Überblick: Der Haybach

Die lokale Agenda setzt sich dafür ein, den Haybach wieder zu renaturieren.  Grundproblem ist, dass frisches Quell- und Regenwasser, das der Bach dringend braucht, zur Zeit in die Abwasser-Kanalisation geleitet wird und dass der Bach an vielen Stellen in ein zu enges Korsett gezwängt ist. Schon vor einiger Zeit hat die LOKALE AGENDA eine Diplomarbeit initiiert, die viele Ideen für die Renaturierung des Haybaches liefern kann (s.u.). 

 

September 2016: Bach-Renaturierungen in der VG-Nieder-Olm

Juli 2016: SPD in Klein-Winternheim sieht "Chancen" für Haybachrenaturierung

Juli 2016: CDU in Klein-Winternheim will Haybachrenaturierung "anpacken"

Juni 2016: Immer wieder wird der Haybach zu einer Abwasserrinne, d.h., ungeklärte Fäkalien, Damenbinden etc. verschmutzen die Landschaft. Warum dass so ist und warum das nicht so bleiben sollte, sehen und lesen Sie hier.

Juni 2016: Vor zwei Jahren wurde der Gonsbach in Mainz auf einer Strecke von 1,2 km renaturiert. Wir hatten damals darüber berichtet und gefragt, ob das ein Beispiel für unseren Haybach ist. Jetzt schauen wir nach, wie sich der Gonsbach verändert hat. Ein spannendes Vorher/ Nachher ...

 

Mai 2016: Am 18.5.2016 fand im Gemeinderat Klein-Winternheim auf Anregung der SPD-Fraktion eine Anhörung zum Thema "Renaturierung des Haybachs" statt. Worum ging es? Das erfahren Sie hier!

Februar 2016: Für einige Zeit wird der Haybach zu einem richtigen kleinen Fluss - durch einen Starkregen im Februar. Bilder wie es sein könnte, wenn dem Haybach wieder dauerhaft mehr Quellwasser zugeführt würde.

April 2014: Die Renaturierung des Gonsbaches in Mainz auf einer Strecke von 1,2 Kilometer - ein Vorbild für den Haybach? Den Bericht mit vielen Bildern sehen Sie hier.

April 2012: Wir veröffentlichen einen spannenden und schön zu schauenden Foto-Spaziergang am Haybach entlang vom Anfang des letzten Jahres. Sie kommen an versteckte Orte, sehen die schönen und nicht so schönen Stellen. Viel Spaß beim virtuellen Mitwandern den kompletten Bachverlauf entlang.  Die LOKALE AGENDA wird sich weiter für eine Renaturierung des Baches einsetzen.

Februar 2012: Bei minus 10 Grad ist der Haybach zugefroren. Fotoimpressionen von einem für Klein-Winternheim ungewöhnlichen Anblick.

Juni 2011: Gespräche zu den Möglichkeiten, den Haybach zu renaturieren mit der Ortsbürgermeisterin von Kleon-Winternheim, Ute Granold und dem Verbandsbürgermeister von Nieder-Olm, Ralph Spiegler und den zuständigen Fachexperten 

September 2010: Die LOKALE AGENDA Klein-Winternheim überreicht der Ortsbürgermeisterin eine Diplomarbeit mit konkreten Vorschlägen zur Renaturierung des Haybaches mit vielen praktisch umsetzbaren  Ideen

März/ April 2010: Eine unerfreuliche "Entdeckung"  von illegaler Müll-"Entsorgung" beim "Dreck-weg"-Tag am Haybach und die positive Wendung. Lesen Sie hier mehr

Februar/ März 2009: Es wurden zwei Kanäle für  Frischwasser in Klein-Winternheim gebaut. Was dahinter steckt und welche Auswirkungen das hat, lesen Sie hier.

Oberlauf des Haybaches - 2008

Im Jahr 2006, als der obere Teil des Baches vom Abwasserzweckverband "Untere Selz" saniert werden musste, trug die Agenda dazu bei, dass das neue Bachbett in einem natürlicheren Verlauf durch das neue Regenwasser-Rückhaltebecken gelegt wurde. Thorsten Weiand vom Abwasserzweckverband zog dabei mit der Agenda an einem Strang und setzte eine Planung um, die die Erfordernisse eines Überlaufbeckens für die Kanalisation und einen teilnaturierten Bachlauf verbindet. Den erfreulicheren Zustand dieses Bachabschnittes sehen Sie in der Zustandbeschreibung vom März 2008 ....

Im Jahr 2002 hat die Lokale Agenda  in einer Text- und Fotodokumentation den damals sehr problematischen Zustand des Baches im Oberlauf beschrieben. Ein Stück des Baches ist  inzwischen nach einer Sanierung in einem deutlich besseren Zustand.  Für die Grundproblematik des Baches (kanalisierte Quellen etc) und den Verlauf des unteren Teiles ist die Dokumentation  immer noch aktuell.

 

 

Werner Eckert - hier zu sehen bei einer Aufräumaktion des Haybachs - erinnert sich daran, wie der Bach in seiner Kindheit aussah

"In den 60ern – bis in die 70er - haben wir als Kinder noch am Haybach gespielt. Eines war er damals nicht: sauber. Da flossen noch ziemlich viel Abwässer runter. Aber er war viel weniger tief verbuddelt als heute. Und wand sich durch Obstgärten und Wiesen. Weiden und Pappeln, Gebüsch und Schilf markierten seinen Lauf, der 'ungerader' war als heute. Im mittleren Teil gab es eine große Schilffläche mit morastigem Untergrund, die wir den 'Sumpf' genannt haben und in dem mehr als ein Gummistiefel auf ewig stecken blieb.

Praktisch gleichzeitig mit der Flurbereinigung, die den Lauf begradigte, wurde das Abwasser – richtigerweise - getrennt gefasst und läuft nun in unterirdischen Rohren Richtung Nieder-Olm. Aber auch der natürliche Zufluss aus dem 'Quellborn' (der Name ist Programm) wurde durch die Bebauung dort abgeschnitten. Viel sauberes Wasser läuft nun nicht mehr Richtung Haybach, sondern ebenfalls in die Kanalisation.

Langfristig kann der Haybach nur dann wieder zur Lebensader der Gemarkung werden, wenn er nicht mehr von seinen Quellen abgeschnitten ist. Dazu muss überall im Ort ein Getrenntwassersystem eingerichtet werden, so dass das Quellwasser und das saubere Oberflächenwasser nicht mehr in der Kanalisation landen, sondern den Bach speisen."

Die Agenda wird weiter an diesem Ziel arbeiten.

 

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