Sie mehr sehen wollen, empfehlen wir die Jahresfotoseite 2020 mit den vielfältigen Bildern eines ganzen Jahres.


13. März 2021

"Totholz & Wunderland" – eine virtuelle Ausstellung entführt in 3-D-Räume

Eine Fotoausstellung des Agenda-Fotografen Bodo Witzke,
zusammen mit der Klein-Winternheimer
Kulturinitiative KiWi, vom 13. März – 15. Mai 2021


Die virtuelle 3-D-Ausstellung zeigt eine ungewöhnlichen Fotoserie, die Natur, Kunst und die Lust an der fotografischen Entdeckung zusammen führt.

Über einige Jahre hat der Journalist und Fotograf Bodo Witzke zuhause und auf seinen Reisen mit der Kamera erforscht, was andere kaum beachten, totes Holz – und dabei vielfältige, lebendige, ästhetisch spannende Bilder vor die Linse bekommen, getreu seiner Überzeugung: „... alles ist interessant und lohnt fotografiert zu werden, sogar alte Baumstümpfe, wenn du nur genau genug hinschaust.“ Begeistert hat ihn die Kraft der Natur. „Auch wenn ein Baum einfach weggehauen wird, die Natur gibt nicht auf, versucht immer wieder, neues Leben zu schaffen!“ Und er hat viele unbekannte Kunstwerke entdeckt. Witzke ist sich sicher, „immer wieder haben sich bedeutende Künstler unbemerkt an alten Baumstümpfen abgearbeitet. Bei uns um die Ecke, im Ober-Olmer Wald, steht mindestens eine bisher völlig unbekannte Henry-Moore-Plastik.“

Die Ausstellung ist die Einladung zu einer fotografische Reise, geordnet nach den Jahreszeiten, in das unbekannte Bekannte, wo Bäume zu Berggeistern werden und kleine Pilze große Baumberge erstürmen. Die Ausstellung wird in neuartigen 3-dimensionalen virtuellen Räumen präsentiert.  Die Steuerung erlaubt, frei durch die Räume zu „fliegen“ oder eine automatische Tour ablaufen zu lassen oder sich von Bild zu Bild zu klicken. Hier kommen Sie zu den "3-D-Ausstellungs-Räumen". (Alternativ finden Sie eine klassische 2-D-Ausstellung direkt hier auf der Agenda-Seite.)


20. Februar 2021

Die Renovierung des Wild-Bienenhotels geht voran

Neue Verbesserung der Wild-Bienen-Wohnsituation auf der Ausgleichsfläche "Am Wingertsweg", unserem Biotop am Ortsrand. Tom und Gisela Zurmühlen bringen vier neue Hartholzblöcke, in die sie in mühevoller Arbeit fachgerechte Röhren gebohrt haben, mindestens 10 Zentimeter tief, die Eingänge und Bohrungen so glatt, dass die Flügel der Wildbienen, die hier nisten wollen, nicht verletzt werden. Sie haben Stahlbohrer genommen, weil das Holz so hart ist. Erfahrungsgemäß werden diese "Unterkünfte" außerordentlich gut angenommen. Die Renovierung geht voran.

Und dann kommt endlich noch das Hinweisschild: "Biotop ... Respektieren Sie den Lebensraum der bedrohten Fauna und Flora."Wir bedanken uns bei allen, die die Naturschutzfläche "Am Wingertsweg" nicht betreten.


18. Februar 2021

DIE RHEINAUEN – unsere neue, große Fotoserie

Die Rheinauen sind besondere und besonders artenreiche Gebiete in Rheinhessen. Über die Jahre ist der Agenda-Fotograf Bodo Witzke immer wieder in ihnen mit der Kamera unterwegs gewesen. Zeit einmal auf der Festplatte zu stöbern und all die Bilder von zornigen Schwänen, Gefährlichkeit vorgaukelnden Gelbbauchunken, hochromatischen Silber-Weiden im Morgenlicht und Libellen, die Steine umarmen, zusammenzustellen.

Herausgekommen ist ein ausgesprochen sehenswerter Spaziergang von  der Fulder-Ilmen-Aue bis zur Kühkopf-Knoblausaue. Gehen Sie doch einfach mit. Viel Spaß dabei.


15. Februar 2021 (Rosenmontag)

Fastnachtsumzug in Klein-Winternheim – trotz Corona

Unmöglich, dass es in Klein-Winternheim selbst im Coronajahr keinen Fastnachtsumzug geben soll. Er ist zugegebenermaßen etwas kleiner ausgefallen als sonst. Dafür hat er Schwung. Volker Eckert demonstriert mit seinem originellen karnevalistischen Impfmobil gegen Querdenker und für die Impfbereitschaft. Das Ganze läuft unter dem Motto "Mit kleinen guten Geistern gegen Böse". Unterstützt wird er dabei von seinen Enkeln. Ein kleiner aber feiner Umzug für unser Dorf Klein-Winternheim, findet die Lokale Agenda und ruft "HELAU"!!.


24. Januar 2021

Verantwortungslose Zeitgenossen werfen ihren Müll auf Klein-Winternheimer Ausgleichsfläche


17. Januar 2021

Schnee mit Turmfalken am Jahresanfang

Und manchmal schneit es dann doch. Der ungewöhnlich wenig scheue Turmfalke vom letzten Jahr ist auch jetzt auf der Naturschutzfläche "Am Wingertsweg" unterwegs und betrachtet gelassen den Fotografen auf dem Weg von oben, von der Vogelkirsche. So soll es sein: Ein Platz für unsere wilden Tiere!


12. Januar 2021

"Bitte diese Fläche nicht betreten!" – Einige mißbrauchen Naturschutzfläche als Freizeitgelände

Leider sehen wir regelmäßig einzelne Mitbürger, die die Klein-Winternheimer Ausgleichs- und Naturschutzfläche "Am Wingertsweg" als Freizeitfläche mißbrauchen. Sie lassen ihre Hunde über die Fläche jagen, gehen mit ihren Kindern zum Spielen zu den Steinhaufen, tun das trotz höflicher Ansprache wiederholt. Die Lokale Agenda hat Verständnis dafür, dass Hunde Auslaufmöglichkeit brauchen und Kinder Plätze zum Spielen. Aber die Natur braucht auch ihren Platz und die Ausgleichsfläche unserer Gemeinde, die wir seit 2008 betreuen, ist ein Rückzugsort für freilebende Tiere wie die seltenen Rebhühner, die wir hier seit einigen Monaten beobachten können. Deshalb haben wir uns entschlossen, noch einmal Hinweisschilder aufzuhängen: "Bitte die Fläche nicht betreten!"- mit Dank an alle, die sich daran halten!






Ausstellung zum Haybach

Besuchen Sie hier unsere virtuelle Ausstellung zur geplanten Haybach-Renaturierung.

Hintergrund

 "Global denken, lokal handeln" ...
... das ist das Motto der Lokalen-Agenda-Bewegung - und das ist auch unser Motto, hier in Klein-Winternheim ...
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Kontakt

Arbeitskreis Natur und Umwelt
Lokale Agenda 21, Klein-Winternheim
c/o Dr. Irene Wellershoff
An der Bordwiese 6
55270 Klein-Winternheim
Tel.: 06136-85421
E-Mail: LokaleAgendaKleinWinternheim(at)t-online.de

Globale Agenda 21